Restmarktausch
Acht Jahre nach Einführung des Euro, der am 01. Januar 2002 die D-Mark ablöste, sind nach Angaben der Bundesbank noch knapp 13,6 Milliarden Deutsche Mark in Umlauf – 6,63 Milliarden in Banknoten und 6,97 Milliarden in Münzen.
Vor zwei Jahren entwickelte Doris Westerschulte vor dem Hintergrund dieser enormen D-Mark-Reserve ein eigenständiges Geschäftsmodell. Sie sicherte sich die Domain
www.restmarktausch.de und bietet ihren Kunden auf dieser Internetseite Gutscheine überregionaler Anbieter an, die mit D-Mark bezahlt werden. Ab einem Mindestbestellwert von 20 D-Mark haben Kunden die Auswahl zwischen 20 unterschiedlichen Gutscheinanbietern. Hierbei reicht das Angebot von Amazon bis hin zum Toom Baumarkt.
Die Anbieter werden danach ausgewählt, dass auch ungerade Euro-Beträge auf den Gutscheinen vermerkt werden können. Somit ist gewährleistet, dass für jeden D-Mark-Betrag der passende Gutschein ausgestellt werden kann.
Eingesandt werden neben längst vergessenen Münzsammlungen auch höhere Geldscheinbeträge. Viele Kunden entdecken ihre Schätze bei Umzügen oder Renovierungen. Restmarktausch finanziert sich durch ein Entgelt, dass in Abhängigkeit vom Umtauschwert erhoben wird.
Auf Schnelligkeit und Zuverlässigkeit wird bei Restmarktausch großer Wert gelegt. Die Gutscheine werden noch am Tag des Geldeingangs versendet – spätestens am nächsten Werktag. Außerdem erhalten die Besteller noch am selben Tag eine Bestätigung des Geldeingangs per E-Mail.
Von Doris Westerschulte