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Mazda2: Im Gespräch bleiben

Autor: autonet | Erstellt am: 04.11.2010 | Gelesen: 2593
Kategorie: Auto - Motor & Verkehr | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Pfiffig im Design und mit deutlich verbessertem Fahrkomfort startet der Mazda2 ab sofort frisch durch.

autonet.at fährt den überarbeiteten Mazda2
autonet.at fährt den überarbeiteten Mazda2
Dank der Ökoprämie hat der österreichische Kleinwagenmarkt im vergangenen Jahr einen deutlichen Push nach oben bekommen. Von rund 62.000 Neuzulassungen im Jahr 2008 ist der Markt der Kleinen auf 74.500 Fahrzeuge im Jahr 2009 gestiegen. Heuer wird man sich ebenfalls auf diesem hohen Niveau bewegen. Gleichzeitig zählt dieses Segment aber auch zu den härtest umkämpften. Rund 30 Mitbewerber matchen sich um die Gunst der Kunden. Da kann man sich nicht auf den errungenen Lorbeeren ausrasten, sondern muss stetig an der Verbesserungsschraube drehen. So macht es nun auch Mazda mit dem Mazda2.

Kleiner ist feiner

Als die zweite Generation des Zweier im Jahr 2007 vorgestellt wurde, haben die Japaner mit einem etwas ungewöhnlichen Schritt überrascht. Statt der Fortführung des eher großen, van-artigen Konzepts der ersten Generation wurde der Mazda2 geschrumpft und präsentierte sich als kleiner, pfiffiger Stadtflitzer mit Augenmerk auf Leichtbau und effiziente Motoren. Das Lob äußerte sich in Form der Titel „Weltauto des Jahres 2008" und dem „Großen Österreichischen Automobilpreis 2008". Und auch bei den Verkaufszahlen von Mazda nahm der Zweier eine zentrale Position ein. Für heuer erwartet sich Mazda Austria einen Absatz von rund 3300 Fahrzeugen, nächstes Jahr sollen es dank des Facelift-Modells an die 4000 Einheiten werden.

Mazda2 front
2007 hat Mazda bei seinem Kleinen einen deutlichen Schnitt vorgenommen.
Der van-artige Mazda2 der ersten Generation ist einem geschrumpften, pfiffigen Stadtflitzer mit Augenmerk auf Leichtbau
und sparsamen Motoren gewichen. Die nun aufgefrischte Version orientiert sich beim Frontdesign am Mazda3.
Der große Kühllufteinlass im unteren Bereich zeichnet ein fröhliches Lächeln ins Gesicht des Mazda2.
Dazu gibt es ein bunte Farbpalette.


Frische Farben hier, neue Stoffbezüge da

Welche Zutaten haben die Japaner nun in den Mazda2 gepackt, um dieses Ziel zu erreichen? Äußerlich hat sich relativ wenig verändert. Das Frontdesign wird an die jüngsten neuen Modelle von Mazda angepasst. Der große untere Lufteinlass verleiht dem Mazda2 ein freundliches Lächeln. Die Einfassungen der Nebelscheinwerfer (serienmäßig ab der Ausstattungsstufe TE) wurden neu gestaltet. Im Topmodell GTA gibt es neue 16-Zoll-Alufelgen und die Farbpalette wurde ebenfalls aufgefrischt. Im Innenraum kommen neue Stoffbezüge bei den Sitzen zum Einsatz. Ein Teil der Mittelkonsole glänzt nun in Klavierlack-Optik. Auf dem Armaturenbrett werden kratzfestere Kunststoffe verwendet.

Mazda2 Heck
Ansonsten hat sich an der Optik nichts Gravierendes geändert.
Unter dem Blechkleid kann der Mazda2 aber auf ein deutlich verbessertes Fahrwerk verweisen.
Unebenheiten auf der Straße werden spürbar besser abgefedert und so steigert sich der Fahrkomfort markant.


