Beispiel LTE-Richtantenne
In den Medien ist immer häufiger von "Turbofunk", "Turbomotor fürs Laptops" oder schlicht "mobiles VDSL" die Rede, wenn eine passende Beschreibung für den neuen Mobilfunkstandard LTE herhalten muss. In der Tat handelt es sich bei LTE, das für Long Term Evolution steht, um eine kabellose Datenübertragungstechnologie der Superlative, die in einem nicht minder schnellen Tempo von den Telekommunikationskonzernen Deutsche Telekom, Vodafone und o2 in immer mehr Städten und Regionen installiert wird. In ländlichen Regionen wird dazu die ehemalige analoge Fernseh-Fequenz und ein LTE-Router genutzt, denn diese Frequenzen haben eine extrem hohe Reichweite von 10 bis 15 Kilometer und begrenzen die Ausbaukosten der Netzbetreiber. In Düsseldorf, Köln oder München, wo bereits im Sommer 2011 die ersten städtischen LTE-Netze in Betrieb genommen wurden, wird der Turbo mittels LTE-Stick und Laptop eingeschaltet. Während der Netzausbau in über 100 Städten zur Zeit weiter vorangetrieben wird, können LTE-Kunden bereits heute Videoübertragungen und andere datenintensive Anwendungen, die bisher nur mit der kabelgebundenen VDSL-Technologie möglich waren, unterwegs nutzen.
Stationäres Netz auf dem Land
Die LTE-Anbindung in ländlichen Regionen erfolgt stationär über einen LTE-Router, etwa die seit November erhältliche AVM LTE-Fritz!Box 6840. Dabei wird die Übertragungsgeschwindigkeit vor allem durch die Distanz des LTE-Routers zum Sendemasten beeinflusst. Sollten die Übertragungsraten zu langsam sein, haben Kunden nur die Möglichkeiten, einen besseren Standort für den LTE-Router zu finden oder sie installieren eine zusätzliche
LTE-Antenne. Eine solche Antenne ist einfach konstruiert und kann sogar mithilfe einer Bauanleitung in Eigenbau erstellt werden. Da sich mehrere Nutzer eine Frequenz teilen müssen, werden in ländlichen Regionen kaum die technisch möglichen 50 bis 100 MBit/s erreicht. Vielmehr hat das LTE-Netz dort dafür gesorgt, dass mit relativ geringen Ausbaukosten auch ländliche Regionen an das Breitbandnetz angeschlossen werden konnten. Die Netzbetreiber wurden dazu vom Gesetzgeber bei der Frequenzversteigerung im April 2010 verpflichtet.
HD-Live-Übertragung in der S-Bahn?
In Städten geht es nicht um die Grundversorgung mit Breitband, sondern um einen weiteren Geschwindigkeitskick bei der mobilen Datenübertragung. Auf der Autobahn oder in der S-Bahn, mit LTE kann das eigene Laptop auch unterwegs datenintensive Anwendungen ohne Probleme meistern. Voraussetzung dafür ist die Nutzung eines LTE-Sticks. In einem kürzlich durchgeführten zweitägigen Test in Köln konnte der Autohersteller Audi gemeinsam mit der Deutschen Telekom feststellen, dass bei der Übertragung keine Funklöcher auftraten - auch bei hoher Fahrgeschwindigkeit blieb das rasend schnelle Netz äußerst stabil. Angesichts dieser Möglichkeiten fällt es nicht schwer, an die Zukunftsfantasien der Branche zu glauben, denn die mobile Verfügbarkeit hoher Übertragungsraten wird mittel- bis langfristig internetbasierte Anwendungen revolutionieren. Online-Navigation, Google Street View etc. könnten vor diesem Hintergrund in Zukunft eine neue Rolle bekommen und Videokonferenzen in HD-Qualität unseren Berufsalltag verändern.
