Exelansse...für dich
Ich denke, also bin ich.
Kommt ihnen vielleicht bekannt vor, oder?
Einer der grundlegensten Sätze. Eine Erklärung unseres Seins.
Ich denke, also bin ich.
Aber was bin ich?
Stellen wir doch den Satz ein bißchen um: Ich bin, was ich denke.
Einer der größten Unterschiede zwischen Mensch und Tier ist unser Geist! Logisches Denken mit der Fähigkeit schnell zu lernen und sich auf verschiedene Situationen einzustellen.
Überlebenskünstler
Aber was treibt uns an?
Wieso entwickeln wir uns weiter?
Wo kommen alle diese neuen, tollen Erfindungen her?
Wieso ist der Mensch mit dem was er weiß, und was er hat, nicht zufrieden?
Wieso vegetieren wir nicht einfach so vor uns hin, und sind mit dem zufrieden was wir haben?
Es ist der Wille nach Veränderung, nach Fortschritt.... Unersättlichkeit nach Wissen, Wohlstand, Macht, Erfolg, Gesundheit...
Der Mensch gibt sich nicht mit dem zufrieden was er hat, sondern strebt immer nach mehr.
Der Ursprung eines jeden Fortschritts ist immer der Gleiche:
Eine Idee
Ein kleiner Gedanke. Eine unbedeutende chemische Reaktion im menschlichen Gehirn.
Betrachten wir es als Funke der einen apokalyptischen Waldbrand auslöst oder ein Samen aus dem ein riesiger, 30 Meter großer Baum wächst.
Ok, wir haben die Idee. Aber was lässt eine Idee realität werden? Wie kommt es, dass eine Idee umgesetzt wird?
Vor vielen vielen Jahren dachten die Menschen die Erde wäre eine Scheibe.
Heute fliegen wir zum Mond und sprechen durch kleine Plastikboxen mit Menschen am anderen Ende der Welt.
Wie kam es zu dieser Veränderung?
Der Wille
Der unbändige, unerschütterliche Wille eines Menschen, eine Idee wahr werden zu lassen.
Was macht diesen Menschen anders. Was unterscheidet ihn von seinen Mitmenschen?
Er hat 2 Beine, 2 Arme, 2 Augen, 2 Ohren, 1 Kopf, 1 Gehirn.
Technisch gesehen haben wir also alle die gleichen Voraussetzungen!
Was macht ihn/sie also besser?
Bessere Förderung durch reiches Elternhaus? Intelligent vom Himmel gefallen?
*Albert Einstein hat erst mit 3 Jahren angefangen zu sprechen und wuchs als Jude in Nazi-Deutschland auf.
*Stephen Hawking leidet seit seinem 21 Lebensjahr an einer degenerativen Nervenkrankheit und kommuniziert mit einem Sprachcomputer.
*Arnold Schwarzenegger hat es zu Weltruhm und zum Gouverneur des Bevölkerungsreichsten US-Bundesstaates geschafft, trotz Herkunft und Akzent.
Es ist eigentlich ganz einfach, aber doch so schwer: Alle diese Menschen haben an sich geglaubt!
Sie haben/hatten einen unerschütterlichen Willen ihre Ziele, Ideen, Vorstellungen wahr werden zu lassen!
Hatten diese Menschen es leicht?
Ab einem gewissen Level wird es leichter, läuft fast ganz von alleine. Aber der Start?
Was glauben Sie?
Die Sache ist doch so:
Wir Menschen sind voller Gegensätze. Zum Einen sind wir über jeden Fortschritt, der unseren Alltag erleichtert, dankbar. Zum Anderen ist der Mensch ein Gewohnheitstier und geht mit Neuerungen sehr kritisch um.
„Ich hab dass immer schon so gemacht, ist mir zu kompliziert, braucht kein Mensch......".......bekannte Zitate aus dem Alltag.
Kleines Beispiel:
Vor einigen Monaten war ich in einem sehr bekannten, schwedischen Möbelhaus einkaufen.
Als ich an den Kassen ankam, bemerkte ich, dass an den üblichen Kassen riesig lange Warteschlangen waren.
Interessanter Weise waren die „Selbstbedienungskassen" kaum bis garnicht benutzt, obwohl dort Personal anwesend war, um bei der Bedienung zu helfen.
Im ersten Moment bemerkte ich auch an mir, dass mir die Idee die Do it yourself-Kasse zu benutzen nicht gefiel. Es war halt was neues, nicht üblich, man kennt es nicht. Um Wartezeit zu vermeiden gab ich mir dann doch einen Ruck.
