Luftbefeuchter können gesundheitliche Risiken in sich bergen wenn zur Winterzeit hin draußen die Temperaturen purzeln gibt es kaum etwas schöneres als es sich Zuhause in der gut geheizten Stube bei molliger Wärme gemütlich zu machen. Doch Heizungsluft bringt nicht nur wohtuenede Wärmer mit sich, sondern verursacht auch trockene Luft. Die ist nicht nur unangenehm sondern wirkt sich auch negativ auf das Wohlbefinden und die Gesundheit aus. Geringe Luftfeuchtigkeit in Innenräumen führt zum austrocknen der Schleimhäute, verursacht Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten.
Auch Atemprobleme können eine Folge von Feuchtigkeitsmangel in der Luft sein. Dieses Problem wird zusätzlich durch die verbesserte Isolierung von Außenfenstern und Wänden gefördert. Ein
Luftbefeuchter kann da Abhilfe schaffen. Luftbefeuchter gleichen den Verlust der Luftfeuchtigkeit aus und sorgen für ein angenehmes und gesundes Klima. Günstige Luftbefeuchter sind schon für weniger als 50 Euro zu haben. Doch sollte man beim
Kauf eines Luftbefeuchters nicht nur auf den Preis schauen. Vor allem hygenische Gesichtspunkte sollten dabei eine große Rolle spielen. Luftbefeuchter, die nach dem Verdampfer-Prinzip arbeiten erhitzen das Wasser bis es verdunstet – ähnlich wie ein Wasserkessel, der längere zeit kocht. Keime und Bakterien werden bei der Erhitzung sofort abgetötet und können nicht mehr in die Luft gelangen.
Der Nachteil an
Verdampfer-Luftbfeuchtern ist jedoch, dass sie relativ viel Energie verbrauchen und auch eine relative hohe Betriebslautstärke haben können. In dieser Hinsicht sind Verdunster eindeutig besser. Dabei wird kaltes Wasser auf einen breitflächigen Filter aufgeteilt und mit einem Luftstrom hinausgepustet. Verdunster sollte man jedoch regelmäßig reinigen und desinfizieren. Außerdem kühlen sie durch die Wasserverdunstung die Raumtemperatur ab, wodurch wieder mehr Heizungsenergie benötigt wird. Eine Weitere
Luftbefeuchter-Methode arbeitet mit Ultraschall. Dabei handelt es sich um eine sehr energieffiziente Methode der Luftbefeuchtung. Per Ultraschall wird eine gewisse Wassermenge in kleinste Teilchen zerstäubt. Es entsteht dadurch ein Wassernebel, der sich in die Raumluft freisetzt und dort die Luftfeuchtigkeit erhöht. Auch hierbei ist eine regelmäßige Reinigung des Wasserbehälters äußerst wichtig.
Leo Ahrendt