imap Institut
Laut einer Studie aus Berlin liegt der Anteil der Migrantinnen, die Krebsvorsorgeuntersuchungen Anspruch nehmen unterdurchschnittlich im Vergleich zu deutschen Frauen. Hier beträgt die Quote über 80 % und bei Türkinnen nur 57,6 %. Bei männlichen Migranten hat vor allem auch der soziale Status Auswirkungen auf die Gesundheit.
Obwohl der Anteil ausländischer Patienten in Großstädten inzwischen bei einem Drittel liegt, herrschen oftmals Hindernisse, welche Migranten den Zugang zum Gesundheitssystem verwehrt; fehlerhafte bzw. mangelhafte Untersuchungen sind die Folge. Gründe dafür können Informationsmangel, Sprachprobleme, kulturelle Missverständnisse, verschiedene Konzepte von Gesundheit und Krankheit sowie fehlendes Vertrauen zwischen Arzt und Patient sein. Genaue Statistiken fehlen bisher, dennoch sind sich viele Mediziner einig, dass diese Defizite speziell in der Prävention gravieren-de Folgen haben. Besonders die erste Generation von Migranten, welche dieses Jahr rund 1,3 Millionen und somit ein Drittel der über 60-Jährigen ausmachen wird, sollte besondere Hilfe angeboten werden.
Interkulturelle Öffnung des Gesundheitswesens
Einige Krankenhäuser und Gesundheitsportale haben bereits Maßnahmen zur interkulturellen Öffnung des Gesundheitswesens getroffen. So wurde im Kranken-haus München-Schwabing in den vergangenen Jahren ein „Hausinterner Dolmetscherdienst" errichtet, um die Kommunikation zwischen Ärzten und ausländischen Patienten zu verbessern. Zudem wurden Projekte wie das MiMi (MigrantInnen für MigrantInnen) ins Leben gerufen, um bilinguale Migranten zu mobilisieren, Auf-klärungsarbeit zu leisten.
Beratung zur interkulturellen Ausrichtung
Um den interkulturellen Dialog zu unterstützen bietet das imap Institut Seminare zur Interkulturellen Öffnung der Verwaltung (z.B. auch für Pflegepersonal) an, erstellt mehrsprachige Flyer und entwickelt Konzepte zur Verbesserung der Beratungsangebote.
Kontakt:Nazif Sarcan
Sales Managerin
imap Institut
Sternstraße 58
40479 Düsseldorf
Tel.: 0211-513 69 73-0
Fax: 0211-513 69 73-39
sarcan@imap-institut.dewww.imap-institut.deIm Jahr 2002 wurde das imap Institut als interkulturelle Unternehmensberatung gegründet. Imap untergliedert sich seitdem in vier Geschäftsfelder:
- Außenwirtschaftsberatung
- Interkulturelles Marketing
- Integrationsarbeit
- Interkulturelle Trainings
Das imap Institut versteht Interkulturalität als wirtschaftliches und gesellschaftliches Potenzial, das Gesellschaft wie Unternehmen gewinnbringend nutzen können. Gerade Deutschland als führendes Exportland profitiert davon. Imap schlägt mit seinem Beratungsportfolio die Brücke zu muslimischen Kulturen.
Das interkulturelle imap-Team zeichnet sich dabei durch seine Expertise über die gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen und Eigenschaften der Türkei, des Irans und der arabischen Welt aus. Die Beratungsleistungen reichen von der Konzeption von Integrationsstrategien in Deutschland bis hin zum erfolgreichen Geschäftsabschluss zwischen deutschen Unternehmen und deren Partnern in den Zielländern.