Mit solchen und ähnlichen Pressemitteilungen vermittelt die CSU dem Bürgern das Gefühl, sie würden Familien subventionieren, die Familien müssten sich dafür erkenntlich zeigen.
Quelle: www.welt.de/politik/article2947313/ CSU-Politiker wollen 1000 Euro für Ge ..:CSU-Politiker wollen 1000 Euro für Geburten zahlen
29. Dezember 2008, 22:12 UhrKinder kosten Geld – um die Brieftaschen junger Eltern zu entlasten, haben drei CSU-Politiker ein "Starterpaket" für die Geburt eines Kindes gefordert. Konkret wollen sie, dass Eltern zinslose Darlehen in Höhe von 10.000 Euro erhalten. Und je mehr Nachwuchs sie bekommen, desto weniger sollen sie zurückzahlen müssen.1000 Euro als "Starterpaket" für die Geburt eines Kindes und ein spezielles Darlehen für junge Familien – mit diesen Forderungen haben sich in der Debatte über Steuerentlastungen drei CSU-Politiker zu Wort gemeldet. Nach einem Bericht des "Münchner Merkur" fordern die Bundestagsabgeordneten Johannes Singhammer und Stefan Müller sowie der Landtagsabgeordnete Joachim Unterländer ihren Parteivorsitzenden Horst Seehofer auf, die Möglichkeit eines unverzinslichen Starterdarlehens "Junge Familien" in Höhe von 10.000 Euro zu prüfen. Dieses solle zur freien Verfügung stehen, die Rückzahlung könnte nach drei bis fünf Jahren beginnen. Bei der Geburt eines weiteren Kindes sollten demnach mindestens 1000 Euro des Darlehens erlassen werden, schrieb das Blatt weiter. (dpa/ks)
Seit 1994 wurde Joachim Unterländer (verheiratet, 1 Tochter, sozialpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion) stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises München-Nord in den Bayerischen Landtag gewählt. Johannes Singhammer (verheiratet, 6 Kinder) vertritt über die Liste den Münchner Norden, in dem
Erhard Lahni für die
Familien-Partei antreten wird, seit 1994 im Deutschen Bundestag. Auf telefonische Anfrage erklärte sein Büro, man wüsste selbst gerne, was aus diesen Vorschlägen geworden ist. Eine Antwort des Herrn Seehofer stehe derzeit noch aus. Man werde sich um eine Antwort bemühen.
Erhard Lahni kommentiert: "Die tun was, um so zu tun, als würden sie was tun. Es fehlt offensichtlich am politischen Willen, den Familien Gerechtigkeit widerfahren zu lassen."
R. Enders