Moritz Götze
Der zeitgenössische deutsche Maler, Grafiker und Objektkünstler
Moritz Götze wurde 1964 in Halle geboren. Er absolvierte eine Lehre zum Möbeltischler und ging danach verschiedenen Berufen nach, baute sich eine eigene Grafikwerkstatt auf, bevor er sich 1986 als freischaffender Maler endgültig der Kunst widmete. Von 1991 – 1994 erhielt er einen Lehrauftrag an der Hochschule Burg für Serigraphie (
ein anderer Ausdruck für Siebdruck).
Im gleichen Fachgebiet erhielt Moritz Götze 1994 eine Gastprofessur in Paris an der Ecole nationale superieure des beaux arts. Im Jahr 1996 erhielt er den Kunstförderpreis des Landes Sachsen-Anhalt, 1997 den Kunstpreis der Zigarettenfabriken Dresden, sowie 1999 den Kunstpreis der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Von 2000 bis 2004 übernahm er bei der Leipziger Buchmesse die künstlerische Gestaltung des Erscheinungsbildes, sowie im Jahr 2008 das Bühnenbild für „
Hamlet" für das Neue Theater in Halle. Einzelausstellungen hatte Moritz Götze bisher unter anderem im deutschen Generalkonsulat New York, im Schloss Mosigkau in Dessau, im Germanischen National Museum, in der Kunstbrauerei Berlin, bei Mercedes Benz in New York, beim Kunstverein Rügen, in verschiedenen Galerien und staatlichen Galerien sowie in verschiedenen Stadtmuseen. Bei der Expo 2000 sowie einer Ausstellung im Bundeskanzleramt war er ebenfalls beteiligt. Schon seit geraumer Zeit stellt Götze auch bei Galerie Zimmermann & Heitmann in Düsseldorf aus.
Auch im Bereich „
Kunst am Bau" hat Moritz Götze sich einen Namen gemacht. So verschönerte er bereits in der Vergangenheit schon den Specks Hof und die Telekom in Leipzig, die Sparkassenakademie in Potsdam, die LVA in Sachsen-Anhalt, ein Krankenhaus in Altenburg, das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit in Berlin die Westdeutsche Immobilien Bank in Mainz und viele Andere. 2006 gründete Moritz Götze dann auch noch in Zusammenarbeit mit Peter Gerlach den Hasenverlag, der sich der Aufarbeitung regionaler und kunstgeschichtlicher Themen widmet.
Dass
Moritz Götze über ein scheinbar unerschöpfliches künstlerisches Repertoire verfügt, zeigt sich nicht nur in der Anzahl seiner Werke, sondern auch in der Art. Seine surealen Bilder und Drucke weisen Einflüsse aus Comic, Popart bis hin zu mittelalterlichen Buchillustrationen auf. Er behandelt Themen aus den Bereichen Alltag bis hin zur Politik. Eines seiner Großen Themen war und ist immer wieder die „
Ostalgie". Seine oftmals ironische Sichtweise wird besonders in seinem Werk „
deutscher Berg" deutlich, dass zwei Wanderer vor einem Müllberg zeigt.