Trumpfkarte: Verbesserter Fahrkomfort

Das ist alles schön anzuschauen, was aber wesentlich mehr zum Fahrkomfort beiträgt, sind die Änderungen am Fahrwerk. Ohne an Gewicht zuzulegen, wurde die Steifigkeit der Karosserie weiter erhöht. Entsprechend wurden Vorder- und Hinterachse angepasst. Dank geänderter Befestigungen und einer abgesenkten Federrate der hinteren Stoßdämpfer werden Bodenwellen und Unebenheiten deutlich besser absorbiert. Damit erhöht sich der Reisekomfort für die Passagiere, speziell im Fond, wesentlich.

Mazda2 Cockpit
Auffrischung gibt es auch für den Innenraum. Die Sitze bekommen neue Stoffbezüge.
Der Kunsstoff auf dem Armaturenbrett wurde qualitativ aufgewertet, er ist nun kratzfester.


Topbenziner nun auch mit Viergang-Automatik

Was wäre ein Modell-Facelift ohne Änderungen an der Antriebspalette? Aber auch hier fällt der Mazda2 nicht durch gravierende Umstellungen auf. Die Motoren behalten ihre Leistung bei und können mit einem geringfügig niedrigeren Verbrauch aufwarten. Allerdings erfüllen sie nun alle die Abgasnorm Euro 5. Die drei Benzinmotoren im Programm leisten 75, 84 und 102 PS. Als Dieselvariante steht ein 1,6-Liter-Common-Rail-Motor mit 95 PS zur Verfügung. Die durchschnittlichen Verbrauchswerte bewegen sich zwischen 4,2 und 6,3 Litern Treibstoff pro 100 Kilometern. Die CO2-Werte liegen im Bereich von 110 bis 146 Gramm pro Kilometer. Neu ist die Kombination des stärksten Benziners mit einer Vierstufen-Automatik. Im städtischen Stop&Go-Verkehr wird man diese Version zu schätzen wissen.

Mazda2 Viergang-Automatik
Einen hochwertigeren Eindruck vermittelt auch die Mittelkonsole.
Um das Display des CD-Radios wurde nun eine Oberfläche in Klavierlack-Optik platziert.
Griffgünstig findet sich in leicht erhöhter Position der Schalthebel für die knackige Fünfgang-Schaltung
oder wie hier im Bild für das Vierstufen-Automatikgetriebe.
Das ist neu und in Verbindung mit dem 102-PS-Benzinmotor erhältlich.


Einstiegsmodell ab 11.490 Euro

Was sich ebenfalls neu im Programm des Mazda2 findet ist das Einstiegsmodell Life. Dabei handelt es sich um die dreitürige Basisversion die neben Frontairbags und elektrischen Fensterhebern vorn noch zusätzlich um ein CD-Radio und Klimaanlage als Teil der Serienausstattung erweitert wurde. Ausschließlich mit dem 75-PS-Benzinmotor erhältlich, gibt es den Dreitürer ab 11.490 Euro. Um exakt 1000 Euro mehr gibt es das fünftürige Einstiegsmodell CE – allerdings ohne CD-Radio und Klimaanlage – wer diese Features auch im Fünftürer haben will, muss zumindest 13.490 Euro investieren. In der Ausstattungslinie CE gibt es noch die Unterkategorie „plus", bei der Seiten-/Fensterairbags, Bordcomputer und die Radio-Fernbedienung mitgeliefert werden. In den TE-Modellen als 84-PS-Benziner oder 95-PS-Diesel sind Stabilitätskontrolle, Klimaautomatik und Nebelscheinwerfer an Bord, in den TE plus-Versionen zusätzlich 15-Zoll-Alufelgen, elektrische Fensterheber hinten, Licht- und Regen-Sensor und Sitzheizung. Die GTA-Modelle haben 16-Zoll-Alufelgen, einen Heckspoiler und Seitenschürzen sowie einen Tempomat zu bieten. Der Einstiegspreis für die Dieselversionen liegt im Übrigen bei 17.590 Euro. Schon etwas günstiger gibt es die Automatikversion mit dem stärksten Benziner für 16.990 Euro.

von Thomas Weibold, autonet.at
 
 
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