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Marketing ist nicht gleich Marketing

Autor: atmarketing | Erstellt am: 09.03.2010 | Gelesen: 1321
Kategorie: Marketing - Werbung & PR | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Das Internet und seine "eigenen" Gesetze

Internet-Marketing ist unverzichtbar geworden!
Internet-Marketing ist unverzichtbar geworden!
Nicht nur, dass Marketing schon Unsummen im herkömmlichen Marketing-Bereich verschlingt - nun kommt auch noch das Internet-Marketing "in die Gänge" und fordert seinen Tribut - mit Recht - im Budget einer jeden Unternehmung. Heute ist MARKETING in der Gesamtheit zu betrachten und damit auch der Budget-Posten Internet nicht mehr wegzudenken.

Dass heute einen Firma ohne funktionierendes und umfassendes Marketing nicht mehr auskommt ist hinlänglich bekannt. Dass dies ein enormer Budget-Posten in jeder Betriebs-Kalkulation bzw. -Budget darstellt ist heute auch kein Geheimnis mehr und dass gerade kleine bis mittlere Unternehmen mit dieser Entwicklung - Standhalten mit den "grossen" - ihre liebe Mühe haben, ist spätestens seit dem Beginn der neuesten Wirtschaftskriese, traurige Wahrheit und teilweise schon tragisches Schicksal geworden.
 
So hart diese Realität nun auch ist, Fakt ist auch, dass GERADE DIESE ZEIT - in welcher sich der gesamte Markt neu bewegt, neu sortiert, neu aufstellt - schon mit einiges geringerem Mitteleinsatz, eine effektive und zielgerichtete Marketing-Strategie mehr denn je lohnt. Der Marketing-Euro, -Franken, -Dollar oder was auch immer, war wohl noch selten so gut investiert, als in der jetzigen Zeit - für Marketing.
 
Viele Unternehmen - gerade wieder einmal mehr die kleinen und mittleren Unternehmen - die schon vermehrt den Kampf mit den "Grossen" verloren haben, sträuben sich jedoch, diese so lebenswichtige Massnahme auch konsequent umzusetzen und einen sinnvollen Betrag für reines Marketing zu budgetieren. Aussagen wie: "Das mache ich selbst." / "Das bringt mir zuwenig." / "Dieses Geld setze ich lieber für günstigere Preise meiner Produkte / Dienstleistungen ein." sind kurzfristig "gedachte" Aussagen und führen mittelfristig weder zu Wachstum, noch (leider) zum Erfolg eines Unternehmens.
 
Das Eine tun, das Andere nicht lassen - diese Devise sollte wieder vermehrt in die Gedanken der Unternehmer fliessen und es sollte sich auch EHRLICH selbst die Frage gestellt werden: "Worauf reagiere ICH bei einem Produkt / Dienstleistung am ehesten?" / "Wie werde ich auf ein Produkt, eine Dienstleistung aufmerksam?"
 
Nun, dieses Frage lässt sich wohl ganz leicht beantworten:
Weder Sie noch ich werden ein Produkt oder eine Dienstleistung kennen lernen, nur weil in einer Preisliste einer Unternehmung steht: "Wir sind 10% günstiger als andere!" oder "Unsere Preise sind bereits 'abgespeckt'." oder "Bei uns sind sie auch nach dem Kauf noch König."
 
Nein - USP's (lässt sich leicht googeln) müssen aus dem Unternehmen "herausgetragen", ja noch besser HERAUSGESCHRIEHEN werden - müssen "unter die Leute" gebracht werden, müssen auf effiziente Weise BREIT gestreut werden.
 
Im Zeitalter der ökologischen Verantwortung einer jeden Unternehmung (nicht zuletzt auch dies ist heute schon ein sehr wichtiges Verkaufsargument), muss der Weg des Marketings generell überdacht und vielerorts modernisiert werden. Der Versand von stapelweisen Zeitungsbeilagen ist längst überholt - dies merken auch bereits sehr deutlich die Verlage / Produzenten der Druckindustrie SEHR deutlich - und die breite Käufer- / Kundschaft ist mehr verärgert als erfreut über die Papierflut, die täglich die Briefkästen und Postfächer "stürmt". Der "Wegwerf-Faktor" ist heute ca. im Verhältnis 90:10 wohl richtig angesiedelt.
 

