Durch die Verdunstung, die beispielsweise bei einem Schwimmbad mit einem Becken von 40m² Wasseroberfläche täglich bis zu 60L Wasser betragen kann, entsteht im Raum eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die genaue Menge ist jeweils abhängig von der im Raum enthaltenen Wassermenge und –temperatur und den Raumluftverhältnissen. Eine hohe Feuchtigkeit ist nicht immer sichtbar, wenn aber die Lufttemperatur zu niedrig ist oder eine Oberfläche unter die Taupunkttemperatur abkühlt, entsteht Kondensat, dass ohne Luftentfeuchter zu Schimmel, Verfärbung und Fäulnis führt.
Das Problem der hohen Luftfeuchtigkeit und die Notwendigkeit von einem Luftentfeuchter kennt man noch in vielen anderen Bereichen: in Bibliotheken, Museen, bei Oldtimern, bei Trocknungs- und Lagerungsverfahren jeder Art, wie z.B. von Lebensmitteln, Materialien oder der Papier- und Holzlagerung, aber auch in Apotheken, Wäschereien und Häusern.
Ein guter Luftentfeuchter wird diese Probleme vermeiden.
Luftentfeuchter- Funktionsweise und Arten
Alle Luftentfeuchter funktionieren nach drei verschiedenen Methoden. Es gibt:
- Luftentfeuchter, die Luftkühlung mit Wasserausscheidung (Kondensation) betreiben
- Luftentfeuchter, die mit der Abgabe des Kondensats an wasserdampfbindenden Flüssigkeiten arbeiten
- Luftentfeuchter, die Wasserdampf mit Hilfe eines festen Stoffes aufnehmen
Luftentfeuchter nach dem Kondensationsprinzip
Diese Art der Entfeuchtung folgt dem Prinzip eines Kühlschranks. Die feuchte Luft wird im Luftentfeuchter durch einen Ventilator angesaugt und über einen gekühlten Wärmetauscher (Verdampfer) geführt. Die Temperatur der Luft sinkt unter den Taupunkt und das Wasser kondensiert auf den Lamellen. Das Kondensat fällt in eine Tropfwanne und wird zum Abfluss abgeführt. Aus jedem Liter Kondensat wird im Kühlverfahren Verdampfungswärme regeneriert. Diese entzogene Wärmeenergie und die aufgenommene Leistung des Kompressors gehen zu einem weiteren Verflüssiger, sodass die Luft aufgeheizt und in die Halle zurückgeblasen wird. Im Sommer kann diese Restwärme auch über einen Wasserkondensator, der dem Luftentfeuchter angeschlossen wird, zum Schwimmbadwasser hinzugefügt oder für die Erwärmung von Brauchwasser genutzt.
Diese Technik lässt sich auch mit anderen Methoden, etwa der der Adsorptionstrocknung kombinieren und kann dadurch auch bei Temperaturen bis zu - 20°C eingesetzt werden.
Eine gute Verarbeitung des Luftentfeuchters wie auch verschiedene Ausführungen als Wand,- Kanal-, Decken- oder Truhengerät lassen sich finden und sind je nach Anforderungen und Größe des Raumes erforderlich. Hierzu am besten einen professionellen Monteur rufen und sich beraten lassen. Die LED Anzeige zeigt die aktuellen Funktionen des Gerätes und die Wartung eines Luftentfeuchters ist bei einer guten Anpassung und Behandlung nicht umfangreich. Und für das Wohlbefinden im Raum ist ein
Luftentfeuchter sicher sein Geld wert.