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Leitfaden - Demontage von Industrieanlagen, Maschinen oder Produktionslinien

Autor: olescher | Erstellt am: 18.08.2011 | Gelesen: 374
Kategorie: Bau - Planung & Architektur | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Tipps bei der Wahl des Anbieters in Sachen Demontage, Rückbau und Abbruch

Demontage Gaskessel Aalen - DasaTech GmbH
Demontage Gaskessel Aalen - DasaTech GmbH
Kleiner Leitfaden für die Demontage von Industrieanlagen, Maschinen oder Produktionslinien

Wenn Industrieanlagen erbaut werden, ist dies in vielen Fällen eine interessante Sache – nicht zuletzt auch für Anwohner eines Industriegebietes. Lange Monate werden Aufbauten aus dem Boden gestampft, Tanks und Kessel entstehen, Hallen wachsen empor und große Erdbewegungen gehen vonstatten. Viele LKW bringen noch viel mehr Teile der Anlage zur Baustelle, die für den Bau unbedingt benötigt werden. Irgendwann ist die Produktionsstätte fertig und sie beginnt – ihren Dienst zu tun.

Den tut sie denn auch meist eine lange Zeit. Doch auch die beste Maschine ist zu einem gewissen Zeitpunkt entweder veraltet, zu langsam, zu teuer, kaputt oder unter Umständen auch einfach zu groß. Spätestens wenn die bestehenden Flächen anderweitig genutzt werden sollen, ist die Situation in den meisten Fällen eine ganz schlichte:

Die Maschinen, Hallen, Kessel oder Anlagen stehen im Weg!

Sie müssen neuen Maschinen weichen oder einer Umnutzung von Flächen stattgeben. Doch was tun mit den störenden Zeugnissen der Arbeit?

Die betreffenden Anlagen oder Maschinen müssen demontiert bzw. zurückgebaut werden. Das ist in den meisten Fällen gar nicht so einfach, wie man sich vielleicht nun vorstellen würde. Es ist nicht damit getan, alle Komponenten oder Aufbauten einfach irgendwie zu trennen und die entstehenden Schrotte wieder in den Wertstoffkreislauf zu entlassen.

Weil solche Vorhaben komplex, vielfältig und zuweilen auch gefährlich sind, kommen hier nur spezialisierte Fachleute für die Umsetzung in Frage. Denn wie so oft steckt auch besonders in diesem Feld der Teufel im Detail. Denn die Anlage/Maschine war in ihrer „Lebenszeit" oftmals vielfältigen Einflüssen unterlegen – und alle haben kleine oder größere Überraschungen hinterlassen.

Abgesehen von der Statik einer Anlage, die bei Demontagearbeiten ebenfalls eine große Rolle spielt, gibt es eine Vielzahl weiterer Dinge zu beachten...

In nahezu jeder Produktionsanlage werden bei Fertigungsprozessen unterschiedliche Methoden der Formung, Härtung oder Veredelung angewandt. Aus diesem Grund ist das Thema „Gefahrstoffe" eine nicht zu unterschätzende Komponente im Umgang mit Anlagenteilen. Es gilt einzelne Produktionsstationen mit Säure-, Laugen-, Lösungsmittel-, Kühlschmiermittel- oder Rußbelastung zu sondieren und aufwändig zu reinigen, sowie anschließend sicher zu entsorgen. Doch auch das unerwartete Auftreten von Material, welches mit Asbest belastet ist. Dies kann öfter der Fall sein, als man vielleicht im ersten Nachdenken darüber denkt. Denn für mache (zumeist thermische) Prozesse wird unter Umständen ein besonderer Hitzeschutz benötigt. Daher finden sich auch immer wieder (nicht nur in alten Anlagen) Bauteile aus Asbestmaterial. Auch verschiedene Dichtungen in thermisch wirkenden Anlagen sind nicht selten mit schlimmen Asbestbelastungen ein Fall für den „Schwarz/Weiss-Bereich".

Das heißt, dass es eine räumliche Trennung zwischen Arbeitsbereich und der „Aussenwelt" gibt. Arbeiten am Asbestmaterial dürfen nur innerhalb des abgeschirmten Arbeitsbereiches, von Mitarbeitern in Schutzkleidung und unter Unterdruck vorgenommen werden – eventuell werden auch Personal- und Materialschleusen benötigt – dies ist alles mit einem hohen personellen und materiellen Aufwand verbunden.

Hier können schnell hohe Kosten entstehen!

Als Anlagenbesitzer empfiehlt es sich daher, dass man im Vorfeld der Angebotserstellung über die Gefahrstoffsituation der betreffenden Anlage, genaue Informationen einholt. Nur so kann man wirklichen Überraschungen – die immer teuer sind – aus dem Weg gehen...

Achten Sie daher bei einem Besichtigungstermin durch eine Fachfirma immer darauf, ob solche neuralgischen Punkte im gemeinsamen Gespräch vom Dienstleister angesprochen werden. Hier erhalten Sie einen ersten Eindruck über die Seriosität des Anbieters.

