
Meditation ist ein Zustand, bei dem der Körper und der Geist bewusst entspannt und fokussiert ist. Menschen, die regelmäßig meditieren, berichten von einer bewussteren Wahrnehmung der Umwelt, gesteigerter Konzentration und einer positiveren, optimistischeren Lebenseinstellung.
Was ist Meditation genau?
Meditieren wird häufig mit Mönchen, Mystik und Spiritualität in Verbindung gebracht. In der Realität ist zumeist das Gegenteil der Fall, denn Menschen wie Du und Ich meditieren, und das auf der ganzen Welt. Man muss noch nicht einmal an einem speziellen Ort sein, um zu meditieren. Ihr eigenes Wohnzimmer kann ein hervorragender Ort für Meditation sein.
Obwohl es verschiedene Herangehensweisen an Meditation gibt, bleiben die fundamentalen Prinzipien immer gleich. Die wichtigsten dieser Prinzipien sind das Entfernen von negativen und flüchtigen Gedanken und Fantasien, und die Beruhigung des Geistes. Dies reinigt den Geist und bereitet ihn auf qualitativ höherwertige Aktivitäten vor.
Die Umgebung beim Meditieren
Negative Gedanken, die man haben mag – wie über den lauten Nachbarn, nervende Kollegen oder zuviel Spam – tragen zur "Verunreinigung" des Geistes bei. Indem man diese Gedanken unterdrückt, wird der Geist „gereinigt" und öffnet sich für tiefere und bedeutungsvollere Gedanken.
Und welche Position (en) nimmt man beim Meditieren ein? Wichtig ist, sich nicht zu verkrampfen oder unkomfortable Stellungen einzunehmen. Nehmen Sie eine Position ein, in der Sie sich wohl fühlen und in der Sie sich konzentrieren können. Das kann im Schneidersitz sein, auf dem Rücken liegend, oder sogar beim entspannten Laufen. Sollten Sie sitzen, muss der Rücken zwar gerade sein, aber nicht angespannt. Sollten Sie andere Positionen bevorzugen, ist es wichtig nicht einzuschlafen.
Der Ort, an dem Sie meditieren, sollte eine sehr beruhigende Atmosphäre haben, und Sie sollten sich in ihm sehr wohl fühlen – dies kann das Wohnzimmer, das Schlafzimmer, oder eine grüne Wiese sein. Man sollte auch darauf achten, dass man nicht gestört wird, denn Ruhe und Stille hilft den meisten Menschen beim Abschalten und Entspannen. Und das Entzünden von Aromakerzen kann eine gute Idee sein, denn ein wohliger Geruch wirkt sich ebenfalls entspannend auf den Geist aus.
Wie man meditiert – Meditation in der Praxis
Das Fokussieren auf eine bestimmte Sache ist wichtig beim Meditieren – besonders auf sich wiederholende Dinge. Eine relativ häufig angewandte Technik ist das Konzentrieren auf das eigene Atmen. Oder man hört dem Summen eines elektrischen Geräts aufmerksam zu. Auch das Fokussieren auf ein bestimmtes Objekt oder auf einen bestimmten Gedanken kann der Erreichung eines höheren Bewusstseinszustands dienen, sowie sogar das visuelle Fixieren einer Sache.
Eine weitere Übung könnte beispielsweise die stille Benennung jedes Ihrer Körperteile sein, wobei man bewusst jede Stelle gedanklich fokussiert. Während man dies tut, sollte man versuchen, jegliche Spannung im Körper zu identifizieren, und dann die Entspannung dieser Stelle mental zu visualisieren. Dies kann wirklich Wunder bewirken!
Meditation kurz zusammengefasst
Alles in allem ist Meditation eine risikofreie Entspannungstechnik, deren Nutzen den Aufwand auf jeden Fall Wert ist – bzw. Nicht-Aufwand, denn Sie entspannen sich ja. Studien haben ergeben, dass Meditation einen sehr positiven physiologischen Effekt auf den Körper hat – daher ist sich die medizinische Gemeinschaft sicher, die Vorteile von Meditation weiter eingehend untersuchen zu wollen.
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