Mitsu Tomoe
Die Ökonomie entfernt sich immer weiter von der Ökologie, mit schlimmen Folgen! Die Menschen mit einer leistungs-gerechten Bezahlung für selbst-verwirklichende Arbeit gehören wieder in den Mittelpunkt effizienter Ökonomie - statt Weltwirtschaftskrisen als Ergebnis unserer Wirtschafts-(= Geistes-)Wissenschaften. Mein Lösungs-Angebot: Management by System (MbS, PDS®)Heute gibt es 17-jährige Schüler mit Burn-out-Syndrom. Vor 20 Jahren hatte man das erst mit 50 Jahren. Einer der Gründe: Alle Menschen werden schon im Kindergarten in 2 Primär-Gruppen eingeteilt.
- Die ökonomisch voraussichtlich Nützlichen und
- die voraussichtlich Unnützen ´... ins Töpfchen und ins Kröpchen-Prinzip´ (bekanntlich wird der gesellschaftliche Erfolg ´vererbt´).
Bio-Kybernetiker (mechanistisches Weltbild), Bürokraten, Technokraten usw. richten die Arbeitswelt, z. B. in den Krankenhäusern unserer neuen 2-Klassen-Medizin, in den Kategorien von Henry Fords Fließbandprinzip ein (Struktur: Funktion + Position, Form (Ablauf), Inhalt: Effektivität + Effizienz).
Die Vorgeschichte: Drei Menschen beeinflussten die ökonomische Entwicklung und das Wachstum - zum Segen und Fluch der amerikanisch-europäischen Menschen:
- René Descartes (1596-1650), Begründer des modernen rationalen Denkens (Cartesianismus). Seine Auffassung bezüglich der Existenz von zwei nicht miteinander wechselwirkenden, voneinander verschiedenen 'Substanzen' – Geist und Materie (Christen: Mensch = Körper + Seele + Geist) – steht als Cartesianischer Dualismus, im Gegensatz zu den Systemikern/Vitalisten, Religionen, Humanisten usw., des Monismus sowie zu der dualistischen Naturphilosophie Isaac Newtons (1643-1727), der die Wechselwirkung aktiver immaterieller „Kräfte der Natur" mit der absolut passiven Materie lehrt. Die Quanten-Physik hat den Teilchen-Welle-Dualismus (Materie = Energie) bestätigt und damit Descartes und Newton widerlegt!
- Henry Ford (1863-1947) erfand die Fließbandarbeit: Zerlegung des gesamten Fertigung in monotone genormte Einzeltätigkeiten.
- Frederick Taylor (1856-1915) erfand die Akkord-Be-Lohnung und die Prozess-Steuerung (= Kybernetik) von Arbeitsabläufen (Scientific Management): Akkord, „... ein Entlohnungsgrundsatz, bei dem der Lohn in der Regel anforderungs- und leistungsabhängig differenziert wird. Als Leistungskennzahl wird die vom Menschen beeinflussbare Mengenleistung beziehungsweise der daraus abgeleitete Zeitgrad benutzt. Der Zeitgrad ist auf eine bestimmte Bezugsleistung bezogen." (Quelle: REFA)
Beim Akkord wird theoretisch zwischen a) Zeit- und b) Geldakkord unterschieden (Zeit gleich Geld ist schon mathematisch falsch).
- a) Zeit-Akkord: Die Grundlage ist eine Vorgabezeit je Auftrag oder je Mengeneinheit (Zeit je Einheit). Der Akkord ist in der Regel als Akkordzuschlag gestaltet, der einem anforderungs-gerechten Grundentgelt zugeschlagen wird. Aus dem Grundentgelt und dem Akkordzuschlag wird der so genannte Akkordrichtsatz ermittelt.
- b) Geld-Akkord: Hier gibt es kein Grundentgelt. Das Entgelt wird vollständig über die erzielte Arbeits-Menge erzielt: doppelte Menge führt zu doppeltem Entgelt. Dies bezeichnete man früher als Gedinge. (Quelle: REFA)
Im letzten Jahrhundert trat hier eine entscheidende Veränderung ein: Der Akkord verschwand aus dem Blickfeld und wurde heimlich an allen Arbeitsplätzen eingeführt, zum verringerten Normal-Lohn! Die folgenden noblen Akkord-Voraussetzungen wurden heimlich ausgeschaltet – mit Kenntnis von REFA?:
- Arbeitsbedingungen und Arbeitsablauf müssen vorher bestimmbar sein.
