Nagelmodel - Kunstnägel
Zu brüchig, zu kurz oder zu rau. Die Probleme, die Frauen mit ihren Fingernägeln haben können, sind sehr vielseitig. Wenn es um die Behebung optischer Mängel geht, kann man heutzutage jedoch etwas dagegen tun. Die
Nagelmodellage ist dazu wunderbar geeignet, mit ihrer Hilfe können Fingernägel verstärkt und verlängert werden.
Dafür stehen verschiedene Methoden zur Verfügung, die Bekanntesten sind:
- die Geltechnik
- die Acryltechnik
- die Fiberglas- / Seidetechnik
Die Verfahren unterscheiden sich durch das verwendete Material und seine Verarbeitung, das Grund Verfahren ist jedoch gleich. Ein Kunststoff wird auf den Naturnagel aufmodelliert und ausgehärtet. Bei der Nagelverlängerung wird an die Spitze ein Tip oder eine Schablone angebracht, auf der dann der Kunstnagel weiter modelliert werden kann, Die Naturnagelverstärkung hingegen, findet nur auf dem Naturnagel statt.
Wird die Nagelmodellage mit Gel durchgeführt, so wird das Material zum Durchhärten mit UV Licht bestrahlt. Hierbei hat man eine recht gute Kontrolle über den Zeitpunkt des Aushärtens, weshalb die Geltechnik recht gut für Anfänger geeignet ist.
Die zweite recht weit verbreitete Technik ist die Acryltechnik, bei der das Material aus zwei Komponenten besteht, einem Pulver und einer Flüssigkeit. Die Methode wird daher auch Pulver-Flüssigkeitstechnik genannt. Durch Mischen der beiden Komponenten entsteht eine chemische Reaktion, bei der das Material langsam durchhärtet.
Acrylnägel sind etwas teurer als Kunstnägel aus Gel, sehen aber auch natürlicher aus. Sie werden seltener angeboten, da die Erstellung etwas schwieriger ist. Gelnägel hingegen bekommt man in jedem Nagelstudio, sie glänzen recht stark, wodurch sie relativ einfach als Künstliche Fingernägel erkennbar sind.
Bei allen modellierten Nägel gilt, dass man etwa alle drei bis vier Wochen zum Auffüllen erneut die Nagelmodellistin besuchen muss.
Sten Köppe