Anfangs war das mobile Internet oftmals nur ein DSL Ersatz für Regionen, die mit dem schnellen Breitband per Festnetz unterversorgt waren. Heute ist das mobile Internet mit UMTS, HSDPA und HSPA auch in Regionen mit guter DSL Versorgung eine echte Alternative. Mit der kommenden Mobilfunktechnologie der 4. Generation - LTE - scheint der Konkurrenzdruck auf das Festnetz nicht geringer zu werden.
In den Anfangszeiten von UMTS waren die maximalen 384 Kbit/s des UMTS Downloads schon längst nicht mehr schnell. Der doch recht langsamen UMTS Geschwindigkeit standen DSL Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von mehreren Megabit pro Sekunde im Download gegenüber. Mit der Einführung von HSDPA für den Download und HSUPA für den Upload wurde das ganze schon besser. In mehreren Schritten wurden Geschwindigkeiten im Download von bis zu 1,8 Mbit/s, 3,6 Mbit/s und sogar von bis zu 7,2 Mbit/s möglich.
Heute sind diese Geschwindigkeiten schon vieler Orts dank
UMTS bzw. HSPA, wie die Kombination von HSDPA und HSUPA auch genannt wird, möglich. Doch damit soll noch nicht Schluss sein. Durch weitere technologische Entwicklungen wie beispielsweise LTE sollen künftig noch höhere Download Bandbreiten von sogar bis zu 100 Mbit/s und mehr möglich werden.
Realisieren lassen sich die hohen Geschwindigkeiten jenseits der heute schon erhältlichen 7,2 Mbit/s unter anderem durch die 3G Technologie evolved HSPA , die ebenfalls als HSPA+ bekannt ist und durch LTE. LTE ist momentan die Königsklasse und gehört zur nächsten Mobilfunkgeneration, 4G genannt. Die LTE Technologie mit den besagten Datenraten von bis zu 100 Mbit/s und mehr in der Spitze beflügelt schon heute die Gemüter. Mit Latenzzeiten, die insbesondere für IPTV und Echtzeitanwendungen gut geeignet sein sollen scheint LTE bisher ungeahnte Möglichkeiten zu schaffen.
Marc Bohlen