Was vor einigen Jahren als belächelte Alternative zu den klassischen Mobilfunkverträgen begann, ist heute eine feste Größe für unzählige Handynutzer. Neben den offensichtlichen Vorteilen sind es vor allem die immer spezieller werdenden
Prepaid-Karten, die hoch in der Verbrauchergunst stehen.
Bei der
Prepaid-Methode wird erst bezahlt (
= aufgeladen) und danach kann das Guthaben abtelefoniert werden. Daher zählen vor allem kostenbewusste Kunden, aber auch Teenager oder generelle Wenigtelefonierer zu den Nutzern dieser Alternative, wobei die Vorteile größer sind, als man es auf den ersten Blick vermuten würde.
Wer sich für eine Prepaid-Karte entscheidet, muss sich um monatliche Gebühren, Mindestumsätze oder Vertragslaufzeiten keine Gedanken mehr machen. Außerdem ist bei den Start-Paketen oftmals schon ein erstes Gesprächsguthaben integriert. Ein weiterer Pluspunkt der Prepaid-Karten in Deutschland sind die einheitlichen und daher übersichtlichen Preise für Verbindungen. Die bereits sehr günstigen Kosten (derzeit etwa 8 Cent pro Minute bzw. SMS) können bei netzinternen Verbindungen (
= zum gleichen Anbieter) nochmals auf etwa 2 Cent reduziert werden. Ein Blick auf die Anbieter der zukünftigen Gesprächspartner kann beim Kauf einer solchen Karte also bares Geld sparen.
Wenn das Guthaben auf der
Prepaid-Karte aufgebraucht ist, stehen – ja nach Anbieter – unterschiedliche Methoden zur Verfügung, um die Handy-Karte wieder aufzuladen. Das kann an Geldautomaten, bei Discountern oder an Tankstellen erfolgen. Ferner können nahezu alle Prepaid-Karten auch online aufgeladen werden, wobei die einzelnen Beträge je nach Provider variieren können.
Natürlich bieten die größten Mobilfunkunternehmen alle derartigen Karten an, die dann wahlweise mit oder ohne Handy vertrieben werden. Besonders großer Beliebtheit erfreuen sich aber die so genannten Mobilfunk-Discounter. In Deutschland teilen sich derzeit etwa 35 solche Anbieter den Prepaid-Markt, wobei vom Fernsehsender über Tageszeitungen und Lebensmittelhändler bis zum Kaffeeröster alles vertreten ist. Ein
Vergleich der Prepaid-Karten hinsichtlich netzinterner und externer Minutenpreise, der Taktung, Zusatzoptionen und Auflademöglichkeiten ist also vor dem Kauf ein Muss.