Wer Deutschlandweit auf das Internet angewiesen ist, hat zwei Möglichkeiten das mobile Internet zu nutzen. Die erste Möglichkeit bietet sich über das Handy oder auch Smartphone. Die Anbieter haben mittlerweile mehrere Tarife für mobiles Internet mit dem Handy im Angebot. Bereits ab einem monatlichen Grundpreis von 10 Euro kann mobil und unbegrenzt im Internet gesurft werden. Neben dem richtigen Tarif ist es jedoch auch entscheidend und wichtig, dass das Mobiltelefon auch die technischen Anforderungen erfüllt. Es muss darauf geachtet werden, dass der Mobilfunkstandard UMTS unterstützt wird.
UMTS ist der Mobilfunkstandard der dritten Generation und stellt somit eine Erweiterung des bisherigen GSM Netzes dar. Bereits im GSM Netz bestand die Möglichkeit, dass mobil im Internet gesurft werden kann. Allerdings konnte hier nur eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 56 Kbit/s erreicht werden. Mit Hilfe von UMTS können hingegen maximale Geschwindigkeiten von bis zu 384 Kbit/s erreicht werden. Dank diverser Erweiterungen kann diese Geschwindigkeit nochmals gesteigert werden, so dass maximal 7,2 Mbit/s möglich. In einigen Städten ist bereits eine Geschwindigkeit von bis zu 14,4 Mbit/s möglich. Zuständig dafür ist der Datenturbo HSDPA. Deshalb muss beim Handykauf darauf geachtet werden, dass auch HSDPA unterstützt wird. Wer hingegen mit dem PC mobil im Internet surfen möchte, benötigt einen UMTS Stick.
Als Tarif für die Nutzung mit dem Computer hat sich die UMTS Flatrate etabliert. Bei einer UMTS Flatrate können monatlich bis zu fünf Gigabyte an Daten verbraucht werden. Seit diesem Jahr läuft die Versteigerung für den Nachfolger von UMTS. Die Rede ist von LTE. Mit Hilfe von LTE können im Download maximale Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s erreicht werden. Vermutlich haben die Anbieter auch wieder eine Flatrate in Form einer LTE Flatrate im Angebot.
Torsten Heinsius