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Laufbekleidung: Kompressionskleidung?

Autor: grape | Erstellt am: 03.06.2010 | Gelesen: 991
Kategorie: Sport - Fitness & Workouts | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Laufbekleidung und auch Volleyballkleidung

Bei der Laufbekleidung gibt es für beide Geschlechter sehr viel Angebot. Von speziellen Socken über Shorts, Laufröcke, Laufshirts und intelligenten Kopfbedeckungen, das Angebot ist nahezu unübersehbar. In letzter Zeit findet man auch immer wieder so genannte Kompressionskleidung, welche die Leistungsfähigkeit steigern sollte. Doch was bringt diese Kleidung wirklich? Dieser Frage sind wir einmal nachgegangen.

Wie der Name schon sagt, wird durch die Kompressionsbekleidung Druck von außen auf den Körper ausgeübt. Dadurch sollte die Durchblutung von Muskeln und dem Bindegewebe verbessert werden, und mehr Blut bedeutet natürlich mehr Nährstoffe und auch mehr Leistung. Entwickelt wurde die Kleidung aber nicht primär für den Sport, sondern vor allem für die Anti-Thrombose-Kleidung, also vor allem Strümpfe, die bei langen Reisen und ähnlichen vor Blutgerinnseln schützen sollten.

Da Kompressionsbekleidung erst seit kurzem in das Repertoire der Laufbekleidung aufgenommen wurde, gibt es noch keine einheitlichen Klassen oder Bezeichnungen. Allen Modellen gemeinsam sollte jedoch sein, dass sie keine Gefäßschäden hinterlassen. Da diese besondere Laufbekleidung aber nicht für jeden Menschen individuell vermessen wird, sondern über Größe und Gewicht verkauft wird, ist die individuelle Druckbelastung für die Muskeln bei jedem unterschiedlich.

Bei medizinischen Untersuchungen konnte bereits bewiesen werden, dass diese komprimierende Laufbekleidung die Vorgänge im Muskel ökonomischer gestaltet. Das heißt, dass weniger Sauerstoff für die gleiche Leistung verbraucht wird, und deswegen auch weniger Abfallprodukte entstehen, die vom Körper entsorgt werden müssen.

Getestet wird diese Kompressionskleidung natürlich vor allem an Profisportlern, aber auch der Laie kann davon profitieren. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass sich die Laufbekleidung angenehm anfühlt. Wenn es zu eng ist, kann dies nicht nur über Schmerzen das Laufergebnis minimieren, sondern auch schädlich für Muskulatur und Gefäße sein. Passende Kompressionsbekleidung muss nämlich als angenehm empfunden werden, und allein dieser höhere Tragekomfort sollte zu besseren Leistungen führen.

 
 
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