Michael Jackson
Nach dem Tode von Michael Jackson scheint sich die Welt nun danach zu sehnen noch etwas von dem großen Popstar aufzubewahren. Und dieser Wunsch geht offenbar deutlich über die unzähligen Alben des Musikers hinaus. So wurden nun unzählige Einzelstücke der Popikone versteigert und fuhren auf dem Markt enorme Summen ein.
Aktueller Spitzenreiter ist dabei wohl aktuell einige Fotos, welches der Fotograf Arno Bani aufnahm. Eines dieser großformatigen Bilder mit den Maßen 210 x 166 zeigt Jackson in ein goldenes Cape gehüllt und als ägyptischer Pharao stilisiert. Es entstand ursprünglich für das Album „Invincible", wurde aber letztlich nicht dafür verwendet und blieb daher unveröffentlicht. Dieses brachte in der Versteigerung nun 26 tausend Euro ein – nicht gerade ein Schnäppchen für Fans also. Noch kostspieliger schlug ein anderes Bild zubuche, auf dem Jackson mit einem blauen Auge zu sehen ist. Das ist natürlich nur aufgeschminkt, aber brachte dennoch die Rekordsumme von 31 tausend Euro ein.
Wenn es um Ausstattungsgegenstände der unzähligen Touren geht, die Jackson in seiner langen Karriere als Musiker machte, werden die Preise gleich noch einige Kategorien teurer. So kostete ein Handschuh des Popstars, den er bei seiner legendären Bad-Tournee getragen hatte, sage und schreibe 330 tausend Dollar. Ein anderes Souvenir von einer Jackson Tour war eine Requisite aus der Tournee „Victory", die 1984 stattgefunden hatte. Dafür zahlte eine Frau im Juni diesen Jahres 190 tausend Dollar, um ein seltenes Andenken an Jackson zuhause haben zu dürfen.
Aber auch in der Kategorie der Tournee-Ausstattungen gibt es einen Spitzenreiter am Jackson -Memorial –Flohmarkt: ein anderer Handschuh wurde von dem Geschäftsmann Hoffman Ma ersteigert, der dafür nicht weniger als 350 tausend Dollar auf den Tisch legte. Das geschah schon im November des letzten Jahres und wird von Ma nun rückblickend tatsächlich als Schnäppchen bezeichnet. Schließlich ist es für den Geschäftsmann eine Investition, sich so ein Souvenir zuzulegen, denn Ma ist Hotelbesitzer in Macau – dem Las Vegas von Asien, wenn man so will. Dort liegt der Handschuh nun in dem hauseigenen
Casino einer seiner Hotels und begrüßt die Spieler, die sich der vielseitigen Welt des Glücksspiels widmen wollen.