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Menstruation & Menstruationsstörungen

Autor: Stefan12 | Erstellt am: 02.11.2010 | Gelesen: 1409
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Menstruation bedeutet für Frauen etwa 500 Monatsblutungen in ihrem Leben – voller Schmerzen, PMS und gereizter Stimmung

Der weibliche Zyklus beginnt am ersten Tag der Menstruation und hält mehrere Tage an!
Der weibliche Zyklus beginnt am ersten Tag der Menstruation und hält mehrere Tage an!

Frauen und ihre Beschwerden während ihrer Menstruation

Störungen des monatlichen Blutungszyklusses

Die Menstruation ist grundlegendes Thema in der Frauengesundheit. Die monatliche Regelblutung kann durch verschiedene hormonelle und psychische Einflüsse gestört werden. Bekannt ist das Ausbleiben der monatlichen Regel aus Angst vor einer unerwünschten Schwangerschaft oder nach anderen psychischen Belastungen. Obwohl die Konstanz der monatlichen Blutung bei vielen Frauen überrascht, gibt es stets gewisse Schwankungen. Jede Frau sollte es sich daher zur Gewohnheit machen, einen genauen Regelkalender zu führen und dort die Dauer, aber auch die Stärke der Regelblutung einzutragen.

Genauso wie nicht jede Frau nach einer Schwangerschaft an Dehnungsstreifen oder Schwangerschaftsstreifen leidet, ist auch nicht jede Frau durch ihre Regelblutung stark behindert. Untersuchungen ergaben, dass sogar ein Teil der Probandinnen einen erhöhten Leistungswillen und stärkere Reserven während dieser Zeit aufweisen. Dennoch gilt allgemein, dass das Wohlbefinden in dieser Zeit beeinträchtigt ist, und daher besondere Rücksicht im Familienkreise selbstverständlich sein sollte. Regelmäßige starke Schmerzen und übermäßige Blutverluste während der Regel sollten Anlass zu ärztlichen Konsultationen sein. Auf jeden Fall ist ärztlicher Rat bei intermenstruellen Schmierblutungen, bei übel riechendem Sekret und anderen Auffälligkeiten einzuholen. Junge Mädchen klagen oft über besonders schmerzhafte Regelblutungen. Zumeist lässt der Grad der Beschwerden mit zunehmendem Alter und insbesondere nach Entbindungen nach.

Blutungen während einer Schwangerschaft verlangen unverzügliche ärztliche Konsultation, insbesondere in der zweiten Schwangerschaftshälfte. Es kann sein, dass der Mutterkuchen in Nähe des Muttermundes angewachsen ist. Bei der Entbindung kann eine bedrohliche Blutung auftreten. Eine Fehlgeburt in der ersten Schwangerschaftshälfte kann durch Störungen der endokrinen oder nervalen Regulationsmechanismen eintreten. Es genügt, wenn die Progesteronwirkung nicht ausreichend ist, plötzlich reduziert wird oder der Östrogenanteil überwiegt. Beim sehr komplexen Zusammenwirken der Hormonwirkungen sind derartige Störungen durchaus möglich. Es ist unbedingt notwendig, eine Fehlgeburt ärztlich zu versorgen, da nicht in jedem Falle die gesamte Uterusschleimhaut abgestoßen wird und zurückbleibende Reste eine langwierige Blutung und mögliche Entzündung auslösen können.

Im Normalfall erfolgt die Befruchtung des Eies in den Eileitern. Das befruchtete Ei wandert weiter in den Uterus und nistet sich dort in die aufnahmebereite Schleimhaut ein. Wird das Ei durch eine teilweise Tubenverklebung an dieser Wanderung gehindert, so teilt sich der Keim in den Eileitern. Die kleinen Spermien konnten die Einengung passieren, nicht aber das größere Ei. Auch in diesem Falle tritt keine Regelblutung ein. Auch die übrigen Schwangerschaftsreaktionen werden positiv. Das Ei kann zwar eine gewisse Größe in den Eileitern erreichen, allerdings in keinem Falle dort ausreifen. Bauchhöhlenschwangerschaften sowie auch Eileiterschwangerschaften müssen in der Regel operativ beendet werden.
 
 
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