Wer sich mit dem Thema mobiles Internet beschäftigt, wird erkannt haben, dass mobiles Internet in den letzten Jahren einen großen Quantensprung hingelegt hat. Bereits seit mehreren Jahren besteht die Möglichkeit, sich mobil mit dem Internet zu verbinden. Allerdings wird erst seit wenigen Monaten eine sehr hohe Geschwindigkeit mit dem mobilen Internet erreicht. Zu Beginn der Mobilfunk-Ära war das GSM Netz gesetzt für Telekommunikation sowie für mobiles Internet. Einige Nutzer telefonieren heute bereits immer noch über das GSM Netz.
Das mobile Internet über GSM wird aber nur noch sehr selten genutzt. Ein möglicher Grund für die seltene Nutzung ist die relativ kleine Geschwindigkeit, welche im GSM Netz erreicht werden. Lediglich eine maximale Bandbreite von 56 Kbit/s im Download steht dem Nutzer zur Verfügung. Überwiegend wird im UMTS Netz gesurft. UMTS ist der Mobilfunkstandard der dritten Generation und somit der Nachfolger vom GSM Netz. Die entsprechenden Lizenzen für UMTS wurden im Jahr 2000 versteigert. Seitdem haben die Mobilfunkanbieter das
UMTS Netz konsequent ausgebaut, so dass mittlerweile fast flächendeckend mobil im Internet gesurft werden kann. Mittlerweile kann im UMTS Netz eine Geschwindigkeit von bis zu 14,4 Mbit/s erreicht werden.
Diese Geschwindigkeit ist mit einem DSL Anschluss vergleichbar. Ab dem Jahr 2010 wird in Deutschland allerdings ein neuer Standard für Mobilfunk verfügbar sein. Die Rede ist von LTE.
LTE steht für Long Term Evolution und soll Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s im Download erreichen. Doch damit ist das Maximum einer LTE Verbindung noch nicht erreicht. Es wird bereits an der Erweiterung für LTE gearbeitet. Gemeint ist damit
LTE Advanced. LTE Advanced soll Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s ermöglichen.
Torsten Heinsius