Der Mensh als wehrlose Kreatur...
In der Geschichte aus den letzten 200 Jahren hat Russland immer wieder versucht seinen Ambitionen nachzulaufen. Die Daten, 1859, 1922 stehen fuer die absolute Annektierung dieses kaukasischen Landes durch das Russische Reich, wobei die Kriegsjahre der Unabhängigkeitsbewegung einen deutlichen Aufschwung geben und Tschetschenien schon 1991 nach dem Zusammenbruch der UDSSR, bis hin zu 1994 die Kontrolle über das Land gewinnen kann.
Lange bleibt die Situation jedoch nicht stabil, da die gefundenen Erdölfelder in den späten 70ern im Kaspischen Meer und an dessen Ufern aus Tschetschenen ein wichtiges Fördergebiet machten.
Als die neue Russische Regierung beschließt 1994 Truppen in den Nordkaukasus zu schicken, und den Widerstand der Tschetschenen niederzuschlagen, muss sie Erfolglosigkeit kämpfen. Das durch die Erdölgewinnung finanzierte Land kann denn Widerstand halten, sodass erst nach kurzer Zeit es zur anderen Geldgewinnungsmethoden zurückgreifen muss. Seit den 90ger Jahren gilt Kidnapping als zweitwichtigste Einnahmequelle, und Drogenhandel als ein zerstörendes Mittel zur Geldgewinnung.
Die alltägliche Kidnapping-Barbarei ist einer der größten Posten im tschetschenischen Sozialprodukt. Der Gesamtertrag der jährlich rund 250 polizeilich erfassten Entführungen liegt etwa gleichauf mit den Erträgen der Erdölwirtschaft, wobei Lösegeld, das ohne Einschaltung der Polizei gezahlt wird, nicht berücksichtigt ist. Die Prämien berechnen sich nach Herkunft und sozialem Stand der Gefangenen, sodass Russische gefangene fuer nicht kleine Summen abgekauft werden, und dieses Mittel uns zeigt, dass die Menschenrechte grundsätzlich in den Pfeilern erschüttert werden.
Deutschland hat sich seit 1999 angefangen fuer die Kaukasus Lage zu interessieren, und schon dutzende Briefe und Hilfe angeboten. Die Menschenrechtsorganisationen, Human Rights Watch, hat in den Letzen Jahren sehr viel fuer dortige Menschen getan, doch 2009 bekam die Welt es mit einen Grossen Verlust zu tun. Natalya Estemirova, eine russische Menschenrechtskämpferin wurde dieses Jahr am 15 Juli ermordet. Dies ist ein Grosses Opfer.
Wenn man darauf setzt, dass Russland ein Finger an den Hilfehebel setzt, entauscht man sich. Es wurde noch nicht viel unternommen. Die Lage am Kaukasus ist wie sie war, und notabene Menschenrechtsverletzend, politisch instabil.
Um Deutschland in den Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen in Russland zu ermutigen, hatte Human Rights Watch 2005 ein Büro in Berlin eröffnet. Die Organisation hoffte das unsere positiven Relationen zwischen Ländern wie Russland, diesen Kampf fordern werden.
In diesem Jahr, hatte Russlands Regierung den Terrorkampf in Tschetschenien für beendet erklärt. Das Memorial, mit einem Sitz in Deutschland, hatte im zweiten Quartal dieses Jahres seine Arbeit wegen des Mordes an Natalya Estemirova eingestellt. Es zeigte sich, dass die Arbeit in Tschetschenien Todesgefahr bedeutet. In den Menschenrechtsorganisationen sowie in bestimmten kreisen beschuldigt man Präsident Kadyrov für den Mord an Frau Natalya Estemirova.
Lasst uns hoffen, dass die Situation sich langsam verbessert, und wir wieder Arbeit in Tschetschenien aufnehmen werden.