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Management by System MbS: Zukunftssicheres Management-Konzept (PDS(R)). (Teil 2)

Autor: WolfgangSchwalm | Erstellt am: 28.06.2010 | Gelesen: 1008
Kategorie: Beruf - Bildung & Karriere | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Systemische Unternehmens-Entwicklung (MbS) ist Menschen-freundlich weil qualifizierte Ökonomie nachhaltige Ökologie bedeutet!

Mitsu tomoe: Sonne, Himmel, Erde, Mensch
Mitsu tomoe: Sonne, Himmel, Erde, Mensch
„Noch eine Management-Idee!" hörte ich kürzlich jemanden sagen. Sie erinnerte mich an ein interessantes Buch über die Ideen der letzten 50 Jahre. Es gibt darin einige Grundströmungen und kleinere Ergänzungen. Vieles fand ich nicht wieder! Warum? Theorie-Konsolidierung ist ein evolutionärer Vorgang von Selektion (von Praxisfernem) und Mutation (verbessernde Zusammenfassungen). Ich habe hier eine Theorie zu meiner PDS(R), vergleichend herangezogen, EKS(R), die einen elementaren Unterschied hat. Ich konzipiere auf Basis der Softfacts unserer 4-dimensionalen evolutionär-physikalischen Welt. Der Antagonist basiert auf Hardfacts!

Das EKS(R)-Konzept, eine von W. Mewes (BWL´er, GW) entwickelte kybernetische Managementlehre aus dem letzten Jahrhundert funktioniert deshalb nur in Ausnahmen (Kärcher, Würth, …), weil die Konzeption auf falschen Grundlagen (den Hardfacts) basiert. Deshalb setzte ich dem mein PDS(R)-Konzept (Softfacts-basics), eine systemische Management und Unternehmens-Entwicklungs-Konzept entgegen (www.biologie-und-oekonomie.de).

Ich erkannte folgendes:

Das natürliche Sub-System Mensch funktioniert im Alltagsleben

  1. zunächst auf Softfacts (Psycho-Soziologie: Seele, Geist) UND
  2. auf Hardfacts (Neuro-Physiologie: Körper).

In dem Primär-System Natur - Systemik 1. Ordnun, offenes System Natur = Kybernetik 3. Ordnung, geschlossene Systeme Kulturen - sind den Hardfacts (z.B. Physik) selten Softfacts vorgeschaltet.

Softfacts dominieren:

  • Bei allen Gehirnaktivitäten des analogen und digitalen Denkens.
  • Im Bereich der Li(e)b(i)do, also der positiven Lebensenergie (S. Freud) – die sich vermehrt wenn man sie verschenkt.

Die Softfacts dominieren primär beim Menschen wenn:

  • er einer der 165 Religionen und Sekten angehört (Transzendenz).
  • oder einen der sonstigen -ismen angehört (Parteien).
  • oder Platons Konzept der Idee vertritt.

Nun stellte ich folgende Verbindung zwischen Menschen und Unternehmen her:

I. Die 4 Persönlichkeitsbereiche eines Menschen:

TranszendenzEmotionenDenkenHandeln

Glauben, InstinktMeinen, IntuitionWissen

II. Die 4 Persönlichkeitsbereiche eines Unternehmens:

Marken-BindungKunden-BindungKauf-Entscheidungs-GründeKaufen

WerbungDesign, LayoutPro – Contra,IdeenService

Bauen wir jetzt die Brücke zwischen Natur und Kulturen:

Mangel ist der Primär-Zustand der Natur. Aus dem Spannungsraum von Mangel und Überfluss ergibt sich die Produktivität – indem ich den jeweils Größten Mangel/Engpass behebe!

Die Lebens-Stoffe sind: Stick-Stoff und Phosphorverbindungen = Proteine (essentielle Aminosäuren) und spezielle Energieüberträger ATP (Adenosin, Triphosphate). Atmung ist der Gegensatz zur Photosynthese.

Das Minimumgesetz, von Carl Sprengel 1828 veröffentlicht, von Justus von Liebig in erweiterter Form popularisiert, besagt, dass das Wachstum von Pflanzen durch die im Verhältnis knappste Ressource (Nährstoffe, Wasser, Sonnen-Licht, Kohlendioxid, etc.) eingeschränkt wird.Diese Ressource wird auch als Minimumfaktor bezeichnet. Bei Vorliegen eines solchen Mangelfaktors hat es keinen Einfluss auf das Wachstum, wenn eine Ressource hinzugegeben wird, die bereits im benötigten Umfang vorhanden ist. Das Minimumgesetz ist u.a. eine wichtige Grundlage bei der Düngung.

