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LEGO: Fußmatten im Kinderzimmer

Autor: Stephan | Erstellt am: 03.11.2009 | Gelesen: 1215
Kategorie: Freizeit - Hobby & Unterhaltung | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Eine Fußmatte als Grundlage für ein ausgiebiges Spiel mit Lego

Große Fussmatten
Große Fussmatten
Dass der Lego-Stein einen solchen Erfolg haben würde, hätte bei seiner Erfindung 1958 sicher keiner geglaubt. Dabei wurde die Firma LEGO bereits 1932 in Dänemark gegründet und war anfangs eine Tischlerei, die Holzspielzeug herstellte. Dabei ist diese, heute fünftgrößte Firma am Spielzeugmarkt, seit ihrer Gründung durch Ole Kirk Christiansen bis heute in Familienbesitz. Derzeit ist der Enkel des Gründers, Kjeld Kirk Kristiansen der Eigentümer der LEGO-Gruppe. Der Name setzt sich aus den dänischen Wörtern „leg godt" zusammen, was auf Deutsch „Spiel gut" bedeutet.

Gutes Spielen" hat die Firma bis heute zum Ziel: die Produkte sollen Kinder zum spielen anregen, die Kreativität fördern und Spaß machen. Besonders gut geeignet , als Unterlage, ist eine der großen Fussmatten. Durch eine Vielzahl verschiedener Spielsysteme, die sich zum größten Teil untereinander kombinieren lassen und durchweg in einer hohen Qualität angeboten werden, werden diese Ziele leicht erreicht. Das Unternehmen zählt daher zu den führenden auf dem Spielwarenmarkt und hat bereits die Auszeichnung als „Spielzeug des Jahrhunderts" erhalten. LEGO wird inzwischen in über .130 Ländern der Welt verkauft, und über 400 Millionen Kinder (und auch Erwachsene) spielen regelmäßig mit den Steinen. Dabei kommen jährlich etwa 5 Milliarden Stunden zusammen, die Kinder mit LEGO spielen.

Im reichhaltigen Angebot ist für jede Altersgruppe etwas zu finden: angefangen bei LEGO-Baby, großen Steinen für kleine Hände, über LEGO-Duplo, mit dem Kinder im Kindergartenalter erste Figuren und Häuser bauen können, und den verschiedenen Spielwelten für jüngere Schulkinder bis hin zu LEGO-Technik und „Mindstorm NXT", das es ermöglicht, eigene Roboter zu bauen und zu programmieren. Eine besondere Stellung nimmt in diesem Bereich LEGO-City ein, das gleich mehrere Spielwelten, wie Polizei, Hafen, Feuerwehr und so weiter miteinander kombiniert. Auch ist LEGO nicht mehr nur ein typisches Spielzeug für Jungen: mit „Belville" und „Clikits" werden auch die Mädchen angesprochen. Die Themenwelten sind auf das jeweilige Alter zugeschnitten. So gibt es bei Duplo zum Beispiel Spielsets mit den bekannten Fernsehhelden der Kinder dieser Altersgruppe. Auch Spielwelten wie „City" oder „Castle" sprechen Kinder einer bestimmten Altersgruppe an.

Abgerundet wird das Angebot durch wechselnde Lizenzprodukte, die ebenfalls Kinder in bestimmten Entwicklungsphasen ansprechen. Allerdings müssen die Sachen nach Ende dieser Phase nicht unbedingt entsorgt werden. Gern werden sie „zweckentfremdet" weiterverwendet, zum Beispiel Ritter als Aushilfspolizisten und so weiter. Dies fördert zusätzlich die Phantasie des Kindes. Auch ausgediente Duplo-Steine werden gern von größeren Kindern zur Vergrößerung ihrer Bauwerke verwendet. Die robusten Steine können durchaus auch über mehrere Generationen weitervererbt werden. Sie sind, bis auf einige Kleinteile besonders in der Technik-Serie, so stabil, dass ein einziges Kind sie gar nicht kaputt bekommt. Wer dabei auf Hygiene achtet, steckt die Steine von Zeit zu Zeit in einen Kissenbezug oder Wäschesack und wäscht sie bei 30° in der Waschmaschine. Dies ist besonders bei Baby- oder Duplo-Steinen zu empfehlen.

Größere Kinder können auf den Internetseiten von LEGO auch ihre Bauwerke anderen zeigen und bewerten lasse. Auch jede Menge Bauanleitungen und virtuelle Abenteuer sind hier zu finden. Außerdem jede Menge Downloads zu den verschiedenen Spielwelten, wie Ausmalbilder, Lernspiele oder Hilfsmittel für die Schule. Ist man dann überzeugt von dem Einen oder Anderen Produkt, kann der nächste Händler auch gleich über die Suchfunktion der Homepage ausfindig gemacht werden.

Ergänzt wird das Angebot von LEGO durch hochwertige Kleidung und Taschen. Auf diese Weise können die Kids auch in der Schule oder im Kindergarten ihre Spielhelden dabei haben, ohne gleich die ganze Spielkiste mitnehmen zu müssen.
 
 
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