An Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben wird die allgemeine Wirtschaftskrise ganz bestimmt nicht wirkungslos vorbeigehen. Da hilft es aber nicht, wie das Kaninchen vor der Schlange zu warten, bis die Bedrohung zum Problem geworden ist. Deshalb können zukunftsorientierte Betriebe der aktuellen Situation durchaus sehr positive Seiten abgewinnen.
Die Chance liefert die größte Zielgruppe der nächsten Jahre:Mit annähernd 30 Millionen Menschen gehört die Zielgruppe der so genannten „50+" zu den kaufkraftstärksten Zielgruppen überhaupt.
Auch wenn man über die Konsumbereitschaft der betreffenden Menschen reden mag, kann nicht wegdiskutiert werden, dass der Anspruch an Komfort, Sicherheit, Mobilität und Kommunikation in dieser Altersgruppe besonders groß ist. Hinzu kommt der Wunsch, so lange wie möglich selbstbestimmt in einem lebenswerten eigenen zu Hause leben zu wollen. Ein wichtiger und zukunftsbestimmender Grundsatz zur eigenen Lebensqualität.
Dabei geht es beileibe nicht nur darum, das berühmte Dach über dem Kopf zu haben, sondern vielmehr um ein durchaus anspruchsvolles Wohnumfeld mit zeitgemäßem, barrierefreien Komfort in ansprechendem Design. Der Markt für Barrierefreies Bauen und Leben ist bereits da und wartet förmlich darauf, dass die Betriebe zu ihm kommen. Die Chance für Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe liegt demzufolge in Wohnanpassungsmaßnahmen, die diesem Anspruch genügen. Dies wird auch in der Strategie von „Leben ohne Barrieren" (LoB-Deutschland GmbH) deutlich.
Allerdings gehört seitens vieler Betriebe auch die Bereitschaft dazu, die eigene Unternehmensstrategie selbstkritisch in Frage zu stellen und neue Wege zu gehen. Dazu gehört mehr denn je die Erkenntnis, dass gemeinsame Strategien mit Gleichgesinnten die besseren Ergebnisse bringen und dass die Notwendigkeit zur Auffrischung der eigenen Fachkompetenz nie zu Ende geht.
Der Markt für barrierefreies, seniorengerechtes Bauen und Wohnen ist gigantisch und jeder Betrieb, der sich trotz oder gerade wegen einer möglichen Krise auf diesen Markt einstellt und sich bewährter und erprobter Mittel und Möglichkeiten bedient, nutzt damit seine eigenen Chancen, sich in diesem Zukunftsmarkt die berühmte Nasenlänge voraus zu verschaffen. Erforderlich dazu ist zunächst nicht mehr, als ein konstruktives Gespräch mit „Leben ohne Barrieren".
LoB zeigt in sachlicher Form die unterschiedlichen Möglichkeiten auf, den Markt für barrierefreies Bauen und Wohnen für sich zu nutzen. Vorteil: Beste Kontakte zu Herstellern geeigneter Produkte auf der Basis von Kompetenzpartnerschaften, ein hoher Bekanntheitsgrad, der von den Betrieben zum eigenem Vorteil eingesetzt werden kann und natürlich Qualifizierungsmöglichkeiten gemeinsam mit namhaften Bildungsträgern (z.B. DEKRA).
Das Handwerk hat im Laufe der Jahre sicherlich viele Höhen und Tiefen druchlaufen und sich nicht selten als rettender Wirtschaftsmotor gezeigt. Die Chance, diese Rolle wieder einmal zu übernehmen, ist auch jetzt wieder gegeben. Barrierefreies Bauen ist angesichts der viel beredeten demografischen Entwicklung sicherlich eine der besten Möglichkeiten, dies unter Beweis zu stellen.