With (he)art against FGM
München (pm). „Mein Körper gehört mir!“… das kann längst nicht jede junge Frau von sich sagen: in vielen Ländern wird heute noch die weibliche Genitalverstümmelung praktiziert. Jetzt haben sich erstmals bildende Künstler, Musiker und Literaten zusammen geschlossen, um gegen diese Praktik zu demonstrieren und Aufklärungsarbeit zu leisten. Erstes öffentliches Projekt: eine Kunstausstellung in München im Keller der kleinen Künste, Buttermelcherstraße 18, vom 04.02.-11.02.2012.
With (he)art against FGMMünchen (pm). „Mein Körper gehört mir!"… das kann längst nicht jede junge Frau von sich sagen: in vielen Ländern wird heute noch die weibliche Genitalverstümmelung praktiziert. Jetzt haben sich erstmals bildende Künstler, Musiker und Literaten zusammen geschlossen, um gegen diese Praktik zu demonstrieren und Aufklärungsarbeit zu leisten. Erstes öffentliches Projekt: eine Kunstausstellung in München im Keller der kleinen Künste, Buttermelcherstraße 18, vom 04.02.-11.02.2012.
Anlässlich des Internationalen Tags gegen weibliche Genitalverstümmelung beginnt am 4. Februar 2012 die Kunstausstellung „Mein Körper gehört mir" in den Räumlichkeiten vom Haus der kleinen Künste e.V. in München. Initiiert wurde die Ausstellung von der Kampagne „With (he)art against FGM". Die im Dezember 2010 von Isabel Henriques ins Leben gerufene Kampagne hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf die weibliche Genitalverstümmelung (kurz: FGM) und ihre schwerwiegenden Folgen aufmerksam zu machen und die Bevölkerung für dieses Thema zu sensibilisieren.
Mit verschiedenen Maßnahmen wie Kunstprojekten und Literaturwettbewerben sowie mit Social-Media-Aktivitäten wird versucht, möglichst viele Menschen zu erreichen und zu mobilisieren. In Kooperation mit Tabu e.V. Dortmund, der sich für die Abschaffung von weiblicher Genitalverstümmelung in Kenia einsetzt, ist das Kunstprojekt „Mein Körper gehört mir!" entstanden. Künstlerinnen und Künstler sind aufgerufen worden, mit Gemälden, Illustrationen, Grafiken, Skulpturen und Comics gegen die Ungerechtigkeit von FGM zu protestieren. Das Projekt hat eine große Resonanz hervorgerufen – Künstler aus der ganzen Welt, sogar aus der Mongolei, beteiligten sich.
Parallel zur bildenden Kunst gab es unter dem selben Motto einen Literaturwettbewerb. Einsendungen dazu kamen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und unter anderem auch Ungarn. Die Siegertexte von Birgit Otten und Bernadette Németh werden in München gelesen und prämiert. Die Vernissage am 04. Februar ab 19 Uhr selbst soll wie ein buntes Bild sein. Mit dabei ist Bafing Kul, Sänger und Menschenrechtsaktivist aus Mali, der sich sehr engagiert gegen FGM einsetzt. Die Perfomancegruppe „Marie und der Pelide", gespielt von Marie Golüke und Benjamin Jorns werden eine Performance zu diesem Thema zeigen und die Autorin Silke Porath liest aus ihrem Frauenroman „Schokolade ist auch nur Gemüse".
Ermöglicht und gefördert wird die Ausstellung durch den Verein Haus der kleinen Künste e.V., in dessen Räumlichkeiten die Veranstaltung stattfindet. Seit der Gründung des Vereins durch die gebürtige Iranerin Bahar Auer wurden bereits viele kulturelle und soziale Projekte verwirklicht.
Der Eintritt zu "mein Körper gehört mir" ist frei. Die Ausstellung dauert bis zum 11. Februar 2012 und ist Mittwoch bis Samstag von 11.30-19 Uhr, sowie bei den Abendveranstaltungen bis 21 Uhr zugänglich.
Kontakt für die Presse:
With (he)art against FGM
Ansprechpartner: Isabel Henriques
E-Mail: i.henriques@web.de
Straße/Nr.: Am Spörkel 20
PLZ/Ort: 44227 Dortmund
Telefon: 0231 28861328
Website: www.with-heart-against-fgm.com