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Linke wollen Stimme der demokratischen Opposition sein.

Autor: Weitersburg | Erstellt am: 21.03.2010 | Gelesen: 596
Kategorie: Politik - Gesellschaft & Soziales | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Bergisch Gladbach - 150 Tage Die Linke im Stadtrat

Tomás M. Santillán, DIE LINKE. Bergisch Gladbach
Tomás M. Santillán, DIE LINKE. Bergisch Gladbach
Bergisch Gladbach - Tomás Marcelo Santillán, Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion im Stadtrat sieht seine Rolle in einer konstruktiven Opposition zur Mehrheit aus CDU, FDP und Grünen. Bei der Kommunalwahl im 2009 ist seine junge Partei erstmals zur Wahl angetreten und direkt in Fraktionsstärke in den Stadtrat eingezogen. Ziel der neuen Fraktion ist es das Kommunalwahlprogramm, für das sie gewählt wurden, in die Arbeit des Stadtrats einzubringen. Ihr oberster Grundsatz ist „Gerechtigkeit für alle". 

In einigen Anträgen zum Thema wie z.B.: Finanzen der Stadt, kommunalen Schuldenabbau, Sozialpolitik, Sportförderung, Kindertagesstätten und zur Gesamtschule haben sie ihren Willen deutlich gemacht, die Lebensverhältnisse der Menschen konstruktiv zu verbessern. Dabei hat die linke Fraktion besonders die einfachen arbeitenden Menschen und die Armen und Schwachen im Auge.

„Wir stehen für eine soziale, ökologische und solidarische Kommunalpolitik." so Santillán über die politischen Ziele der Linken in Bergisch Gladbach. Die Bevölkerung soll aktiviert werden, sich an der Gestaltung ihrer Stadt zu beteiligen. Das Leitbild ist die demokratische Bürgergesellschaft und Bürgerkommune. Im Stadtrat versteht sich Die Linke als kritische Opposition, welche ihre Inhalte konstruktiv in die Arbeit einbringt. „Eine demokratische Opposition bedeutet nicht „gegen alles" zu sein, sondern die Arbeit der Verwaltung sachlich zu hinterfragen und den Bürgermeister wachsam zu kontrollieren." meint Santillán weiter.

Die neue Fraktion will sich für die Interessen der Bürger engagieren. „Leider gehört es auch dazu seine Rechte auch mal über ein Gericht einzuklagen. Das Recht ein Gericht anzurufen ist ein wichtiges Prinzip in einem demokratischen Rechtsstaat und gilt für jeden Bürger und natürlich auch für deren gewählten Vertreter." sagt Tomás M. Santillán. „Eine Opposition muss für die Regierenden unangenehm sein, sonst hat sie ihre Aufgabe und den Wählerauftrag nicht erfüllt."

Die Linken sind zuversichtlich, dass sie in den nächsten 4 Jahren etwas bewegen werden. Einige ihrer Anregungen wurden von den anderen Parteien schon übernommen und von der Verwaltung positiv bewertet. Bei der Frage nach dem politischen Gegner kommt Tomás Santillán ein kleines Lächeln über das Gesicht und und dann zitert er den Dichter Miguel de Cervantes:„Wenn die Hunde bellen, dann weil wir galoppieren.".
 
 
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