Markisen sind zwar der Klassiker im Sonnenschutzbereich und doch manchmal nicht so flexibel wie es sich der Kunde für den einen oder anderen speziellen Fall wünschte. Im Normalfall sind Gelenkarmmarkisen von ihrer Konstruktion her darauf angewiesen, dass die Breite ca. 30 - 50 cm größer ist als der mögliche Ausfall, da sonst die Gelenkarme im eingefahrenen Zustand auf dem Tragrohr nicht nebeneinander passen.
Was aber ist mit sehr schmalen Balkone oder Terrassen, die zwar eine brauchbare Tiefe haben? Hier wird es schwierig mit der Anbringung einer herkömmlichen Markise, weil im Zweifelsfall der Ausfall im Verhältnis zu der geringen Breite die max. möglich ist, der Ausfall der Markise in jedem Fall viel zu klein ist, um überhaupt eine brauchbare Verschattung zu erreichen.
Doch auch auf diese Besonderheit haben besonders innovative Markisenhersteller reagiert und entsprechende Sondermodelle kreiert. Klein aber oho!
Das Besondere an dieser Gelenkarmmarkise ist, wie bereits erwähnt, die geringe Baubreite bei einem großen Ausfall. Das ist durch die besondere Anbringung der Gelenkarme, sogar mit Kippgelenkarm Mechanik, möglich. Sie fahren nicht parallel neben einander ein, wie bei den klassischen Gelenkarmmarkisen Typen, sondern sind von vorne gesehen in der Einbauebene höhenversetzt. Durch den Höhenversatz der Kippgelenkarmlager benötigt dieses Modell nicht mehr den selben Platz, wie bei der "normalen" Markisenbauweise.
Die nachfolgenden Abbildungen verdeutlichen den Unterschied. Bei der klassischen Gelenkarmmarkise überschneiden sich die Gelenkarme nicht (rechts).
Haben auch Sie einen schmalen, aber ausfallenden Platz zum Beschatten, dann wenden Sie sich an Ihren Fachmann!
Nicole Hofsäß