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Mit Hut und Haar! und den SOS-Kinderdörfern nach Jamaika

Autor: Medien09 | Erstellt am: 01.07.2009 | Gelesen: 1561
Kategorie: Politik - Gesellschaft & Soziales | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Internationaler Kopfschmuck und was dahinter steckt – Botschaftsfestival und SOS-Kinderdörfer weltweit laden ein

SOS-Kinderdorf-Kinder werden in Jamaika gut versorgt
SOS-Kinderdorf-Kinder werden in Jamaika gut versorgt
Ob Hut, ob Helm, Barett, Mütze, Kopftuch, Kapuze, Fez, Haube, Krone oder eine aufwendige Frisur. Kopfbedeckungen haben in vielen Ländern dieser Erde eine Bedeutung: Modisches Statement, politischer Protest, Herrschersymbol, Sonnenschutz, Glaubensfrage, Kulturgut.

Auf Botschaftsweltreise macht sich auch Moderatorin und Sängerin Barbara Schöneberger, die Präsidentin des Urlaubslandes Opodien. Die opodische Delegation wird auch zu den Botschaften mit den SOS-Kinderdörfern kommen und sorgt nicht nur für ausgelassene Stimmung, sondern hat auch meist Überraschungen für reisefreudige Menschen im Gepäck. Die SOS-Kinderdörfer werden in den Botschaften Äthiopien, Sri Lanka, Nicaragua, El Salvador, Guatemala, Kenia, Madagaskar, Panama, Simbabwe, Sambia, Nepal, Niger, Lesotho und Jamaika mit einem Stand vertreten sein.

Die jamaikanische Botschaft ist bereits ein geübter Gastgeber beim All Nations Festival. Im Innenhof des Botschaftsgebäudes spielt jamaikanische Musik zu einem Ess-Wettbewerb, bei dem typische Köstlichkeiten wie Hot Jamaican Patty und Jerk Chicken verkostet werden. Anschließend kann man sich die Kalorien beim Limbo wieder herunter tanzen. Passend zum Thema werden jamaikanische Kopfbedeckungen am lebenden Modell gezeigt.

SOS-Kinderdorf-Aktivitäten im Land
Die Anfänge der SOS-Kinderdorf-Arbeit in Jamaika reichen zurück ins Jahr 1970, als auf Initiative der Jamaikaner Harland Hastings und John Rollins sowie des österreichischen Generalkonsuls Heinz Simonitsch der nationale SOS-Kinderdorf-Verein gegründet wurde. Bereits zwei Jahre später war das SOS-Kinderdorf Barrett Town, etwa 15 Kilometer von Montego Bay an der Nordküste Jamaikas gelegen, bezugsfertig und die ersten Kinder übersiedelten in ihr neues Zuhause. 1984 folgte in Stony Hill nahe der Hauptstadt Kingston ein zweites SOS-Kinderdorf. Beide Kinderdörfer wurden um SOS-Kindergärten ergänzt, die sowohl SOS-Kinderdorf-Kindern als auch Kindern aus der Nachbarschaft offen stehen. www.sos-kinderdorfinternational.org/Wo-wir-helfen..

Die erste SOS-Jugendeinrichtung entstand 1988 in Montego Bay. Dort können sich die Jugendlichen, die dem SOS-Kinderdorf entwachsen sind, auf ein Leben in Selbständigkeit vorbereiten. Da die Einwohnerzahl von Stony Hill ständig stieg, platzten die Schulen im Umfeld des SOS-Kinderdorfes bald aus allen Nähten. Klassen mit 60 Schülern und mehr waren keine Seltenheit und viele Schüler mussten in weiter entfernte Schulen ausweichen. Um die Situation zu entschärfen, wurde 2002 in Stony Hill eine SOS-Hermann-Gmeiner-Schule errichtet.

Zurzeit gibt es in Jamaika zwei SOS-Kinderdörfer, zwei SOS-Jugendeinrichtungen, zwei SOS-Kindergärten und eine SOS-Hermann-Gmeiner-Schule.

Weitere Informationen zum Programm und zum Thema „Mit Hut und Haar" in diesen Ländern unter AllNationsFestival.de. Sie können ganz einfach auf die Botschaftsweltreise in Berlin gehen: Sie benötigen nur den kostenlosen FESTIVAL PASS. Den FESTIVAL PASS erhalten Sie bei den beteiligten Botschaften oder den BERLIN Infostores. Das Programmheft des ALL NATIONS FESTIVAL 2009 können Sie sich als PDF herunterladen.

Video zum letztjährigen All Nations Festival

 
 
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