Festspiele in der Mozartstadt Salzburg
Die Festspiele gehören zu Salzburg wie die Lockenperücke zu Mozart. Seit mehr als 80 Jahren ist die Veranstaltungsreihe nicht mehr aus der Stadt an der Salzach wegzudenken und bringt auch in diesem Sommer wieder ein erstklassiges Programm auf und über die Bühne.
Seit dem Sommer 1920 finden die Festspiele jedes Jahr statt. Der Jedermann von Hugo von Hofmannsthal war dabei einer der ausschlaggebenden Punkte. Dieser steht seit dem jedes Jahr im Zentrum und wird von Gästen wie Salzburgern auch jedes Jahr wieder gerne gesehen. Zu den Festspielen in den heißesten Monaten gesellten sich 1967 die Osterfestspiele und 1973 die Pfingstfestspiele dazu. Beide wurden von Herbert von Karajan, einem gebürtigen Salzburger, initiiert.
Die Salzburger Festspiele 2011
Neben dem obligatorischen Jedermann finden sich unter anderem auch Goethes Faust (1 + 2), Shakespeares „Maß für Maß" sowie der Sommernachtstraum im Programm wieder. Auf dem Opernplan stehen gleich drei Stücke Mozarts (Le nozze di Figaro, Cosi fan tutte, Don Giovanni) sowie „Le Rossinol" von Igor Strawinsky, „Iolanta" von Tschaikowski und weitere Produktionen. An Orchestern sind wie jedes Jahr erstklassige Ensembles wie die Wiener oder die Berliner Philharmoniker vertreten.
Die Spielorte der Festspiele in Salzburg scharren sich um den Dom: Domplatz, Festspielhaus, große Universitätsaula, Mozarteum, … an Lokalitäten mangelt es in Salzburg wahrlich nicht. In unmittelbarer Nähe, direkt an der Staatsbrücke und am Anfang der Linzergasse, ist mit dem Hotel Stein ein weiteres Salzburger Original vertreten. Mit Blick auf die gesamte Altstadt und luxuriösen Zimmern bleiben die Wege zu den Konzerten, Opern und Theateraufführungen so kurz wie möglich – Salzburg und Genuss gehören schließlich ebenso zusammen wie Mozart und die berühmte Locken-Perücke.