Das mobile Internet findet immer mehr Abnehmer in Deutschland. Was viele Menschen nicht wissen, bereits seit vielen Jahren besteht in Deutschland die Möglichkeit, dass deutschlandweit mobil im Internet gesurft werden. Zu Beginn dieser Ära konnte mit Hilfe von GSM deutschlandweit mobil im Internet gesurft werden. Die maximale Geschwindigkeit betrug zu dieser Zeit 56 Kbit/s. Für die damaligen Verhältnisse war diese Geschwindigkeit mehr als ausreichend. Doch mittlerweile ist diese Geschwindigkeit lediglich für das Abrufen von Textnachrichten ausreichend.
Immer mehr Webseiten beinhalten hochwertige sowie hochauflösende Bilder oder Videos. Bei einer Bandbreite von nur 56 Kbit/s, würde sich die Ladezeit sehr in die Höhe schrauben. Seit gut 10 Jahren ist jedoch der Nachfolger von GSM auf dem Markt verfügbar. Die Rede ist UMTS. UMTS ist wie bereits erwähnt der Nachfolger von GSM, somit also der Mobilfunkstandard der dritten Generation. Mit Hilfe von UMTS können im Download maximale Geschwindigkeiten von bis zu 384 Kbit/s erreicht werden. Diese Geschwindigkeit ist mehr als ausreichend, damit auch Unterwegs mit High Speed mobil im Internet gesurft werden kann. Dank diverser Erweiterungen kann die Geschwindigkeit jedoch noch bis auf DSL Niveau gesteigert werden.
Der Datenturbo HSDPA ist dafür zuständig, dass im Download maximale Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s erreicht werden können. Damit sich auch mobil mit dem Internet verbunden werden kann, benötigt der Nutzer auch die entsprechende Hardware. Etabliert hat sich hier der
UMTS Stick. Das optische Erscheinungsbild ist mit einem USB Stick verwechselbar. Allerdings können auf dem UMTS Stick keine Daten gespeichert werden. Der Stick stellt lediglich die Verbindung zum mobilen Internet her.
Christopher Heinsius