(Online-Artikel.de) - Warum Männer und Frauen so unterschiedlich sind und warum es wichtig ist, dass sie so sind, wie sie sind...
Eigentlich sind Männer in Beziehungen nicht anders, als Frauen. Auch sie wünschen sich genau wie Frauen, geliebt und angenommen zu werden. Diese Bedürfnisse sind bei beiden Geschlechtern identisch, aber sie werden unterschiedlich erlebt und ausgedrückt und deshalb geraten Frauen und Männer öfter mal aneinander.
Was für Frauen das Einfachste der Welt zu sein scheint, nämlich in Gefühlen zu schwelgen und sich darüber auszubreiten, ist für Männer Schwerstarbeit, woraus die Unfähigkeit von Männer und Beziehungen resultiert.
Und wenn man versteht, warum das so ist, können einem viele zwischenmenschliche Kämpfe erspart bleiben. Männer sind von ihrer inneren Struktur und Energie her nach Außen orientiert. Es ist ihnen von Natur aus mitgegeben, sich für materielle Dinge zu interessieren. Daher legen Männer auch einen viel größeren Wert auf eine Arbeit oder Tätigkeit, die ihnen das Gefühl vermittelt, etwas wert zu sein.
Bei Frauen ist es andersrum orientiert. Sie sind in der Gefühlswelt zu Hause, nach innen gerichtet. Sie sind Gefühl pur, was manchmal eine rationale Handlungsweise nicht möglich erscheinen lässt. Frauen nehmen ihre Gefühle wahr, denken über sie nach und reden viel darüber. So sehr, dass es Männer oftmals auf Abstand gehen lässt, weil sie sich von der emotionalen Intensität überrollt fühlen. Und als Mann im Gegenzug gleichzeitig auf das Unverständnis der Frau stoßen, wenn ihnen der Weg in die Autowerkstatt oder der Kneipenabend wichtiger, als ein ausführliches Gespräch erscheint.
Männern wird oft die Unfähigkeit nachgesagt, Gefühle zeigen zu können. Was aber nicht gleichzusetzen ist damit, dass sie keine Empfindungen haben oder in sich spüren können. Sie leben sie einfach nur auf andere Weise als Frauen aus. Stiller, in sich gekehrter. Und gerade ihre naturgegebene Ausrichtung in die äußere, materielle Welt bewirkt, dass sie von den sanften und ganz weichen Empfindungen, die ganz tief im inneren eines Menschen ruhen, weiter entfernt sind als Frauen. Aber wenn ein Mann sich angenommen und nicht gedrängt fühlt, seine Emotionen zeigen zu müssen, wird es für ihn auch einfacher, sich dieser tief in ihm ruhenden Gefühle bewusst zu werden und diese auch in seinen Beziehungen leben zu können. Dazu braucht es jedoch seitens einer Partnerin das Verständnis für diese Gegebenheiten. Solange eine Frau den Mann für ihr Wohlbefinden verantwortlich macht und bei ihm auf der Suche nach Liebe und Geborgenheit ist, wird ihn dieser Anspruch eher verschrecken und in die Defensive gehen lassen. Was dann die altbekannten Muster aufruft, die sich in den meisten Beziehungen abspielen. Erwartungen an den anderen, die er oder sie nicht erfüllen kann.