Wenn er seriös ist, wird er Ihnen auch weitere Informationen geben: Denn es lauern auch andere Gefahren. Durch thermische Prozesse können auch Baumaterialien, die in ihrem Einbauzustand unbedenklich waren, plötzlich gefährlich sein. Es ist dann zwar in den meisten Fällen nicht notwendig, solch umfassende Vorkehrungen wie bei der Asbestsanierung zu installieren, aber die Entsorgungskosten können sich unter Umständen um 100 – 200 € pro Tonne oder Kbm erhöhen. Auch speziell bei Ölen die in großen Mengen vorhanden sind, muss man vorsichtig sein. Bei bestimmten Ölen, die z.B. als Dichtmittel oder zur inneren Imprägnierung genutzt wurden, ist besondere Vorsicht geboten. Ohne eine Ölanalyse, mit der man die genauen Entsorgungskosten beziffern kann, begibt sich der Auftraggeber auf dünnes Eis und kann von stark erhöhten Entsorgungskosten überrascht werden. Prüfen Sie daher die bei Ihnen vorhandenen Stoffe mit Sorgfalt!

Doch was bringt die beste Informationskultur, wenn die Arbeiten durch den Dienstleister nur unzureichend oder gar amateurhaft umgesetzt werden? Entstehende Schäden an Material ist an dieser Stelle nur von untergeordneter Bedeutung. Hier geht es vielmehr um eine sichere und saubere Demontage im Hinblick auf die personelle Arbeitssicherheit. Im Bereich der Rückbauarbeiten werden täglich viele gefährliche Arbeitsschritte unternommen, um effektiv und zielgerichtet zu agieren. Hierbei spielt unter anderem eine genaue Koordination von Arbeitsabläufen eine große, wenn nicht gar lebenswichtige Rolle – in bestimmten Situationen. Nur gut ausgebildete und erfahrene Mitarbeiter, die zudem ständig medizinisch überwacht werden, können die Umsetzung zufriedenstellend für alle Beteiligten ausführen. Nicht zuletzt ist auch eine entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung des Anbieters Pflicht!

Leider treten in den letzten zwei Jahren immer mehr unseriöse Anbieter auf dem deutschen Markt auf. Diese kommen zunehmend auch aus dem Ausland und arbeiten nicht unbedingt mit den Standards, die Sie für einen reibungslosen Ablauf aller Arbeiten erwarten können. Denn bei solchen Projekten geht es nicht um die Kaffekasse der Belegschaft – hier können auch große Geldbeträge im Spiel sein. Hier sollte man unter allen Umständen auf Sicherheit bauen! Natürlich fällt die Überprüfung für den Laien nicht sonderlich leicht – doch dieser kleine Leitfaden soll die wichtigsten Fallstricke einmal zur Sprache bringen. Dienstleister die alle Leistungen aus einer Hand anbieten sind grundsätzlich zu bevorzugen.

Denn wenn es zu Problemen kommen sollte oder weiterführende Fragen auftreten, macht es immer Sinn einen einzigen Ansprechpartner für alle Belange zu haben. So bleibt die Sache für Sie übersichtlich und Sie müssen sich nicht mit fünf oder zehn Ansprechpartnern auseinandersetzen. Zudem haben Sie auch in rechtlichen Angelegenheiten eine Adresse – zumal dies im Bereich des Rückbaus eher sehr selten der Fall ist. Denn hier wird alles im Vorfeld durchdacht und besprochen, so entfallen sehr viele Unwägbarkeiten – natürlich nur bei guter Beratung!

Nicht zuletzt gilt es auch, die zum Bau verwendeten Rohstoffe zu recyceln und dem Wertstoffkreislauf wieder zugänglich zu machen. Denn die Rohstoffe werden immer knapper und damit auch teurer. Und für die Zukunft wird schon eine überaus deutliche Verteuerung vieler Rohstoffe sichtbar. Dem entgegenzuwirken – nicht zuletzt auch wegen der Stützung unserer heimischen Wirtschaft – sollte das Ziel aller Bestrebungen sein. Ein gut geplanter und sauber durchgeführter Rückbau hat viele angenehme Nebeneffekte für Sie als Auftraggeber:
  • Sicherheit und Risikominimierung
  • professionelle und effektive Umsetzung
  • Entlastung ihrer Mitarbeiter, da Recherchen entfallen
  • fundierte Beratung
  • rechtlich korrekte Abwicklung
  • vertrauensvolle und ehrliche Zusammenarbeit

Entscheiden Sie sich daher für den richtigen Dienstleister in den Bereichen Industriedemontage, Abbruch oder Rückbau. Dies erspart ihnen viel Unsicherheit und eventuell auch viel Ärger. Zudem erhalten Sie eine ausführliche Beratung und haben in allen Fragen einen festen Ansprechpartner.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Deutschen-Demontagedienst.
 
 
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