Was bedeutet diese Zahl für das Marketing-Budget (Posten: Printwerbung)?

Das ist eindeutig und traurig zugleich! 90% des Mittel- sprich Geldeinsatzes wandert in den Mülleimer! Erschreckend, alarmierend UND sinnlos. Gerade auch in Bezug auf Ökologie und Effizienz. Kein Unternehmen kann es sich in der heutigen Zeit mehr leisten, 90% seiner Investition BEWUSST oder UNBEWUSST "in den Sand zu setzen", geschweige denn, zu wissen, dass praktisch der gesamte Marketing-Aufwand im Bereich der Printwerbung ein Leerlauf ist. Dies ist keine "Schwarzmalerei" - dies ist heute, im Zeitalter des Internet, eine Tatsache die sich mit Zahlen mehr als belegen lässt.
 

Weshalb also ist diese veraltete Form der "Werbung" noch so verbreitet?

Auch dies ist eine einfach zu beantwortende Frage - die uns allen wieder einmal den Spiegel vorhält. Wir sind bequem, wir sind unflexibel und wir sind gewohnt, gewohntes zu tun. Hinzu kommt noch, dass neue Medien sprich neue Wege wie das Internet, wieder Mehrinvestitionen, mehr Zeitaufwand, mehr Wissen aneignen, mit sich bringt und "wir" doch schon genug zu tun haben mit dem Alltagsgeschäft. Wie sollen wir uns da noch mit neuen Marketing-Fragen und Wegen beschäftigen. Keine Angst - Unternehmen, die diese Entwicklung verschlafen werden über Kurz oder Lang genug Zeit haben, sich diesen Fragen zu stellen, nämlich dann, wenn sie keinen Arbeit, sprich keine Kunden mehr haben - GERADE WEIL SIE diese Entwicklung verschlafen haben.
 
Es ist mir als Autor dieses Artikels wohl bewusst, wie provokant und "angriffig" gewisse Aussagen sind. Diese zu vertreten und zu belegen fällt mir jedoch keineswegs schwer. Schließlich weiss wohl jeder Leser dieses Artikels, wenn er oder sie in sich geht, dass es sich in der Realität genau so abspielt. UND - jeder Leser(in) weiss wohl auch, dass die Zeit der unflexiblen und stehen gebliebenen Unternehmen wohl vor 2020 abgelaufen sein wird!
 

Welchen Herausforderungen muss sich denn ein Unternehmen heute - im Bereich des Marketings - neu stellen?

Nun, dass das Zeitalter des "herkömmlichen" Marketings, wie es noch vor 10 Jahren praktiziert werden konnte, vorbei ist wissen wir spätestens seit seit dem 11. September 2001. (Was hat nun dieses Datum mit Marketing zu tun?)
 
Es liegt doch auf der Hand - dieser Tag veränderte die Welt - dieser Tag zeigte uns ALLEN deutlich auf, worauf wir reagieren, wo wir verletzlich und angreifbar sind UND wo wir uns informieren!
 
IM INTERNET wurden ALLE Informationen "brandaktuell" übertragen, gezeigt und veröffentlicht, noch bevor die Printmedien und auch das Fernsehen überhaupt eine "blasse Ahnung" hatten, was sich da eben zugetragen hat - auf der anderen Seit unserer "Kugel".
 
Dieser Tag hat uns in ein Chaos gestürzt, wirtschaftlich und emotional - dieser Tag beschäftigt uns noch heute und für immer. In unserem täglichen Leben, in unserem täglichen Verhalten und in unseren neuen Gewohnheiten. Sie glauben dies nicht? Machen wir den Test:
  • Wie oft haben Sie persönlich vor rund 10 Jahren das Internet genutzt (beruflich bzw. privat sind jeweils getrennt zu bewerten).
    Schreiben Sie DIESE Zahl auf (in Std. pro Tag)
  • Wie oft nutzen Sie das Internet heute? (dies - so behaupte ich hat sich genau seit diesem Tag um ein potential vermehr, das kaum jemand beziffern kann!)
 
Was hat sich in unserem täglichen Leben seither verändert, das wir auf den 11. September 2001 zurückführen müssten?
Nun, das sind wohl so einige Dinge wie beispielsweise, die Sicherheit (biometrische Pässe), die Flugsicherheit (keine grossen Mengen an Flüssigkeiten mehr und keine Nagelfeilen und dergleichen) nur um gleich die beiden wohl prägnantesten zu nennen.
 