Bis es soweit ist, muss noch der ein oder andere LTE-Funkmast errichtet werden und die Hersteller mobiler Endgeräte LTE-fähige Smartphones und Tablet-PCs auf den Markt bringen. Denn auch wenn HTC und Samsung bereits eifrig entwickeln, ist der deutsche Kunde bisher auf die Stick-Lösung angewiesen. Wenn man den jünsten Gerüchten aus Japan Glauben schenken möchte, wird übrigens Apple das iPhone 5 und das iPad 3 mit LTE ausstatten. Wir dürfen gespannt sein, welcher Hersteller bei der LTE-Breitband-Revolution die Nase vorn haben wird!In den Medien ist immer häufiger von "Turbofunk", "Turbomotor fürs Laptops" oder schlicht "mobiles VDSL" die Rede, wenn eine passende Beschreibung für den neuen Mobilfunkstandard LTE herhalten muss. In der Tat handelt es sich bei LTE, das für Long Term Evolution steht, um eine kabellose Datenübertragungstechnologie der Superlative, die in einem nicht minder schnellen Tempo von den Telekommunikationskonzernen Deutsche Telekom, Vodafone und o2 in immer mehr Städten und Regionen installiert wird. In ländlichen Regionen wird dazu die ehemalige analoge Fernseh-Fequenz und ein LTE-Router genutzt, denn diese Frequenzen haben eine extrem hohe Reichweite von 10 bis 15 Kilometer und begrenzen die Ausbaukosten der Netzbetreiber. In Düsseldorf, Köln oder München, wo bereits im Sommer 2011 die ersten städtischen LTE-Netze in Betrieb genommen wurden, wird der Turbo mittels LTE-Stick und Laptop eingeschaltet. Während der Netzausbau in über 100 Städten zur Zeit weiter vorangetrieben wird, können LTE-Kunden bereits heute IPTV, Videoübertragungen und andere datenintensive Anwendungen, die bisher nur mit der kabelgebundenen VDSL-Technologie möglich waren, unterwegs nutzen.
Stationäres Netz auf dem Land
Die LTE-Anbindung in ländlichen Regionen erfolgt stationär über einen LTE-Router, etwa die seit November erhältliche AVM LTE-Fritz!Box 6840. Dabei wird die Übertragungsgeschwindigkeit vor allem durch die Distanz des LTE-Routers zum Sendemasten beeinflusst. Sollten die Übertragungsraten zu langsam sein, haben Kunden nur die Möglichkeiten, einen besseren Standort für den LTE-Router zu finden oder sie installieren eine zusätzliche LTE-Antenne. Eine solche Antenne ist einfach konstruiert und kann sogar mithilfe einer Bauanleitung in Eigenbau erstellt werden. Da sich mehrere Nutzer eine Frequenz teilen müssen, werden in ländlichen Regionen kaum die technisch möglichen 50 bis 100 MBit/s erreicht. Vielmehr hat das LTE-Netz dort dafür gesorgt, dass mit relativ geringen Ausbaukosten auch ländliche Regionen an das Breitbandnetz angeschlossen werden konnten. Die Netzbetreiber wurden dazu vom Gesetzgeber bei der Frequenzversteigerung im April 2010 verpflichtet.
HD-Live-Übertragung in der S-Bahn?
In Städten geht es nicht um die Grundversorgung mit Breitband, sondern um einen weiteren Geschwindigkeitskick bei der mobilen Datenübertragung. Auf der Autobahn oder in der S-Bahn, mit LTE kann das eigene Laptop auch unterwegs datenintensive Anwendungen ohne Probleme meistern. Voraussetzung dafür ist die Nutzung eines LTE-Sticks. In einem kürzlich durchgeführten zweitägigen Test in Köln konnte der Autohersteller Audi gemeinsam mit der Deutschen Telekom feststellen, dass bei der Übertragung keine Funklöcher auftraten - auch bei hoher Fahrgeschwindigkeit blieb das rasend schnelle Netz äußerst stabil. Angesichts dieser Möglichkeiten fällt es nicht schwer, an die Zukunftsfantasien der Branche zu glauben, denn die mobile Verfügbarkeit hoher Übertragungsraten wird mittel- bis langfristig internetbasierte Anwendungen revolutionieren. Online-Navigation, Google Street View etc. könnten vor diesem Hintergrund in Zukunft eine neue Rolle bekommen und Videokonferenzen in HD-Qualität unseren Berufsalltag verändern.
Bis es soweit ist, muss noch der ein oder andere LTE-Funkmast errichtet werden und die Hersteller mobiler Endgeräte LTE-fähige Smartphones und Tablet-PCs auf den Markt bringen. Denn auch wenn HTC und Samsung bereits eifrig entwickeln, ist der deutsche Kunde bisher auf die Stick-Lösung angewiesen. Wenn man den jünsten Gerüchten aus Japan Glauben schenken möchte, wird übrigens Apple das iPhone 5 und das iPad 3 mit LTE ausstatten. Wir dürfen gespannt sein, welcher Hersteller bei der LTE-Breitband-Revolution die Nase vorn haben wird!
AHaa Online Communications
Axel Hölper