Das mobile Internet hat sich in den letzten Jahren konsequent entwickelt. Immer mehr Menschen nutzen das mobile Internet, sei es im Park, am Strand oder auch im Cafe. Dank der mobilen Nutzung hat der Nutzer keine Einschränkungen mehr. Was viele Nutzer jedoch nicht wissen, besteht bereits seit vielen Jahren die Möglichkeit, mobil im Internet zu surfen. Bereits im fast ausgedienten GSM Netz hatte der Nutzer die Möglichkeit, deutschlandweit mobil im Internet zu surfen. Allerdings konnte hier nur eine maximale Geschwindigkeit von 56 Kbit/s erreicht werden.
Für die damaligen Verhältnisse war diese Geschwindigkeit jedoch mehr als ausreichend. Die damaligen Mobiltelefone waren lediglich in der Lage, WAP Webseiten darzustellen. Auf WAP Webseiten konnten keine Bilder oder Videos hinterlegt werden. Aufgrund dieser Tatsache war eine Geschwindigkeit von 56 Kbit/s mehr als ausreichend. Als jedoch die Mobiltelefone immer weiter entwickelt wurden, musste auch das bestehende Mobilfunknetz weiter entwickelt werden. Der Nachfolger vom GSM Netz war UMTS. Mit Hilfe von UMTS kann fast im gesamten Bundesgebiet mit einer Geschwindigkeit von 384 Kbit/s im Internet gesurft werden.
Die Anbieter garantieren eine 99 prozentige Abdeckung. In einigen Regionen kann bereits mit vergleichbarer DSL Geschwindigkeit mobil im Internet gesurft werden. Der Datenturbo HSDPA ist dafür zuständig, dass Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s möglich sind. In einigen Städten ist bereits eine Geschwindigkeit von bis zu 14,4 Mbit/s möglich. Ein Nachfolger für das UMTS Netz steht bereits auch schon fest. Die Rede ist vom LTE Netz. Im LTE Netz soll der Nutzer die Möglichkeit bekommen, Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s erreichen zu können.
Torsten Heinsius