maXXim Prepaidkarte
Nachdem es im Markt für Handy Prepaidkarten für einen längeren Zeitraum einen harten Kampf um die günstigsten Tarife gab, legte sich der Wettkampf vor einigen Monaten. Es schien fast so als ob sich die Platzhirsche der Branche mit ihren Positionen zufrieden gaben, wahrscheinlich spielte aber auch eine Rolle, dass die Kosten weitere Preissenkungen einfach nicht mehr zuließen. In dieser Phase teilten sich mehrere Anbieter von Prepaidkarten mehr oder weniger die Spitzenpositionen in entsprechenden Tarifvergleichen. Gleiche fünf große Discounter, nämlich Blau.de, Callmobile, Congstar, Fonic und Simyo, teilten sich den ersten Platz im
Prepaid Tarifvergleich. Mit ihren Einheitstarifen, bei denen alle Gesprächsminuten und SMS mit 9 Cent abgerechnet werden konnten die Angebote anderer Anbieter, zum Beispiel der Eigenmarken verschiedener Lebensmittel-Discounter und Drogerien, einfach nicht mithalten.
Nun aber hat sich das Bild verändert, denn mit Maxxim schickt die Drillisch-Gruppe einen weiteren Discounter ins Rennen um die günstigsten Prepaid Tarife und greift mit ihm die bisherigen Erstplatzierten an. Der Unterschied scheint auf den ersten Blick gering, doch wenn eine Gesprächsminute und auch eine SMS statt bisher 9 Cent nun nur noch 8 Cent kostet, so ergibt dies eine Kostenersparnis von mehr als 11 Prozent. Da die Preise bei diesen Anbietern von Prepaidkarten ohnehin bereits derart gering sind, macht eine Reduzierung von nur einem Cent bereits einen großen Unterschied.
Doch wo es Licht gibt, dort gibt es auch Schatten. Maxxim ist nun in Punkto Kosten für Telefonate und SMS zwar günstiger als andere, doch das Handy wird schon lange nicht mehr nur zum Telefonieren und Simsen genutzt. Ein immer größerer Teil der Ausgaben geht heute auf das Konto der Datenübertragungen. Moderne Handys erlauben es aufgrund ihrer verbesserten Displays und verschiedener Standards auch mobil auf das World Wide Web zuzugreifen, wofür natürlich ebenfalls Gebühren anfallen. Genau hier gibt es unter den Prepaid Discountern jedoch erhebliche Unterschiede. So gibt es noch immer einige wenige Anbieter, bei denen der Datentarif eine zeitgebundene Abrechnung vorsieht – hier kostet das mobile Surfen das gleiche, als ob ein Telefonat geführt würde. Die meisten Anbieter setzen aber bereits auf Volumentarife, bei denen im 10-kb-Takt abgerechnet wird. Die Kosten in solchen Datentarifen liegen zwischen 24 Cent und 35 Cent pro übertragenem Megabyte. Genau hier kann Maxxim jedoch nicht ganz mit der Konkurrenz mithalten, denn der Datentarif von Maxxim sieht Kosten von 49 Cent pro Megabyte vor, also mehr als doppelte von dem, was die günstigsten Anbieter verlangen.
All jenen, die das Handy nach wie vor in erster Linie zum Telefonieren und SMS versenden nutzen, kann die
Maxxim Prepaidkarte ohne weiteres empfohlen werden. Gerade Wenigtelefonierer können durch die Nutzung einer solchen Prepaidkarte erheblich Kosten einsparen, gibt es hier doch weder eine Grundgebühr noch einen Mindestumsatz. Doch wer bereits viel Zeit damit verbringt Daten mit dem Mobiltelefon zu senden und zu empfangen, der sollte genau prüfen wie groß dieser Anteil wirklich ist, da er eventuell mit einer anderen Prepaidkarte mehr sparen könnte.