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Meteorologie & Wettervorhersage

Autor: wissbegierig20 | Erstellt am: 30.08.2011 | Gelesen: 687
Kategorie: Wissenschaft - Forschung & Technik | Bewertung: rateArateBrateBrateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Die Kunst der der Wetterberichte & Wetterprognosen

Wettervorhersage
Wettervorhersage

Was ist nur akkurater? Die Bauernregel oder das Barometer? Hat Sonne am Neujahrstag wirklich etwas mit der Ernte zu tun? Oder bestimmt die Wetterlage am Dreikönigstag über die Schneemenge im Jänner und Februar? Dazu ist zunächst zu sagen, dass die Bauernregel den Versuch darstellt, zutreffende Wettervorhersagen auf Basis von wiederkehrenden Wetterphänomenen zu treffen. Ein klassisches Beispiel ist der so genannte Siebenschläfertag. So gilt das Wetter a, 27. Juni als bestimmend für den weiteren Verlauf des Sommers.

Bauernregel hin oder her, wie funktioniert nun die Wettervorhersage wirklich? Wettervorhersage beruht auf der Meteorologie. Das ist eine Naturwissenschaft, die sich mit der Entstehung des Wetters auseinandersetzt. Genau genommen beschäftigt sie sich mit physikalischen und chemischen Vorgängen innerhalb der Atmosphäre. Neben der Wettervorhersage ist die Untersuchung des Klimas und des Klimawandels der zweite große Kernbereich der Meteorologie.

Die moderne Wettervorhersage beruht auf Beobachtung und Berechnung. Die Daten kommen dabei heutzutage hauptsächlich von Wettersatelliten, die die Erde umkreisen und großräumige Beobachtungen ermöglichen. Bei einer Wetterprognose spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle. Einer der bedeutsamsten ist der Luftdruck, ist dieser im Fallen, so zieht häufig ein Unwetter herauf. Kaltfronten und Warmluftbewegungen in der Atmosphäre geben Auskunft über großräumige und längerfristige Wetterentwicklung. Die Ursachen für ungenaue Wetterprognosen haben überdies normalerweise eine oder mehrere der folgenden Ursachen:

  • Unvollständige Daten der Vorgänge in der Atmosphäre
  • Grundsätzlicher Anteil an chaotischen und nicht vorhersehbaren Faktoren im Wetter
  • Ungenauigkeit der Berechnungsmodelle

Dennoch sind Wettervorhersagen und Wetterberichte relativ genau. Die Wettervorhersage für den Folgetag trifft in Europa in 90 Prozent der Fälle zu. Die Genauigkeit von Wetterprognosen für die nächsten 3 Tage liegt zwischen 60-75 Prozent. Eine der wesentlichen Triebfedern bei der Verbesserung der Wettervorhersage war die Wirtschaft. Den in vielen Bereichen der Wirtschaft, des Bauwesens, Straßenbau und Landwirtschaft hat das Wetter eine extrem wichtige Bedeutung. Ganz zu schweigen von der Wichtigkeit für Versicherungsunternehmen.

Martin Zelewitz
 
 
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