Ferien auf den ost- oder nordfriesischen Inseln in Dänemark
Jedes Jahr fahren ein Paar Millionen Deutsche nach
Dänemark in die Ferien. Fragt man die Ferienhungrigen, was sie an ihrem Urlaubsziel besonders schätzen, dann rangiert das "Ferienhaus" immer ganz oben. Offenbar ist ein Urlaub im Ferienhaus auch etwas Ur-dänisches, denn die Dänen selbst verbringen ja ihren eigenen Urlaub, ob mit Familie, allein oder mit Freunden, im Ferienhaus. Es scheint wohl die schönste Art Urlaub zu machen. Glaubt man der dänischen Statistik, dann zählt sie im Schnitt 15 Millionen Ferienhaus-Übernachtungen pro Jahr, nur allein von deutschen Urlaubern! Die fühlen sich hier so pudelwohl wie der Pudel, der in Dänemark genau wie Herrchen und Frauchen den Strand betreten darf.
Es gibt an der Ostsee genau wie an der
Nordsee Ferienhäuser, die vielfach in unmittelbarer Nähe zum Strand liegen. Das ist für deutsche Verhältnisse beinahe unfassbar, es sei denn man macht Ferien auf den ost- oder nordfriesischen Inseln. Aber auch auf Juist, Baltrum, Föhr oder Sylt gibt es kaum Häuser, die wirklich am Strand liegen. Ein typisches Nordsee Ferienhaus in Dänemark hingegen liegt bevorzugt in Strandnähe, in den Dünen oder erhaben auf einer Klippe über einer malerischen Bucht. Und von diesem Nordsee-Strand gibt es satte 400 Kilometer.
An manchen Stellen ist er schon weltrekordverdächtig breit. Besonders auf der Westseite der Insel Röm, wo der Weg über den Strand zum Wasser 4 Kilometer lang ist und die örtlichen Behörden sogar erlauben, dass man mit dem Auto bis ans Wasser fährt. Alles offenbar Gründe genug, dass Deutsche hier 15 Millionen Mal übernachtet haben und das sind, wohlgemerkt, nur die Zahlen für die Ferienhäuser.
Andreas Mettler