Was soll ich sagen:
Die einfachste Sache der Welt! Jeder Schritt ist kinderleicht erklärt und das Personal mußte ich auch nicht zu Rate ziehen. Einfach nur die Ware abscannen und mit der EC-Karte (wie auch sonst an der Kasse üblich) zahlen. Sie werden es nicht glauben, man kriegt sogar eine Quittung!
Wieso waren also alle diese Kassen nicht in Benutzung?
Jetzt kommen wir wieder zu meiner vorher erläuterten Behauptung:
Selbstvertrauen
Diese Kassen waren neu im Markt. Man kennt sie nicht. Es ist unüblich sie zu benutzen.
Man traut sich nicht zu diese Geräte bedienen zu können....man will nicht versagen und sich weitere Probleme ersparen (zuviel berechnet, falsch berechnet...).
Es benutzt ja sonst auch niemand diese Kassen. Ist bestimmt kompliziert.
„Ich bleib mal lieber in der Schlange. Da weiß ich, was ich habe. Dass kenn ich."
So etwas nennt man Komfortzone.
Interessanter Weise sind diese Kassen heutzutage gut besucht. Wir gewöhnen uns mit der Zeit dran und auch die größten Skeptiker probieren sie mal aus....braucht halt nur ein bißchen Zeit.
Was hätte also der Geschäftsführer des Möbelhauses machen sollen?
2 Wochen nachdem die neuen Kassen aufgestellt wurden, und sie immer nocht nicht benutzt wurden, gleich wieder abbauen und in den Müll?
Nein. Es wurde an die Idee geglaubt! Man war sich sicher, dass diese Kassen von Nutzen sind und mit der Zeit positiv aufgenommen werden.
Man hat also die zuerst ablehnende Haltung der Kundschaft ignoriert und an dieser Idee festgehalten.
Und so, liebe Leser dieses Artikels, ist es mit vielen Sachen in unserem Leben.
Wenn wir etwas Verändern wollen, oder auch Neues umsetzen möchten, gibt es in uns und um uns herum viel Negatives.
Es gibt zum Einen den sogenannten inneren Schweinehund. Diese kleine Stimme in uns, die uns weißmachen möchte, dass aus unserem Vorhaben nichts wird:
„Laß es bleiben. Du schaffst es sowieso nicht. Bleib in deiner Komfortzone. Ist doch zuviel Stress. Genieß das Leben. Bleib liegen."
Das geht doch schon morgens beim aufstehen los. Man könnte doch noch so schön liegen bleiben, im schönen, warmen, kuscheligen Bett.
Und dann gibt es noch unser Umfeld. Die Mitmenschen, die uns weißmachen wollen, dass aus unserem Vorhaben nichts wird:
„Ne du, lass das lieber bleiben. Das ist nichts für dich. Du bist da nicht die Person dafür.
Dass schaffst du nie."
Oft wird man nur belächelt, manchmal ausgelacht.
Im Amerikanischem gibt es ein interessantes Wort: Hater
Hater sind Menschen, die anderen Menschen alles neiden. Leute die ihre Mitmenschen mit runterziehen möchten, bzw. ihre Mitmenschen unten halten möchten.
Sie machen sich über Andere lustig. Reden ihnen ein, dass aus ihnen nie etwas wird. Machen alles schlecht was man vorhat oder sagt.
Erzählen einem, dass sie es ja nur gut meinen, beschützen wollen.
Oft sind Hater Leute, die es selbst im Leben nicht geschafft haben. Sie haben ihre Träume nicht verwirklichen können und sind verbittert. Dementsprechend möchten sie nicht, dass jemand aus ihrem Umfeld Erfolg hat. Einfach aus purer Verbittertheit.
Dann gibt es welche, die zwar Erfolg haben, aber ihren Mitmenschen einfach nicht gönnen weiter voran zu kommen. Diese Art von Leuten duldet keine Konkurrenz. Sie möchten sich allein in diesen Sphären bewegen. Alle sollen nur zu ihnen hoch schauen und sie bewundern.
Dies ist eine Art von sehr negativen Menschen. Ich kann ihnen allen nur raten, halten sie sich von solchen Leuten so fern wie möglich!... fern fern fern
Was also tun mit all dieser Negativität? Wie stopft man so jemanden den Mund?
Ganz einfach: Seien Sie erfolgreich!
Drehen Sie all dieses Negative ins Positive! Nutzen Sie es. Nehmen Sie alle diese negativen Einflüsse und benutzen sie als Ansporn und Motivation doch erfolgreich zu sein.