... Genauso kann ein Organismus sich nur so weit entwickeln, wie es die knappste Ressource erlaubt.

Organismen (Natur) sind dissipative Strukturen, fern vom Gleichgewicht, die Energie in Entropie umwandeln und davon selbst leben (Ilya Prigogine). Leben muss ständig Energie aufnehmen um sich beständig gegen die Entropie (Zerfall) aufzubauen. Es setzt Energie in Wärme um. Tod bedeutet das Erreichen des thermodynamischen Gleichgewichts (Homöostase).

Liebig erfand den Kunstdünger (Mineralstoffe): Stickstoff, Phosphor, Kalium, um bei Bedarf Mängel ausgleichen zu können. Die alte Kreislauf-Landwirtschaft hatte wegen der Entropie nicht als geschlossener Kreislauf funktioniert. Mit jeder Ernte gingen Mineral-Stoffe verloren. Es wurden danach Begriffe wie Materialumsatz, Energieflüsse, Wirkungsgrade etc. eingeführt und berechnet.

Mewes deutete beruflich mit rationalen Zahlen-Friedhöfen die Vergangenheit, um die Zukunft vorherzusagen (BWL). Deshalb interpretierte und berechnete er in seinem Konzept, als typischer mechanistischer Kybernetiker, das Konzept ´Liebig´sche Minimumgesetz(mäßigkeit)´ aus dem Wissenschaftsbereich ´allgemeine Ökologie (offenes System), d. h. für den gesamten Naturhaushalt (lebender dynamischer Kreislauf), einfach in die ´Maschine´ Ökonomie (geschlossenes System) 1:1 um! Aber ein Acker ist kein Unternehmen und ein Mensch keine Kartoffel! Weil die Natur keine Dampf-Maschine ist!

Man kann Systemik mit Kybernetik nur vergleichen wenn man es kann!

Ein typisches Versagen der mechanistischen Kybernetiker seit dem letzten Jahrhundert – auch wenn sie sich Bio-Kybernetiker nennen. In der ´black box´ ihrer Steuerungs-Systeme befinden sich alle ihre offenen Fragen. DerenModell geht grundsätzlich von falschen Annahmen wegen fehlender Interdisziplinarität aus. Es funktioniert aber sehr gut bei Dampfmaschinen!

Mewes und seine Anhänger definieren z. B. Geld als Energie das zur ´Auflösung des jeweils größten Engpasses´ als Input dient! GELD ist aber ein Mittel auf der digitalen Symbol-Ebene – OHNE ENERGIE! Es ist billige Materie mit unterschiedlich hohem Nennwert. Ein rationales Mittel um subjektive Wertewelten in Warenwelten zu verwandeln (Tiffany, McDonald, google.com, ...).

Engpass-konzentrierte Strategie (EKS), die Bezeichnung wird für einen Schulungsansatz verwendet, welcher zur Formulierung persönlicher oder geschäftlicher Strategien (> Taktik) steht. Sie wurde von Wolfgang Mewes 1970 begründet. Die Bezeichnung EKS wird vielfach auch durch die Bezeichnungen Energo-Kybernetische Strategie undEvolutionskonforme Strategie ausgeschrieben. Sie bezeichnen alle drei dieselbe Strategie – kennzeichnen aber einen leicht veränderten Schwerpunkt des Betrachters.

… Die klassische Betriebswirtschaftslehre hatte die Machtprobleme ausgeklammert. ...

… Strategie ist die Art und Weise, seine und verbündete Kräfte optimal zum Nutzen seiner Zielgruppe einzusetzen. Über den Zielgruppennutzen wird der eigene Gewinn optimiert.

… Sich ...entsprechend (ihrer) seiner Ressourcen spezialisieren, um in der Marktnische ihren Erfolg zu erhöhen.

Merke:Systemiker arbeiten evolutions-konform (Regelung, Umwandlungs-Kreislauf).

Kybernetiker arbeiten mit toter Materie (Steuerungen, Wertschöpfungs-Ketten).

Nach Fredmund Malik (EKS-Werksnutzungsrechte seit 2008 beim Managementzentrum St. Gallen) bestünde die Besonderheit der EKS in ihrer dynamischen Form der Spezialisierung. Damit trage sie maßgeblich zur Komplexitätsbewältigung bei und zeige in der Orchestrierung mit weiteren kybernetischen Tools eine große Bedeutung für das Management komplexer (= statischer kybernetischer geschlossener) Systeme.