Wir sind vom Thema abgekommen? Mitnichten - wir sind mitten drin!

Die Zeit vor dem 11.09.2001 war ruhig und konnte fast noch als "beschaulich" bezeichnet werden - doch seither überrennen uns die Ereignisse und Schreckensmeldungen - und jedes Mal finden wir die ersten Anzeichen und Berichte - über welches Ereignis auch immer - IM INTERNET !
 
Dieses Medium, das nun "offiziell" erst 17 Jahre alt ist - also noch ein "Grünschnabel" oder Teenager und eigentlich als "unerfahrener Grünsporn" bezeichnet werden müsste, wüsste man es nicht besser, hat unser tägliches Leben heute fast schon im Griff und ohne Internet wären wir heute wohl nicht mehr in der Lage zu funktionieren - und dies nach bereits 17 lächerlich kurzen Jahren, für eine solche Entwicklung. Das Internet steuert heute unsere Gewohnheiten, das Internet steuert heute wohl so ziemlich ALLES.
 

Was heisst dies nun für unser eigentliches Thema - MARKETING?

Diese Frage hat sich mittlerweilen schon mehr als beantwortet - wir kommen ohne das Internet-Marketing nicht mehr aus. Weder Gross- noch Mittel- oder Klein-Unternehmen können es sich heute noch erlauben, ohne Visitenkarte im Internet zu sein bzw. dieses als effektiv(st)es Marketing-Instrument zu nutzen. Der Mitteleinsatz ist planbar, die Zielgruppen-Definition und Erreichungs-Raten sind traumhaft und über Effizienz lässt sich bei diesem Medium auch nicht mehr streiten - auch wenn wir täglich über zugespamte Mail-Boxen und und Pop-Up's fluchen - die Nachrichten und Shopping-News, die Produktinformationen und Kaufanreize erreichen uns ALLE irgendwann und irgendwo IM INTERNET. Wir hören, lesen und sehen Produkte, Nachrichten oder Bilder und Filme, die wir ohne das Internet nie vorher gesehen hätten. Wir informieren uns heute über jedes noch so kleine Produkt IM INTERNET und nicht mehr in der Bibliothek, der Fachzeitschrift oder der Morgenzeitung (für welche wir beim runterstürzen des Morgen-Kaffees sowieso keine Zeit mehr haben, weil der Bus sonst vor der Nase wegfährt oder der Stau auf der Strasse zu gross wird im morgendlichen Berufsverkehr!) - das Internet ist heute und in Zukunft unsere Informations-Quelle Nr. 1. Etwas darin nicht zu finden ist UNMÖGLICH, genauso wie nicht in dieser virtuellen Welt präsent zu sein.
 
Das Internet-Marketing ist heute bereits fixer Bestandteil einer jeden Grossunternehmung. Bei den Mittelbetrieben hat es sich so langsam angefangen zu etablieren (und wird meistens noch als notwendiges Übel betrachtet) - bei den Klein- und Kleinstbetrieben allerdins stösst es noch auf breiter Front auf Ablehnung, was ich schlicht als "Generationen-Problem" bezeichnen möchte und sich mit den Jahren damit sowieso erledigen lässt, da diese Unternehmen innerhalb der nächsten 10 Jahre sowieso der eigenen "Wirtschaftlichkeit" zum Opfer fallen werden. Doch genau hierin liegt auch wieder eine Stärke, die sich findige Unternehmer zu Nutzen machen können, werden oder schon machen.
 
Dies ist ein Markt der bis anhin noch fast nicht "bearbeitet" worden ist, da sich diese Denkweise der Unternehmer nur sehr schwer "umkrämpeln" lässt einerseits und andererseits weil sich im Bereich der im Internet bzw. für das Internetbusiness tätigen Firmen und Freelancer ein eh viel zu grosser Teich als Tummelfeld aufgetan hat und dieser erst ganz langsam als "überfischt" bezeichnet werden muss. Nun werden auch nicht so finanzstarke Kundengruppen, wie eben der Klein- und Kleinst-Unternehmer ins Visir genommen. CMS-Systeme bzw. Software auch schon als Freeware erhältliche CMS-Systeme schiessen fast schon wie Pilze aus dem Boden. Google-AdVerb-Gutscheine bekommt man fast schon bei jeder Anmeldung in irgend einem Shop oder Internet-Portal geschenkt und eine Website erstellen zu lassen, sei es Joomal oder einer anderen Template-Geschichte ist heute nicht mehr eine Frage des Preises und eigentlich für jeden Unternehmer erschwinglich geworden.
 