- Es sind menschengerechte Arbeitsgestaltung mit wiederholten Arbeitsabläufen, für Akkordarbeit geeignete Arbeitspersonen (Menschen!), hinreichend ausgestaltete Arbeitssysteme und Organisationsstrukturen, die keine wesentlichen Störungen im Arbeitsfluss zulassen, erforderlich.
- Die Vorgabezeiten müssen Mindestanforderungen der Reproduzierbarkeit und statistischen Zuverlässigkeit erfüllen (Menschen?).
- Die Mengenleistung muss für den Menschen beeinflussbar sein. Wenn wesentliche Anteile des Arbeitstakts durch externe Einflüsse vorherbestimmt sind (beispielsweise der Takt einer Maschine), dann ist die Arbeit nicht akkordfähig. (Quelle: REFA)
Der Grund war eine lautlose Teilung der Ökonomie – Globalisierung genannt:
- Im Finanz-Bereich setzen heute Spekulanten weltweit finanziell 4 mal mehr Geld (passives Symbol-Mittel) um als andere mit Arbeit. Hier dominieren eher psychisch labile Zocker (Börse = Spielkasino: Geld arbeitet) und verursachten die Weltwirtschaftskrisen (ohne zu arbeiten).
- In der klassischen Produktions-Ökonomie (Bedürfnis-Befriedigung) wurde der Mensch objektiviert und normiert der Technik untergeordnet. Der Mensch als Maschine die man jederzeit verschrotten kann.
Die Folge: Diejenigen die etwas schaffen und gestalten wollen – sich mit Arbeit selbst verwirklichen möchten – bekommen immer weniger Chancen: Friss-oder-Stirb-Prinzip. Heute bestimmt der Shareholder Value (z. B. 25 % Profit, J. Ackermann) das globale ökonomische Ergebnis:
- Wer nicht funktioniert fliegt raus (Hartz 4).
- Wer funktioniert landet in div. Anstalten (Burn-out).
- Die 10 % globale Elite lebt auf KOSTEN der restlichen Menschen (wo 25 % Gewinn entspricht 25 % Verlust).
Heute werden die Menschen schon im Kindergarten der Industrie angepasst (Vor-Schulen, Unis, Agenturen für Arbeit) - oder aussortiert (ca. 11,5 Millionen Arme 2010 in Deutschland)
Die Mittel: Bahaviorismus (US-psychologische Richtung): individualisiertes Verhalten wird normiert-standardisiert, objektiviert und normiert, gepaart mit der Pawlowschen Konditionierung (Reiz-Reaktions-Muster).
Die natürlichen Leistungskurven eines Menschen im Neuro-Physiologischen Längs- und Querschnitt (Leben und Tage etc.) werden bewusst missachtet. Da mit steigen die Belastungen im psychologischen Bereich. Die natürliche Selbstausbeutung der Menschen wird willentlich ausgenutzt: Arzt-Vergütungen und Haus-Pflegezeiten sind nur 2 Beispiele). Da die o. a. Selbst-Zerstörungsmechanismen verschwiegen und bestritten werden, ist angeblich jeder selber seines Glückes Schmied. Verlogener geht´s nicht.
Das Ergebnis: Ich habe die bisherigen theoretischen Ökonomie-Grundlagen (Bio-Kybernetik, SM) auf die Füße gestellt:
- Systemische (vitale, natürliche) = menschliche Personal- und Unternehmens-Entwicklung.
- Natürliche Arbeitsbedingungen und altersgemäße Bezahlung (Leistungsvermögen und Berufserfahrung: Softfacts und Hardfacts
- Nachhaltige Unternehmens-Leitung (Regelung und Steuerung) nach dem natu(e)r-lichen Effizienz-Prinzip (wie?, was?)
- Entlohnung für die, die arbeiten - nicht für Kopounschneider, Bonzen und Parasitäre, Steuerhinterzieher usw.! Die Menschen als selbst-bestimmtes Wesen das sich beruflich verwirklicht - statt volle Anstalten mit psychisch und physisch Kranker.
Die Menschen mit einer leistungs-gerechten Bezahlung für selbst-verwirklichende Arbeit gehören wieder in den Mittelpunkt effizienter Ökonomie - statt Weltwirtschaftskrisen als Ergebnis unserer Wirtschafts-(= Geistes-)Wissenschaften.
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Wolfgang Schwalm
biologie-und-oekonomie.de