Mobiles Internet hat in den letzten Jahren erheblich an neuen Nutzern gewonnen. Immer mehr Menschen möchten auch Unterwegs nicht auf das mobile Internet verzichten oder möchten auch Unterwegs gerne über Facebook, StudiVZ oder ähnlichem in Kontakt. Was viele Menschen jedoch nicht wissen, bereits seit vielen Jahren besteht die Möglichkeit, dass in Deutschland mobil im Internet gesurft werden kann. Zu Beginn der Ära des mobilen Internets, stand das GSM Netz. Im GSM Netz konnte der Nutzer mit einer maximalen Geschwindigkeit von 56 Kbit/s im Internet surfen. Diese Geschwindigkeit war für die damaligen Verhältnisse ausreichend, da die Mobiltelefone lediglich WAP Webseiten darstellen konnten.
Auf WAP Webseiten bestand nur die Möglichkeit, Text zu hinterlegen. An eine Darstellung von Bildern oder gar Videos war nicht zu denken. Abgelöst wurde der GSM Standard durch den Mobilfunkstandard UMTS. UMTS ist der Mobilfunkstandard der dritten Generation und wird somit auch gerne mit 3G abgebkürzt. Im UMTS Netz kann eine Geschwindigkeit von bis zu 384 Kbit/s erreicht werden. Dank diverser Erweiterungen besteht jedoch die Chance, dass die Geschwindigkeit noch bis auf DSL Niveau gesteigert werden kann. Mit Hilfe von HSDPA kann in manchen Städten eine Geschwindigkeit von bis zu 14,4 Mbit/s erreicht werden.
Ab dem Jahr 2011 wird jedoch in Deutschland ein neuer Mobilfunkstandard verfügbar sein. Die Rede ist von LTE. Mit Hilfe von LTE können im Download maximale Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s erreicht werden. Die Mobilfunkanbieter bauen gerade mit Hochdruck den
LTE Mobilfunk aus. Einige Anbieter versuchen, dass bereits zum Ende 2010 mit LTE im Internet gesurft werden kann.
Christopher Heinsius