Bereits seit gut 10 Jahren besteht für den Nutzer die Möglichkeit, mobil im Internet zu surfen. In den Anfangsjahren konnte überwiegend nur mit einer sehr geringen Bandbreite mobil im Internet gesurft werden. Der Datenstandard
GSM erreichte im Download eine maximale Geschwindigkeit von 56 Kbit/s. Mit dieser Geschwindigkeit bestand die Möglichkeit, mobil im Internet zu surfen. Zur damaligen Zeit waren die Mobiltelefone nicht in der Lage, Webseiten in HTML darzustellen. Lediglich WAP Webseiten konnten dargestellt werden. WAP Webseiten haben nur Text und keine Bilder oder Grafiken enthalten.
Im Zuge der technischen Erweiterung im Bereich Mobiltelefone, war die Bandbreite von 56 Kbit/s nicht mehr ausreichend. Immer mehr Telefone sind in der Lage, Webseiten in HTML sowie mit Bilder oder Grafiken darzustellen. Eine Geschwindigkeit von 56 Kbit/s ist dafür nicht mehr ausreichend, weil die Webseitenbetreiber teilweise sehr hochauflösende Bilder oder auch Videos auf den Webseiten veröffentlichen. Als das Mobilfunknetz in Deutschland weiter entwickelt wurde und der Datenstandard
UMTS auf den Markt, hat sich das Bild für mobiles Internet gewandelt. Mit einer UMTS Verbindung kann Dank der Erweiterung
HSDPA im Download eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 14,4 Mbit/s erreicht. Somit existieren für hochauflösende Webseiten keine Wartezeiten mehr.
Obwohl mit
UMTS und
HSDPA eine solch hohe Geschwindigkeit erreicht werden kann, ist ab dem Jahr 2010 in Deutschland ein neuer Standard verfügbar. Die Rede ist von
LTE (
Long Term Evolution). LTE soll im Download eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s ermöglichen. Die Mobilfunkanbieter haben bisher noch keine Informationen über mögliche Tarife gemacht. Wer jedoch einen günstigen Tarif finden möchte, sollte im Internet nach
LTE Preisvergleich suchen. In einem
LTE Preisvergleich werden (dann) alle verfügbaren Tarife in einer Übersicht dargestellt.
Torsten Heinsius