Mandalas stammen ursprünglich aus dem Buddhismus und sind kreisförmige Bilder mit geometrischen Figuren, deren Ausmalen nachweislich die Konzentration von Kindern fördert. In der indischen Kultur gelten Mandalas als Quelle der Meditation - schließlich wird in den Kreisformen die Unendlichkeit des Kosmos wiedergegeben. Beim Ausmalen eines
Mandalas können sich die Gedanken Ihres Kindes sammeln und zur Ruhe kommen, dabei sollten der Kreativität der Kleinen keine Grenzen gesetzt werden.
Bei Buntstiftmalereien oder auch dem Auslegen der Muster durch Perlen und farbigem Sand, sollten Eltern auf strenge Vorschriften verzichten. Es spielt keine Rolle, welche Farben Ihr Kind wählt oder ob bestimmte Teile nicht ausgemalt werden - nur sollte auf eine möglichst ruhige Atmosphäre ohne Ablenkung durch Musik oder Fernsehen geachtet werden.
Die meisten Kinder sind schnell fasziniert von den Mustern und werden Mandalas als neues Hobby für sich entdecken. Pädagogen empfehlen möglichst abstrakte Formen wie Herzen, Sterne oder Karos innerhalb des Mandalas, denn konkrete Muster wie beispielsweise Tierformen können sich negativ auf die Konzentration beim Ausmalen auswirken. Auch sollten Sie die fertigen Mandalas nicht deuten oder ihnen eine tiefere Bedeutung aufzwängen: Ein
Mandala entzieht sich schon in seiner ursprünglich religiösen Verwendung immer der Interpretation.
Eltern können ihren kreativen Malern jedoch den Hinweis geben, die
Mandalas immer eine Richtung - von außen oder von innen heraus- zu bemalen. So wird die Wirkung des innerlichen Zur-Ruhe-Kommens bei Ihrem Kind zusätzlich verstärkt. In jedem Kind steckt ein leidenschaftlicher Künstler und Mandalas dienen dem Umgang mit Farben und Maltechniken. Die in einem Mandala immer wiederkehrenden Formen übertragen eine angenehme Ruhe auf Kinder von denen letztendlich auch die Eltern profitieren werden.