Bei jeder Bauplanung werden die künftigen Hausbesitzer die Frage nach der Bauweise stellen und das Für und Wider der verschiedenen Haustypen gegeneinander abwägen. Wer schnell in das eigene Haus einziehen möchte, wird mit der Lösung der Fertigbauweise glücklich werden, denn eine lange Bauzeit entfällt. Ebenso können die derzeit beliebten Holzhäuser in einer kurzen Bauzeit auf dem Grundstück ihrer Besitzer entstehen. Aber die massive Bauweise der Häuser hat an Beliebtheit nichts eingebüßt, im Gegenteil. Ein qualitativ hochwertiges Haus, das in einer längeren Bauphase entsteht, ist optimal in Wärme- und Schalleigenschaften, und grundsolide in seinen Baustoffen. Warum ein Massivhaus oft favorisiert wird, ist damit schon teilweise erklärt. Der
Massivhaus Bau hat viele Vorteile. Langlebigkeit der Häuseraufgrund der massiven Bauweise ist einer von ihnen.
Mehrschalige Außenwände sind ein Garant für eine lange Lebensdauer, und so ein kann ein Massivhaus Bau ein Generationenprojekt werden, denn robust und witterungsbeständig, wie das Haus ist, kann seine Lebensdauer beinahe die Jahrhundertgrenze erreichen. Das Tragwerk und die Raumabschlüsse bilden eine Einheit, die Dämmfunktion ist daher optimal. Die Hausbesitzer können ihr Haus flexibel nach ihren Bedürfnissen gestalten, ein weiterer Vorteil, den viele zu schätzen wissen. Nicht auf eine geringe Anzahl von Modellen, festgelegt, wie das beispielsweise bei Fertighaustypen der Fall ist, können die Besitzer bei ihrem Haus mit dem festen Mauerwerk einen größtmöglichen Gestaltungsspielraum ausschöpfen.
Wände und Decken bestehen aus Beton, also aus ökologischen Baustoffen und haben den Vorteil einer großen Feuerfestigkeit und guten Wärmespeicherung sowie einer hohen Feuchtigkeitsresistenz. Bis auf die tragenden Wände ist ein Massivhaus auch flexibel gestaltbar, nachträglich eine Wand oder ein Fenster einzubauen, ist kein Problem. Trennwandsysteme eignen sich hervorragend, um nachträglich Gestaltungswünsche der Bauherren umzusetzen. Nicht dauerhaft mit dem Gebäude verbunden, haben sie doch die Funktion der Raumteilung. Durch sie könne Gebäude nachträglich unterteilt und neue Wohninseln geschaffen werden. Trennwände sind aus leichten Materialien geschaffen, haben aber aber eine solide Optik, da sie häufig vom Boden bis zur Decke reichen.Beispielsweise werden sie eingebaut, wenn Küche und Wohnzimmer von einander abgetrennt werden sollen, was nicht unbedingt durch eine gemauerte Wand erreicht werden muss. Flexibilität und leichte Einbaubarkeit sind ein Plus der Trennwandsysteme.
Andreas Mettler