Das ist Quatsch: Menschen = Unternehmen funktionieren zunächst als offenes System Natur:

dynamisch-komplex, generell und speziell, autopoitisch-dissipativ, …

F. Malik - Kybernetiker - vertritt die Idee der Hardfacts als basics in seinem Konzept der HSG. Scheiterte deshalb die Swiss-Air (grounding) vor Jahren?

Mewes empfiehlt und zeigt die Wege dazu auf zur Erreichung einer strategischen Schlüssel-Position von Einzelpersonen (Angestellte, Freiberufler und Unternehmer) und der damit zu erreichenden Verbesserung der Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse im Mosaik sozio-ökonomischer Gesellschaften (Abteilungen, Betrieben und Märkten). Die so verstandene EKS sei demnach auch eine Strategie zur wirkungsvollen Förderung von Karrieren in nahezu allen Berufen. Managern ermöglichten die bereitgestellten Tools zur Erstellung strategischer Bilanzen die kybernetische Regelung und Steuerung von Unternehmen und Organisationen. Übereinstimmend besteht die Einschätzung darin, dass das Gebiet der Steuerungs- und Regelungstechnik – die Kybernetik – in Zukunft eine noch größere Bedeutung in der Führung von komplexen Organisationen erlangen werde.Quelle: wikipedia.de, Auszug

Mein Konzept ist dagegen an der Evolution angelehnt: Systemisch (komplex-dynamisch, UND) UND/> Kybernetisch (statisch-kausal, ODER).

Die größten Engpässe in jedem Unternehmen (lebendes Sub-System) sind immer die Softfacts: Ideen, Empathien, Verkaufsaktivitäten etc.

Die nachfolgenden Hardfact sind lediglich Mängel-Symptome: Ideen-Mangel führt zum Kunden-Mangel und der führt zu Geld-Mangel.

Die Softfacts regeln und steuern immer die Hardfacts:

  • Ein offenes System wie die 4-dimensionale Natur regelt sich dezentral heterarchisch selbst, bis zu einem kontinuierlichen Fließgleichgewicht – Autopoesie.
  • In dem geschlossenen hierarchischen Systemen Unternehmen, Bestandteil einer steuernden Kultur, muss permanent steuernd eingegriffen werden.

I. Unsere Softfacts-Analyse (IST > SOLL):

  1. Sozial-Beziehungs-Kompetenzender MitarbeiterInnen UND des Unternehmens im Umfeld und der Umwelt (Anpassung, Entwicklung UND Wachstum, soz. Kunden-Affinität).
  2. Fach-Kern-Kompetenzen (Innovationen, Stärken, USP) in weltweiten Ziel-Nachfrage- und Anbieter-Märkten.
  3. Problemlösungs-/Engspass--Kompetenzen (praktische Realisierung, Risiken).
  4. Kunden-Nutzen-Kompetenz (Kunden als unsere Arbeitgeber einbinden, Vertrauensverhältnis erarbeiten, Chancen, konstante-Grund- und Zusatz-Bedürfnisse nach der Maslow´sche Bedürfnis-Pyramide befriedigen).
  5. Produkt-Kompetenz (Quantität oder Qualität).
  6. Kooperations-Kompetenz: Synergetisch und Additiv
  7. Verfahrens- und Methoden-Kompetenz (wie?): Verbesserung der Marktstellung, bis zur Marktführerschaft (Effektivität (was?) und Effizienz (wie?))

II. Unsere Hardfacts-Analyse:

  • ... ( wie üblich)
  • Das die EKS-Strategie nicht mehr in der Öffentlichkeit sichtbar ist liegt u. a. an

    • der Globalisierung der Märkte (Asien als zunehmende Handels-Macht).
    • der Wandlung zu gesättigten Nachfrage-Märkten (Prekariat, Mittelstand, Elite).
    • der Digitalisierung der Informationen in der Ökonomie (Interdisziplinär und Transkulturell).
    • der Ressourcen-Problematik der Ökologie.
    • der zunehmenden Macht von Kapital und Juristen über die Politik: 3,500,000,000,000.00 $ tägliche Devisen-Spekulation ww.
    • den falschen Voraussetzungen, von der sie ausgeht: Symptom-Behandlung statt Krankheits-Therapie, Vor- und Nach-Sorge und Rehabilitation.

    Die klassische kybernetisch-mechanistische anthropozentrische Weltsicht (ICH) weicht kontinuierlich von der systemischen Weltsicht (WIR) ab, weil sie statisch-homogen ist. Die Natur ist aber dynamisch -heteronom. Ein kybernetisch-statisches Konzept muss scheitern wenn es nicht dynamisch auf der Softfacts-Basis aufbaut: survival the fittest.

    Wolfgang Schwalm
     
     
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