Macau-Milliardär Stanley Ho
Eigentlich ist Stanley Ho ein gemachter Mann. Seine ausgefeilte Geschäftsbeziehung zu der asiatischen Hafenstadt Macau hat beiden Seiten viel gebracht. Auf der einen Seite trug der tüchtige Ho nicht wenig dazu bei, Macau zu dem zu machen, was es heute auf dem internationalen Markt darstellt; die wohl schillerndste Glücksspiel-Metropole der Welt. Ganz recht gelesen; der Welt, denn Macau hat die einstige Metropole des Zockens Las Vegas bereits an Einnahmen in den Schatten gestellt.
Auf der anderen Seite blieb diese Erfolgsbeziehung zwischen Ho und Macau auch für das Bankkonto des Geschäftsmannes nicht ohne Folgen. Die asiatische Hafenstadt und seine reichlich wohlhabenden Kunden haben Stanlay Ho zu einem waschechten Casino-Milliardär gemacht, dessen Unternehmen inzwischen einen Wert von etwas neun Milliarden Dollar haben soll.
Nun mag manch einer sagen, Geld allein mache aber nicht glücklich. Vielleicht, aber dafür hat Ho auch eine sehr umfangreiche Familie vorzuweisen. In mehreren Ehen konnte er bereits mit 4 Frauen 17 Kinder zeugen und ist somit der Kopf einer richtigen Großfamilie. Aber ausgerechnet diese scheint dem Casino-Milliardär nun Sorgen zu bereiten, denn es gibt allerlei Zwistigkeiten im Ho-Clan, die über den durchschnittlichen Familienstreit hinausgehen. So macht Ho seiner dritten Ehefrau – mit Namen Ina Chan – und fünf seiner Kinder schwere Vorwürfe, durch fragwürdige Aktiengeschäfte seine Position im Unternehmen geschwächt zu haben.
Dieser Vorwurf ist ernst genug, um einen Anwalt in die Familienahngelegenheiten einzubeziehen. Inzwischen soll sich die ganze Situation laut einer Quelle aus dem Stab von Ho etwas beruhigt haben, der laut des Anwalts sind die Auseinandersetzungen noch lange nicht geklärt. Nur will man sich wohl nun darauf konzentrieren, diesen Zwist außergerichtlich zu klären. Daran tut wohl die ganze Familie gut, denn die Streitigkeiten innerhalb des Unternehmens haben bereits Spuren an dem Aktienwert hinterlassen.
Da sieht man mal, dass auch der reichste
Casino-Magnat Probleme mit seinen nächsten Angehörigen haben kann. Nur können die Folgen dabei millionenschwer ausfallen.