Einen erfolgreichen Menschen mißt man an der Anzahl seiner „Hater". Nehmen Sie dies als Kompliment. Um so mehr Neider Sie haben, um so näher kommen Sie ihrem Ziel!
Immer positiv denken, nach vorne schauen. Die Vergangenheit können wir nicht ändern, wohl aber unsere Zukunft.
Das Glas muß immer halb voll sein, nie halb leer.
Ich weiß, total abgedroschene Floskeln, 1000 Mal gehört. Shaka usw.....aber denken Sie doch mal kurz über diese Dinge nach. Machen wir es uns nicht immer noch schwerer indem wir negativ denken.
Was passiert wenn ich denke: „Heute passiert bestimmt was schlimmes."
Es passiert. Ich steuere ja förmlich darauf zu. Wieso also diese negativen Dinge heraufbeschwören.
Wenn sie denn passieren, kann ich mich ja immer noch damit befassen, oder?
Aber auch dann in einer positiven Art. Kurz abschütteln und weiter geht es!
Glauben Sie an sich und an Ihre Ideen. Und bloß nicht von Rückschlägen unterkriegen lassen.
Wie lernen Babys laufen? Wieviel mal fallen sie hin, bevor sie es können? Hätten sie nicht doch lieber gleich liegen bleiben sollen?
Dies ist nämlich das Geheimnis. Das wieder Aufstehen wenn man hingefallen ist!
Auch die super erfolgreichen Menschen haben Rückschläge in ihrem Leben erlitten. Aber sie haben weiter gemacht. Sie haben sich nicht unterkriegen lassen. Sie haben dem Schicksal die Zähne gezeigt, sich gegen das Versagen gewehrt. Aus den Fehlern gelernt und weiter gemacht, den Blick nach vorne, auf das Ziel, gerichtet.
Hört sich alles leicht an. So einfach ist es aber nicht. Sonst wären ja alle Menschen zufrieden und erfolgreich. Es ist halt wie ein schwerer Hindernisslauf. Es sind zum Teil fast unüberwindbare Hindernisse, die viel Einsatz und Selbstvertrauen benötigen. Oft braucht man viele Anläufe, aber irgendwann ist es überwunden.
Es ist eine Herausforderung und mit jedem überwundenem Hinderniss kommen Sie ihrem Ziel näher. Vergessen Sie nicht: Um so steiniger, schwieriger, dorniger der Weg, desto schöner das Ziel.
Glauben Sie an sich. Umgeben Sie sich mit Leuten, die an Sie glauben und Sie unterstützen. Unterstützen Sie selbst auch Andere. Seien Sie kein verbitterter „Hater".
Nehmen Sie alle Herausforderungen des Lebens an, lachen Sie ihnen ins Gesicht.
Auch in den schwarzesten Stunden wird es Licht geben.
Wir leben doch alle nur dieses eine, kurze Mal. Machen wir doch das Beste daraus, damit wir an unserem Lebensabend zumindest sagen können: „Hey, ich hab es wenigstens versucht und ich hatte eine Menge Spaß dabei."
Sie fragen sich jetzt vielleicht, was will uns Frau Sola mit all diesem Gequatsche mitteilen?
Ganz einfach.
Ich bin selbst auch durch viele dieser Täler geschritten. Mir ging es gut dort wo ich war. Guter Job, gutes Leben.
Aber mein Ziel war es immer nach Deutschland zu gehen. Keine Ahung wieso, aber ich hatte immer das Gefühl, dass ich dies machen muß. Habe also alles dort zurückgelassen und bin nach Deutschland gegangen. Die Sprache konnte ich nicht, Geld hatte ich auch nicht im Überfluß und eigentlich auch nicht viel Perspektive.
Meine Umfeld meinte auch, dass ich einen riesigen Fehler mache.
Ich habe an meiner Idee aber festgehalten. Ich habe mit kleinen Jobs angefangen und mich Schritt für Schritt nach vorne gearbeitet.
Kleine, aber stetige Schritte.
Was soll ich sagen. Heute, nach wenigen Jahren, beherrsche ich die Sprache sehr gut, habe meine eigene und erfolgreiche Praxis im Messeturm Frankfurt, bin glücklich verheiratet und mache weiter meine kleinen, stetigen Schritte nach vorne.
Was ich Ihnen allen mitteilen möchte ist, dass alles möglich ist.
Glauben Sie an sich, halten Sie an Ihrer Überzeugung fest, seien Sie positiv und glücklich.
Bestimmen Sie ihr Schicksal selbst.Georgiana Sola
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