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Migrantenökonomie stärken - Defizite der Migrantenökonomie

Autor: imap-Institut | Erstellt am: 21.05.2010 | Gelesen: 719
Kategorie: Politik - Gesellschaft & Soziales | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Die Zahl ausländischer Selbstständiger und der Selbstständigenanteil von Migranten haben in Deutschland seit Beginn der 80er Jahre deutlich stark zugenommen.

imap Institut
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Zumeist treten die Migrantenunternehmer in Form von Familienbetrieben auf, wie in der Gastronomie, im Einzelhandel oder in sonstigen Dienstleistungen, in denen im Durchschnitt 4– 5 Mitarbeiter angestellt sind. Angesichts des demographischen Wandels und der hohen Arbeitslosenzahlen rücken die wirtschaftlichen Potentiale und Leistungen der Existenzgründer mit Migrationshintergrund immer mehr in den Vordergrund. Die meisten Unternehmer mit Zuwanderungsgeschichte überzeugen durch viel Mut, Zielstrebigkeit, großem persönlichen Einsatz und Ausdauer, sowie ihren Willen zur Unabhängigkeit. Ihre durchschnittliche Arbeitszeit beträgt ca. 55,3 Wochenstunden und liegt um 3- 6 Stunden über denen der deutschen Selbstständigen.

Defizite der Migrantenökonomie

Auch wenn die Migrantenökonomie  in Deutschland einen gewichtigen Wirtschaftsfaktor darstellt, gibt es an vielen Stellen Defizite  und Unzulänglichkeiten zu beobachten, die unter anderem dazu führen, dass der Gründerboom unter den Migranten wieder sinkt. Zu den Defiziten gehören das unzureichende Qualifikationsniveau, hohe Fluktuationen, geringe Quote von selbständigen Frauen, fehlende Branchenkenntnisse, unzureichende Information über Finanzierung sowie geringer Ausbildungsbeitrag. Abhilfe können Maßnahmen am Anfang der Gründungsphase schaffen, wie z. B  ein intensives Informationsangebot oder Beratung und Förderung durch Workshops.

Beratungskonzepte für Migrantenökonomie

Das imap Institut bietet praxisnahe Beratung und Integrationskonzepte zur Stärkung der lokalen Migrantenökonomie an. Basierend auf langjähriger Erfahrung in der Integrationsarbeit zeigen wir in Seminaren Handlungsempfehlungen und Fördermöglichkeiten auf.
 
 
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