Wenn da nur nicht die Unwissenheit geblieben wäre - die "Angst" vor dem Neuen, die "Angst" sich auf etwas Neues einlassen zu müssen.
 
Was zeigt uns also gerade dieses Verhalten der - zur Zeit noch - übergrossen Population an KMU's (eher KU's)? Dass sich im Bereich des Internet-Marketings wohl noch so einiges bewerkstelligen lässt im Bereich der "zielgerichteteten Imformation" für genau die Kundengruppe, die das Internet-Marketing wohl am Nötigsten hat und es trotzdem noch nicht, oder nur sehr spährlich, betreibt.
 
Genau aber dieser Kundengruppe haben wir uns genauso wie auch den mittleren und grossen Unternehmung, verschrieben. Wir versuchen KONSEQUENT für jeden Bereich das richtige Format und die richtige Projektgrösse bzw. das dafür richtige Partner-Umfeld zu finden. Wie es unser Name schon sagt: at-marketing (gehe zum Marketing) oder auch Internet-Marketing, ganz wie man den Namen interpretieren möchte hat sich auf dieses Zukunfts-Marketing spezialisiert und möchte damit für jede Projektgrösse den richtigen Rahmen bieten.
 
Heute ist es nicht mehr "nur" damit getan eine eigene Homepage zu "bauen". Diese muss erstens nach gewissen Kritierien "gestaltet" und mit Inhalt gefüllt worden sein, sie muss aber auch LAUFEND optimiert und GEPFLEGT werden. Nichts ist schlimmer, als eine veraltete und nicht aktuell gehaltene Internet-Site zu besuchen und festzustellen, dass eine Aktion von 2008 noch auf der Seite "Aktuelles" oder "Unsere Aktionen" zu finden ist, oder dass der letzte redigierte Artikel oder "Letzter Besucher" ein halbes Jahr alt ist. Auf einer solchen Internet-Site verweilt ein Besucher gerad noch einen "Klick" lang - nämlich bis er das Browserkreuz zum schliessen der Site oder Internet-Explorer-Registerkarte gefunden hat!
 
FAZIT:
Sträuben wir uns nicht länger, die neuen Medien anzugehen. Sträuben wir uns nicht länger, das neue Potential, welches uns das Internet bietet auch auszuschöpfen. Dies bedeutet - am Anfang sicherlich - eine mittlere Mehr-Investition, sowohl finanziell als auch zeitlich, um sich mit der ganzen und sehr komplex gewordenen Thematik auseinander zu setzten, mittelfristig jedoch sichert uns das Internet, als Kleinunternehmen, aber sicherlich das Überleben, WENN wir bereit sind dieses auch als HILFE im täglichen Business anzunehmen und konsequent an dessen Einsatz arbeiten bzw. durch Fachspezialisten arbeiten lassen. Selbst ist der Mann und selbst produziert er auch seinen Untergang - lassen Sie sich bei dieser Aufgabe helfen - Sie sparen Zeit, Nerven UND Geld. Das Zeitalter der selbst "gebastelten" Homepages ist längst vorbei - dafür ist die Zahl der Mitbewerber im Internet bereits viel zu gross. Eine unprofessionell wirkende Internet-Visitenkarte - SO sollte Ihre Homepage zumindest Ihr Unternehmen wiederspiegeln - ist noch schlimmer, als noch garkeine zu haben. Aber länger warten kann heute ein Unternehmen auch nicht mehr!
 
Der Markt rennt zu schnell, als dass wir ihm hinterher rennen könnten!
Lassen Sie uns GEMEINSAM den Markt erobern und ihn begleiten!
Verfasser: at-Marketing.ch / A. Bertschi
(Es ist verboten, diesen Artikel zu verwenden oder Auszüge daraus zu übernehmen, ohne schriftliche Zustimmung des Verfassers!)
 
 
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