Mehr Leistung und Gesundheit durch bessere Aufnahme von Sauerstoff
Viele ambitionierte Läufer stellen sich eine Frage: Wie kann ich schneller laufen und so meine Laufzeit verbessern?
Laufen und auch Joggen ist ein weiterverbreiteter Sport, den heutzutage viele Menschen betreiben. Da man zum Laufen nicht sehr viel Ausrüstung braucht, und man zu jeder Zeit Laufen kann, ist dies eine sehr beliebte Sportart. Die Antwort auf die Frage, wie man schneller laufen kann, liegt natürlich vor allem in der Trainingsgestaltung aber auch in der
speziellen Ernährung. Dabei sollte das Training reduziert und gleichzeitig nach der Intervallmethode trainiert werden.
Alle "Hobby-Läufer" hören jetzt besser weg, denn es soll keiner dazu animiert werden, im Training immer auf der Jagd nach Rekorden zu sein und schneller laufen zu müssen. Wenn man ohne Leistungsgedanken und primär aus gesundheitlichen oder figurtechnischen Gründen laufen geht, dann kann man ruhig der Jagd um schneller laufen zu können die kalte Schulter zeigen. Doch wer hingegen zu den ambitionierten Läufern gehört, der schneller laufen und seine Laufzeit verbessern will, sollte sich folgende Tipps zu Herzen nehmen.
Neuere Erkenntnisse, um schneller laufen zu können, mit Sprints und Reduzierung des Trainings:
Es hat sich gezeigt, um tatsächlich schneller laufen zu können, muss man nicht ewig lang trainieren. Es gibt eine Trainingsmethode, bei der genau das Gegenteil bewirkt, dass sie schneller laufen können. Hiebei können sie das Trainingspensum um rund 25 Prozent reduzieren, dafür aber zusätzlich Sprintintervalle in das Laufprogramm einstreuen.
Bis zu zwölf Sprints pro Training und man kann schneller laufen:
Hier ein kleiner Richtwert: Wenn sie als ambitionierter Läufer, der hin und wieder auch mal an einem Wettkampf teilnimmt, drei bis vier Mal in der Woche laufen gehen, sollten sie pro Trainingseinheit sechs bis zwölf sehr schnelle Läufe einbauen und man kann schon nach relativ kurzer Zeit schneller laufen. Diese Sprints sollten einen Umfang von 30 Sekunden haben. Dadurch werden sie schon nach wenigen Wochen merken, dass sich ihr Tempo verbessert hat und sie dadurch schneller laufen können. Eine Studie an der Universität in Kopenhagen kam zu dem Ergebnis, dass die durch die eben dargestellte Trainingsumstellung bei einem Dutzend gut trainierter Läufer hervorragende Leistungssteigerungen feststellten konnten und sie um einiges schneller laufen konnten.
Dieser Trainingseffekt kann dabei auf Mitteldistanzstrecken von fünf Kilometern bis hin zu langen Laufstrecken beobachtet werden.
Intervalltraining kann zu einer spürbaren Verbesserung der Ausdauer und des Durchhaltevermögens beitragen, zusammen mit der Förderung vom schnellen Laufen. Es ist eine Art der körperlichen Ausbildung, in dem man Ausbrüche von hoher Intensität läuft mit Ruhezeiten, dann kommt Laufen bei geringer Intensität und anschließend zu Fuß geht.
In Zahlen ausgedrückt bedeutet diese Leistungssteigerung, um schneller laufen zu können, dass nach sechs bis neun Wochen Training mit Sprintintervallen sich die Zeit über zehn Kilometer durchschnittlich um eine Minute verbessert hat, was ein bemerkenswerter Wert ist. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer konnte nicht nur einfach schneller laufen, sondern verbuchte persönliche Bestzeiten, obwohl sie schon jahrelang trainierten. Sie konnten mit dem geringsten Trainingsaufwand schneller laufen als jemals zuvor.
Wissenschaftler meinen, durch die erhöhte Menge an Natrium-Kalium-ATPase-Enzymen und einer geringeren Bildung von Kalium während des Laufens ist dieser Leistungssprung zu erklären. Für all diejenigen von uns, die schneller laufen wollen, ist dies ein sehr interessantes Ergebnis, und das Ganze ist obendrein mit einem geringeren Trainingsaufwand verbunden, was natürlich sehr schön ist.
M. Steuwe