Master-Studiengang
In Deutschland leiden ca. 7,8 Millionen Menschen an der Muskel-Skelett-Erkrankung Osteoporose, wobei in den nächsten 40 Jahren mit einer Verdopplung gerechnet wird. Studien belegen, dass durch regelmäßiges körperliches Training - bestehend aus Kraft-, Ausdauer- und Koordinationstraining - in Verbindung mit einer „knochengesunden" Ernährung einem Verlust an Knochenmasse entgegengewirkt werden kann, was das Osteoporoserisiko und das damit verbundene Risiko von Knochenbrüchen senkt. Vor diesem Hintergrund kommt Fitness- und Gesundheitsanlagen durch ihre vielfältigen Angebots- und Trainingsmöglichkeiten eine große Bedeutung zu. Mit dem neuen Master-Studiengang in „Prävention und Gesundheitsmanagement" reagiert die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (www.dhfpg.de) auf die Nachfrage nach hochwertigen Qualifikationsmöglichkeiten im Bereich präventives Training. Mittels des Studienwahlmoduls „Präventives Training" können die Studierenden den Schwerpunkt ihres zweijährigen Master-Studiums, das ein Fernstudium und kompakte Präsenzphasen verbindet, beispielsweise auf ein Training zur Prävention von Osteoporose, Rückenerkrankungen und internistischen Krankheitsbildern legen.
Osteoporose - sinngemäß „poröser Knochen" - ist die häufigste Stoffwechselkrankheit des Knochens, charakterisiert durch eine Verminderung der Knochensubstanz sowie Verschlechterung der Knochenstruktur. Typische Folgen sind Frakturen von Handgelenk, Unterarm sowie Oberschenkelhals oder Wirbelkörperfrakturen. Das typische Leitsymptom sind Rückenschmerzen, v.a. im Bereich der unteren Brustwirbelsäule und der oberen Lendenwirbelsäule. Nicht nur Frauen nach den Wechseljahren sowie Personen jenseits der 70 sind wichtige Adressaten für eine Osteoporoseprävention, sondern bereits alle ab dem 30. Lebensjahr. Denn im Bereich der Primärprävention dieser Erkrankung geht es darum, bereits frühzeitig eine möglichst hohe Knochenmasse aufzubauen und lange zu erhalten. Um in der zweiten Lebenshälfte eine solche Erkrankung zu verhindern/verzögern. Die wichtigsten Faktoren sind neben Genetik und Geschlecht die individuelle Ernährung, das Körpergewicht und vor allem die körperliche Aktivität.
Das Besondere am neuen Master-Studiengang der Deutschen Hochschule ist, dass die Studierenden ihre Studienschwerpunkte durch Wahlmodule selbst mitbestimmen können. Das Modul „Präventives Training" beschäftigt sich bspw. mit „Körperlichem Training bei internistischen Risikofaktoren und Erkrankungen", „Präventivem Rückentraining" und „Körperlichem Training und Osteoporosepräven-tion". Im Vergleich zu den Studieninhalten aus einem vorhergehenden Bachelor- oder Diplom-Studium z. B. in Fitnessökonomie oder Gesundheitsmanagement werden im Master-Studium weitere Themen wissenschaftlich betrachtet und aufbereitet. Die Absolventen erschließen sich ein breites, detailliertes und kritisches Verständnis und sind in der Lage, die Besonderheiten, Grenzen, Terminologien und Lehrmeinungen ihres Fachgebietes zu definieren und zu interpretieren. Sie sind multifunktionalen Spezialisten, die Führungsaufgaben übernehmen, strategische Konzepte z. B. im Bereich Osteoporoseprävention entwickeln, umsetzen, koordinieren und mittels wissenschaftlicher Evaluation den tatsächlichen Nutzen belegen. Zusätzlich zu den von den Studierenden festzulegenden Wahlmodulen beinhaltet das zweijährige Master-Studium, das ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen verbindet, obligatorische Studienmodule, die Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen in strategischer Unternehmensführung, Forschungsmethoden, Qualitätsmanagement und Evaluation vermitteln. Eine Anmeldung zum Wintersemester 2010 ist bereits möglich!
Weitere Informationen unter 0681/6855-150 oder
www.dhfpg.de