Männliches Sexualverhalten
Viele Männer definieren sich über ihre Potenz. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass Erektionsprobleme wie erektile Dysfunktion (Impotenz) die betroffenen Männer verunsichern und verängstigen. Die gute Nachricht ist, dass diese Funktionsstörung mit einem Potenzmittel wirksam behandelt werden kann. Seit einigen Jahren sind Potenzmittel in der Internetapotheke von Neu
Markenpillen auch zu durchaus erschwinglichen Preisen erhältlich. Das Sexualverhalten des Mannes an sich ist testosteronabhängig. Dieses Hormon sorgt für ein wachsendes sexuelles Interesse, einen verstärkten Sexualtrieb und eine intensivere Ausprägung des angeborenen Sexualverhaltensmusters.
Wird heterosexuellen Männern Testosteron verabreicht, steigt ihr Interesse am anderen Geschlecht, wird es hingegen homosexuellen Männern gegeben, verstärkt es den homosexuellen Geschlechtstrieb, und ändert ihn nicht in einen heterosexuellen. In einer Studie an über 4000 amerikanischen Männern wurde festgestellt, dass sich Ehemänner mit hohem Testosteronspiegel bis zu 43% häufiger scheiden lassen und bis zu 38% häufiger außereheliche Beziehungen eingehen als Männer mit niedrigem Testosteronspiegel.
Etwa 50% von ihnen ließen sich mit der Heirat Zeit. Männer mit niedrigen Testosteronspiegeln heirateten eher und führten eine erfolgreiche Ehe. Dies kann daran liegen, dass ein niedriger Testosteronspiegel Männer ausgeglichener, weniger aggressiv, humorvoller und häuslicher macht. Interessant ist, dass Testosteron auch die berufliche Entwicklung eines Mannes beeinflusst. Männer mit hohem Testosteronspiegel werden häufiger Sportler, Schauspieler und Entertainer, Berufe also, die durch Kampfgeist, Aggressivität und extravertiertes Verhalten gekennzeichnet sind. Bestimmte chemische Substanzen besitzen eine gegen Testosteron gerichtete Wirkung und werden daher als Antiandrogene bezeichnet.
So kann die Verabreichung von Cyproteronacetat oder Medroxyprogesteronacetat den männlichen Sexualtrieb dämpfen und die Erektionsfähigkeit beeinträchtigen. Diese Medikamente werden oftmals zur Behandlung von Triebtätern eingesetzt. Nach einer Kastration (Entfernung der Hoden) kommt es zwar in der Regel zu einer Verminderung der sexuellen Aktivität, mitunter bleibt sie aber auch nur wenige Jahre bestehen oder tritt gar nicht ein. Dies kann auf eine verstärkte Ausschüttung von Testosteron aus den Nebennieren zurückzuführen sein, das sonst nur 5% des zirkulierenden Testosterons ausmacht.
Bei Männern, die ihren Sexualtrieb oder die Erektionsfähigkeit verlieren, können diese Veränderungen mit einer Testosteronsubstitutionstherapie vollständig rückgängig gemacht, und das frühere Niveau der sexuellen Aktivität wiederhergestellt werden. Verschiedene Umfragen ergaben, dass 40% der Paare in der Bundesrepublik mehr als dreimal pro Woche Geschlechtsverkehr haben, 35% ein- bis zwei Mal pro Woche und 15% zwei- bis drei Mal im Monat. Neun Prozent haben seltener oder überhaupt keinen Geschlechtsverkehr. Auch die Dauer der Beziehung ist von Bedeutung. Bei den Paaren, die bereits vier und mehr Jahre zusammenlebten, haben nur 25% der befragten Personen täglich Sex.