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Kultur, Geschichte und Kunst an der Costa Brava

Autor: okapartment | Erstellt am: 05.04.2011 | Gelesen: 646
Kategorie: Reisen - Urlaub & Tourismus | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Costa Brava als Kulturregion Spaniens entdecken

Costa Brava
Costa Brava
Der spanische Künstler Salvador Dalí hat viel für den Tourismus an der Costa Brava gefördert. Nicht nur befinden sich in der spanischen Region seine schönsten Museen, sondern seine künstliche Bewegungen hat dazu geführt, dass die Costa Brava mehr und mehr kulturelle und historische Museen der Costa Brava mehr und mehr ins Interesse der Touristen geraten. Aus diesem Grund als nicht nur als bekanntes Reiseziel für Strandurlauber populär bekannt ist, sondern auch, um die Geschichte, Kultur und besondere Kleinstädte der Costa Brava kennenzulernen. Hier werden deshalb ein paar Höhepunkte der wichtigsten Museen an der Costa Brava vorgestellt. Dabei stehen Städte wie Girona, Cadaqués und Figueres im Mittelpunkt, aber auch Kleinstädte wie Empuries sind absolutempfehlenswert dank der romanischen Architektur. Zudem, wer eine Ferienwohnung Costa Brava mietet, hat den Vorteil der Flexibilität und kann ohne Stress zu jeder Stadt fahren um die Museen zu besuchen. Im Folgenden wird ein kleiner Überblick über die populärsten Museen an der Costa Brava vorgestellt:


Kunstmuseum (Museo de arte)

Das Museum bewahrt wichtige Kulturerben, wie wichtige Freskos aus der Romanischen Zeit. Das Museum beherbergt eine bedeutende Kunstsammlung unterschiedlicher Epochen und Stilrichtungen von der Zeit der griechischen Kolonisierung bis hin zu zeitgenössischen Werken. Besonders hervorzuheben sind die Sammlungen romanischer und gotischer Kunst.

Museo de la Catedral Santa Maria (Kathedrale Santa María)

Die Kathedrale Santa María ist eine gotische Kathedrale von großem Interesse. Eine 90-stufige Treppe führt zu ihrem Haupteingang. Sie wurde im 14. Jahrhundert erbaut, während die alte romanische Kirche, von der nur der Kreuzgang und der Turm Karls des Grossen erhalten blieb, schrittweise abgerissen wurde. Die einschiffige Kirche hat einen rechteckigen Grundriss und schmucklose Wände. Die Hauptkapelle ist der einzige Bauteil, in dem gotische Elemente in den Vordergrund treten. Nicht zu vergessen ist, dass im 12. Jahrhundert eine der grössten jüdischen Gemeinden in Girona lebte. Leider endete dieses positive Zusammenleben im Jahre 1492. Die Katholischen Könige, Isabella und Ferdinand beendeten diese positive Epoche.

Stadtgeschichtliches Museum (Museo de Historia)

Für weitere Museenbegeisterte bietet Girona das Geschichtsmuseum, das stadtgeschichtliche Museum, das Objekte rund um Gironas Vorgeschichte und aus der Industrialisierungszeit (19./20. Jh.) ausstellt.

Sant Pere de Galligans

Das Kloster Sant Pere de Galligants ist eine ehemalige Abtei des Benediktinerordens in der katalanischen Stadt Girona (Katalonien). Seit 1857 ist hier das Museu d'Arqueologia de Catalunya untergebracht. Es ist ein romanisches Juwel aus dem 13. Jahrhundert.

Die Ruinen von Empúries

Die Überreste der antiken Stadt Empúries befinden sich in Sant Martí d'Empúries in der Nähe der Küstenortschaft L'Escala.Es ist ein unvergleichlicher Ort, an dem sich griechische und römische Siedlungen befanden. Aus vier Teilen bestand das damalige antike Empúries: die griechische Siedlung auf einer Halbinsel (heute Sant Martí d'Empúries); die griechische Stadt auf dem Festland in Meeresnähe, auch Neapolis oder Neustadt genannt; die römische Stadt, die über Neapolis gebaut wurde; sowie die Siedlung der Iberer, deren genaue Lage bis heute nicht feststeht. Empúries wurde ungefähr 575 v. Chr. von griechischen Kolonisten aus Phokäa gegründet. Man braucht etwa 2 Stunden um die Ausgrabunsstätte anzusehen. Dabei entdeckt man, wie die Häuser, Tempel und Märkte in jener entfernten Epoche ausgesehen haben.

Figueres

Am Teatro-Museo Dalí in Figueres, können Besucher Meisterwerke wie Galarina, Das Gespenst des Sex Appeal, den Rainy Taxi, zudem das surrealistische Mae West Zimmer besichtigen. Das Theatergebäude wurde im 19. Jahrhundert als Theater erbaut und ab 1966 restauriert und zum Museum des in Figueres geborenen surrealen Künstlers renoviert. Wiedereröffnet wurde es im Jahr 1974 und wurde während der 1980r Jahren weiterhin erweitert. Eine Kuppel mit Metallraster wurde gebaut und surrealistischen Gestaltungselementen, die von Salvador Dalí selbst entworfen wurde. Gleich daneben befindet sich ein grell angestrichenes neoklassizistisches Gebäude, genannt Torre Galatea (Galatea-Turm). Hier verbrachte Dalí die letzten Jahre seines Lebens. Nach seinem Tod wurde das Gebäude umgebaut und wird seitdem als Verwaltungsgebäude der Gala-Dalí-Stiftung genutzt. Das Museum verfügt über die weltweit größte Sammlung von Dalís Bildern. Die Überreste des genialen Künstlers ruhen unter dem Kuppel innerhalb der Museumsmauern.

Cadaques

Der zweite Stop der Dali Route ist in Cadaqués. Dalí ist zwar in Figueres geboren aber er hatte für Cadaqués ein spezielles Interesse. Jahre später renovierte der Künster ein Haus in Portlligat (etwa 5 Km von Cadaqués entfernt) und laut seinen eigenen Worten liegt es an den östlichsten Teil Spaniens und somit behauptete, dass er immer der erste Spanier der den Aufgang der Sonne sehen konnte. Das Haus, wo er auch lange Zeit gelebt hatte, gehörte auch einer Gruppe von Fischerhütten, dieses wurde renoviert und als sein Workshop umgebaut. Die Renovierung ist dem Stil Dalís treu geblieben, es ist das Ergebnis eine labyrinthische Struktur mit kleinen Zonen stehen und volle Pisten, die bewahrt Möbel und persönliche Gegenstände des Künstlers. Um es besichtigen zu können, ist eine Reservierung notwendig.

 
 
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