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Lackieren mit Lackierpistole

Autor: salomon23 | Erstellt am: 11.08.2011 | Gelesen: 3622
Kategorie: Auto - Motor & Verkehr | Bewertung: rateArateArateBrateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Wie man mit Lackierpistolen richtig lackiert.

Lackierpistole
Lackierpistole
Mit dem Kauf der Lackierpistole fängt die wahre Herausforderung erst an. Denn das Lackieren mit einer Lackierpistole ist eine Wissenschaft für sich und gute Ergebnisse zu erzielen nicht trivial. Darum gibt es hier eine Anleitung, wie es funktionieren kann.

Zunächst benötigt man verschiedene Materialien. Unerlässlich ist die Staubschutzmaske, zudem notwendig sind 320er und 400er Schleifpapier, 600er und 800er Nassschleifpapier, Silikonentferner Polierpaste mit Schleifmittelzusatz, Grundierung, die gewünschte Farbe, Klarlack und natürlich ein paar saubere Lappen.

Unerlässlich ist auch die Wahl des richtigen Ortes. Es sollte nicht allzu kalt sein und die Umgebung sollte möglichst schmutzfrei sein, damit aufwirbelnder Staub das Ergebnis nicht zunichte macht.

Zur Vorbereitung sollten die zu lackierenden Teile mit dem Silikonentferner gründlich eingesprüht werden und mit einem sauberen Lappen abgewischt werden. Dies sollte man solange wiederholen, bis die Teile vollkommen sauber sind. Danach können die Teile mit dem 320er oder 400er Papier angeschliffen werden. Es sollte nicht der gesamte Lack herunter geschliffen werden, sondern noch ein Teil des alten Lacks vorhanden bleiben. Es reicht völlig wenn der alte Lack matt wird. Nun kann die Grundierung aufgetragen werden. Die Grundierung sollte dabei Raumtemperatur haben. Sie wird in zwei bis drei Schichten deckend aufgetragen und muss danach 2 bis drei Stunden trocknen.

Es folgt das Feinschleifen. Dabei wird das Grundierte Werkstück mit 600er oder 800er Nassschleifpapier angeraut und zugleich der Sprühnebel entfernt. Wichtig dabei ist die Grundierung lediglich vorsichtig und nicht mit zu viel Druck anzuschleifen. Wenn dies einwandfrei geschieht, sollte die Oberfläche nach dem schleifen völlig glatt und gleichmäßig matt sein. Jede noch glänzende Stelle stellt eine Vertiefung in der Oberfläche dar und ist folglich auch nach dem Lackieren noch sichtbar. Zur Sicherheit kann die Oberfläche mit einem feuchten Tuch abgewischt werden, was im Gegenlicht Unebenheiten leichter sichtbar macht. Nach der Grundierung sollte eine erneute gründliche Reinigung erfolgen, wieder mittels des Silikonentferners.

Erst jetzt erfolgt das eigentliche Aufbringen der Lackierung. Die Farbe sollte dabei ebenfalls Raumtemperatur aufweisen und in zwei bis drei Schichten deckend aufgetragen werden. Wichtig ist beim Lackieren zwischen Lackierpistole und Werkstück einen Abstand von ca. 25cm einzuhalten. Es sollte in gleichmäßigen Bahnen lackiert werden, wobei man den Strahl der Lackierpistole am besten um ca. ein Viertel zur vorherigen Bahn versetzt ansetzt. Nach jedem Spritzgang sollte eine kurze Ablüftzeit eingehalten werden. Nach dem Auftragen aller Schichten muss die Lackierung etwa zwei bis drei Stunde trocknen.

Anschließend entfernt man den Sprühnebel, indem man mit 800er Nassschleifpapier das Werkstück vorsichtig bearbeitet. Hierbei sollte wieder vorsichtig mit geringem Druck gearbeitet werden, bis die Oberfläche vollkommen Glatt ist. Danach wird das Werkstück wieder mittels Silikonentferner gereinigt.

Ist die Reinigung erfolgt, kann die Versiegelung mittels Klarlack ausgeführt werden, der wie gewohnt Raumtemperatur haben sollte. Er wird in zwei bis drei Schichten aufgetragen. Am besten wird eine extra Lackierpistole genutzt, wobei auch hier wieder der Abstand von ungefähr 25cm eingehalten werden sollte. Anschließend sollte das Werkstück mindestens 24 Stunden trocknen.

Zuletzt wird das Werkstück poliert mittels Polierpaste und Schleifmittelzusatz.
 
 
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