KTM X-Bow Crossbow
Wer in der warmen Jahreszeit auf der Suche nach einem
Geschenk für Auto-Fans oder nach dem Kick eines unfassbaren Abenteuers ist, der hat in der Kreuzung zwischen Motorrad und Auto sein Ziel gefunden. Der
KTM X-Bow (Crossbow) verführt mit seinen Eigenschaften zu unglaublichen Fahrmomenten. Ein Helm ist zwar keine Pflicht, sollte zum Schutz vor tieffliegenden Insekten jedoch bevorzugt werden. Auch wenn er auf den ersten Blick nicht die typischen serienmäßigen Sicherheitsmerkmale aufweisen kann, ist durch das Kohlefaser-Monocock für Rundum-Schutz gesorgt und die
4-Punkt-Gurte halten den Fahrer so fest im Sitz, dass die Frage nach einem Airbag ausbleiben darf.
Was kommt dabei heraus, wenn österreichische Motorradhersteller einen Traum vom puristischen und intensiven Fahrgefühl auf vier Rädern haben? Richtig – der
KTM X-Bow! Die motorisierte Armbrust als Zweisitzer wurde nach eben jenem Prinzip aufgebaut und kommt ohne technischen Schnickschnack daher. Aber nicht nur ABS, ESP, Radio oder Airbag wurde weggelassen, die Österreicher haben auch noch gleich auf Türen, Fenster, Scheiben und Dach verzichtet. Dem Wunsch nach einer Klimaanlage ist man durch das
Open-Air-Feeling verständlicherweise nicht nachgekommen.
Nachdem man nun weiß, was der KTM X-Bow nicht hat, fällt die Aufmerksamkeit auf das, wovon er wirklich sehr viel hat, dem
intensiven Fahrerlebnis. Die vielleicht radikalste Rennmaschine ist zwar ein reines Fun-Auto, aber da es auf die wesentlichen Elemente reduziert wurde, glänzt es mit einer Beschleunigung von
0 auf 100 in 3,9 Sekunden und darf erst von Auto-Begeisterten ab 24 Jahren gefahren werden. Die
hohe Querbeschleunigung lässt erahnen, dass dieses Gefährt nicht unbedingt für Top-Speed-Fahrten konzipiert wurde, sondern um den Spaß auf kurvigen Straßen mit Formeltechnik erleben zu dürfen.
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Marco Dornbach