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Lasik-OP in der Türkei

Autor: mweber | Erstellt am: 24.01.2012 | Gelesen: 243
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Das Lasern der Augen wird immer beliebter. Viele der Gesundheitstouristen reisen für ihre Lasik-OP in die Türkei.

Lasik-OP in der Türkei - Bildquelle: aboutpixel.de / Das Auge © dario a
Lasik-OP in der Türkei - Bildquelle: aboutpixel.de / Das Auge © dario a

Für eine Lasik-OP fahren immer mehr Gesundheitstouristen in die Türkei. Der Grund ist leicht nachvollziehbar. Der Preis für eine Lasik-OP in der Türkei ist wesentlich attraktiver als für eine gleichwertige medizinische Behandlung in der Heimat in Deutschland. Die Lasik-OP in der Türkei wird in der Regel von Agenturen organisiert, die den Patienten von A bis Z betreuten. Somit steht dem Lasik-Patienten in der Türkei immer ein deutsch-sprachiger Ansprechpartner zur Seite. Verständnisprobleme gibt es deshalb nicht. Auch die technologische Ausstattung der Augenkliniken in der Türkei ist auf dem allerneusten Stand. Die in der Türkei praktizierenden Ärzte im Bereich der refraktiven Chirurgie sind sehr gut qualifiziert und weisen einen beträchtlichen Erfahrungsschatz auf. Gemessen in der Anzahl der Lasik-Operationen, die die behandelnden Ärzte durchgeführt haben, sind die türkischen Ärzte den deutschen Kollegen sogar etwas voraus.

Die Lasik-OP in der Türkei ist eine ambulante Operation. Für den Patienten ist es nicht notwendig, in der Klinik zu übernachten. Am Tag des chirurgischen Eingriffes erscheint der Patient in der Regel mit seinem Betreuer seiner Agentur in der Klinik. Im ersten Durchgang werden umfangreichen Voruntersuchungen durchgeführt. Dazu zählt zum Beispiel die Hornhauttopographie, welche detailliert Auskunft über die Dicke und Krümmung der Hornhaut liefert. Eine wichtige Voraussetzung für eine Lasik-OP in der Türkei ist nämlich eine ausreichende Dicke der Hornhaut. Außerdem wird der Pupillendurchmesser untersucht. Auch die Wellenfront-Analyse mit dem Aberrometer ist ein wichtiger Bestandteil der Voruntersuchung im Rahmen der Lasik-Behandlung. Die Wavefront-Analyse dient der Identifizierung der sogenannten Sehfehler höherer Ordnung, welche in visuellen Symptomen wie Halos, Blendungen oder Starbursts resultieren. Falls die Ausprägung der Sehfehler höherer Ordnung signifikant hoch ist, muss unter Umständen die Wavefront-Lasik durchgeführt werden. Um das Vorliegen der Augenerkrankung „Glaukom" auszuschließen, wird zusätzlich der Augeninnendruck gemessen. Denn wer an einem überhöhten Augeninnendruck leidet (Grüner Star oder Glaukom) ist kein geeigneter Kandidat für eine Lasik-OP. Der behandelnde Arzt untersucht nun die individuelle Ausprägung der Fehlsichtigkeit. Das bedeutet, dass die jeweilige Dioptrienstärke der Kurz- beziehungsweise Weitsichtigkeit und der Hornhautverkrümmung gemessen wird – sowohl mit dem Autorefraktometer also auch mit Hilfe der subjektiven Refraktion. Denn die Dioptrienstärke ist die Grundlage für die folgende Durchführung der Lasik-OP. Darüber hinaus wird zudem die Netzhaut (Retina) sorgfältig überprüft, um zum Beispiel Netzhautablösungen identifizieren zu können.

Wenn die Ergebnisse aller durchgeführten Voruntersuchungen positiv ausgefallen sind, kann die Lasik-OP durchgeführt werden. Der Patient wird in den OP-Raum geführt und legt sich mit dem Rücken auf die OP-Liege. Die Augen werden gereinigt und desinfiziert. Dann wird eine Lidsperre eingesetzt, um das Blinzeln der Augen zu vermeiden. Im folgenden Schritt wird mit einem Präzisionsmesser die Hornhaut leicht eingeschnitten, so dass als Folge der sogenannte Hornhautflap entsteht. Danach wird mit dem Excimer-Laser die Hornhaut verändert, um die Hornhaut der Form einer Kugel anzupassen. Auf diese Weise wird die Brecheigenschaft der Hornhaut gezielt manipuliert. Die nun in das Auge einfallenden Lichtstrahlen fallen dann genau wieder auf die Retina. Das Resultat ist eine scharfe und klare Sicht. Nach dem Augenlasern wird der Hornhautflap wieder zurückgeklappt und haftet sofort fest an. Gleichzeitig dient dieses Hornhautscheibchen als körpereigenes Pflaster. Die Lasik-OP dauert lediglich fünfzehn bis zwanzig Minuten inklusive der Vorbereitungen. Nach der postoperativen Nachkontrolle kann der Patient unmittelbar nach der Lasik-OP wieder nach Hause beziehungsweise in sein Hotel gehen. Die "Lasik-OP" ist ein sehr erprobtes Verfahren. Und wer sich für die Lasik Türkei entschließt, spart obendrein noch eine Menge Geld.

Clemens Weber
 
 
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