Diabetes Erkrankung
In Deutschland leben Schätzungen zu Folge ca. 7 Millionen Menschen mit einer
Diabetes Erkrankung. Weltweit betroffen sind einer Studie von 2007 zur Folge in etwa 250 Millionen Menschen. Eingeteilt wird der Diabetes in den Typ 1 und den Typ 2. Erster tritt vor allem im Kindesalter auf und ist anlagebedingt, Diabetes Typ 2 entwickelt sich im Laufe des Lebens und wird auch als Altersdiabetes bezeichnet.
Von 10 Diabetikern leiden 9 am
Diabetes Typ 2, dessen Entstehung vor allem durch Übergewicht und Bewegungsmangel bedingt ist. Um einer Diabtes Erkrankung langfristig vorzubeugen ist demnach eine gesunde Ernährung und das Vermeiden von Übergewicht, sowie eine regelmäßige Bewegung sehr empfehlenswert.
Obwohl ein Diabetes mellitus hunderte verschiedene Ursachen haben kann, ist das Resultat der Krankheit doch immer ähnlich. Der Körper kann entweder kein oder zumindest nicht mehr genug Insulin produzieren, um angemessen auf Blutzuckerschwankungen zu reagieren. Daraus ergeben sich die Symptome wie gesteigerter Harndrang, Durst und Müdigkeit/Abgeschlagenheit. Ist die richtige Diagnose einmal gestellt, lässt sich die Erkrankung erfreulicherweise ziemlich gut behandeln. Je nachdem, ob der Körper noch über eine eigene Insulinsekretion verfügt oder nicht, kann Insulin künstlich zugeführt oder die Bauchspeicheldrüse mittels bestimmter Medikamente dazu angeregt werden, mehr Insulin freizusetzen. Dies ist wichtig, um den
HbA1c-Wert gering zu halten und so Folgeerkrankungen vorzubeugen.
Die
Prognose eines Diabetes mellitus ist stark davon abhängig, wie ein Betroffener mit seiner Krankheit umgeht. Zunächst einmal ist schon der Zeitpunkt der Diagnosestellung wichtig. Je früher ein Diabetes erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Aussichten für die Zukunft. Das Auftreten von Komplikationen und Folgeerkrankungen kann ziemlich direkt in Zusammenhang mit dem HbA1c-Wert gebracht werden. Deshalb dient dieser Laborparameter am besten dazu, um den Schweregrad und den Verlauf des
Diabetes zu überwachen. Ist das HbA1c und somit auch der Diabetes gut eingestellt, bestehen für Betroffene kaum nennenswerte Einschränkungen. Wenn nicht, ergibt sich jedoch ein hohes Risiko für Folgekrankheiten und dadurch auch eine verkürzte Lebenserwartung. Aus diesem Grunde ist es überaus wichtig, den HbA1c-Wert jedes Diabetikers engmaschig zu kontrollieren, um auf eine eventuell vorliegende Erhöhung schnellstmöglich reagieren zu können.
Tobias Kasprak